„Börsengewinne sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann [kommt] das Geld..." André Kostolany (ungarischer Börsenspekulant, lebte 1906 - 1999)
Eigentlich wollte ich auf dieser Seite darauf eingehen, wie ich nach dem Quasi-Bankrott - welcher (natürlich neben der Uneinsichtigkeit der Stipendenvergabekräfte an der WWU Münster) mich davon abbrachte, den Doktorhut der Philosophie zu erwerben - wieder ,auf die Beine' kam. Hierbei war mir das Internet recht nützlich, so daß ich über Paragon (Santander), Easytrade (Postbank) und comdirekt (Commerzbank) mit Wertpapieren spekulierte, ganz gemäß dem Motto Kostolanys: Wer viel Geld hat, kann spekulieren - wer kein Geld hat, muß spekulieren - wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Nun, statt Geld hatte ich jede Menge Schulden! Davon kann nach all den Jahren kaum noch die Rede sein; ich habe mich an das Muß gehalten. Aber wie in der Archäologie behalte ich im Finanzbereich die wesentlichen Geheimnisse bis auf Weiteres (Einsicht...) für mich. Um mögliche Interessenten an dieser ,mageren' Finanzseite nicht gänzlich vor den Kopf zu stoßen, gebe ich aber wenigstens einen Einblick in meine finanzielle Entwicklung in den letzten drei Jahren (Stand: Anfang November 2011 - Graphik erstellt mit Hilfe von WISO Mein Geld 2012 Professional). Davor wird es reichlich gruselig - doch Schwamm d'rüber! Kartoffeln gehören nun 'mal in den Keller (bis die Saat aufgeht).
Dennoch - ich schweige und bleibe mir treu (trotz zweier Burnouts in den letzten zwölf Monaten, welche ja beruflich bedingt sind).
„Fluggeräte, die schwerer als Luft sind, sind unmöglich."
(Sir William Thomson, Lord Kelvin of Largs, Physik-Professor in Glasgow, anno 1895, zitiert nach dem Buch „Investmentfonds verstehen und richtig nutzen" von Andreas Rühl, München 2006, S. 289) - denkste!
Es kommt eben nicht erst auf das Schwergewicht, sondern zunächst auf die Geschwindigkeit an (im Zweifel: des Denkens).
„Deutsche Aktien seien billig, unterbewertet, ein Schnäppchen, sagen die Kursexperten. Mag sein, theoretisch. Bezieht man die Risiken durch politische Amokläufe mit ein, sind sie wohl noch zu teuer."
Reinhard Schlieker (Börsen-Reporter) [zitiert nach BÖRSE am Sonntag, Ausgabe 17/2005 vom 1. Mai]