REISEN

Unterwegs in Deutschland

von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen


Zur Einführung empfehle ich die reizvolle, in Reimen gefaßte Autobiographie meines Urururgroßvaters Ernst Bloßfeldt, welcher um 1835 Reisen durch Deutschland und Österreich unternahm (weder fahrend, noch fliegend)!

Über meine eigenen Deutschlandreisen informieren ausschnitthaft Fotos, Postsachen, Tagebuchaufzeichnungen und Videos, welche allerdings erst zum Teil den Weg auf diese Homepage gefunden haben.

Zusammenfassend zu den Urlaubsunternehmungen in meiner frühen Jugendzeit berichtete ich in einem Tagebuch-Eintrag vom 1. Januar 1976 (Band B, S. 24 - 26):
In den Urlaub fuhren wir fast regelmäßig im Sommer. [...] Als ich noch ein kleiner Junge war, [...] hatte ich mit meinen Eltern in Waging am See [...] Urlaub gemacht, damals wie jeden Sommer auf einem Campingplatz. [...] Später machten wir Camping in Pelzerhaken, Dasendorf und Mošćenička Draga [- der letztgenannte Ort lag in Jugoslawien]. Ein anderes Mal war ich am Bodensee, in Koblenz und in Dänemark. Der letzte Sommerurlaub [mit den Eltern in Deutschland] war 1974 auf Fehmarn. Anfangs waren wir immer mit der Eisenbahn unterwegs, später [das heißt: nach 1970] dann mit dem Auto."

Ab 1978 bin ich alleine unterwegs gewesen, und zwar zunächst ausschließlich mit der Deutschen Bundesbahn. Mein erstes Ziel war damals Trier an der Mosel - einst römische Kaiserstadt mit für mich sehr interessanten Baudenkmälern - ein wichtiges ,Vergleichsobjekt' zu Köln am Rhein.

Seit meiner ,Rückwanderung' (Remigration) nach Hagen in Westfalen anno 2004 war ich öfters mit meinem älteren Bruder außerhalb der Region unterwegs - wie hier Anfang Oktober 2015 in Richtung Osten:


Verwandtenbesuche standen für die beiden Brüder auch im Juli 2018 auf dem Programm - diesmal ging's allerdings mehr nach Norden:




BADEN-WÜRTTEMBERG


Baden-Württemberg gehört wie Rheinland-Pfalz zu den deutschen Bundesländern, welche ich schon als Kleinkind besucht habe. Dabei bildete schon damals der Rhein gewissermaßen die Richtschnur, wobei hier der durch diesen hervorgerufene Bodensee für meine Eltern einen besonderen Anziehungspunkt bildete. Doch nicht nur die Gewässer erstaunten mich, sondern auch die Waldgebirge - zumal der Schwarzwald - regten meine kindliche Phantasie an, und die Begeisterung übertrug sich später auf Sauerland und Bergisches Land in heimischen Gefilden, welche ich zu meinen Studienobjekten erkor.



Freudenstadt (Kr. Freudenstadt)

Zu meinem Kuraufenthalt anno 1965 im Oberlinhaus siehe den Beitrag zur Kindererholung, -schulung und -genesung.



Friedrichshafen (Kr. Friedrichshafen)

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Mangels Luftschiff im Sommer 1962 mit dem Tretboot unterwegs - Familie Rothe bei (Friedrichshafen-)Manzell auf dem Bodensee.



Gengenbach (Ortenaukreis)

Zu meinem fünfwöchigen Reha-Aufenthalt im Mai/Juni 2013 in dieser Perle von Stadt gibt es einen Bild- und Video-Bericht.



Heidelberg (Stadtkr.)

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Die Altstadt von Heidelberg von der Schloßruine aus gesehen (Foto: Detlef Rothe, 5.8.1976)


Empfehlung! Ein YouTubeVideo der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs zeigt Rekonstruktionen des Heidelberger Schlosses:




Insel Mainau (Stadtkr. Konstanz)

D/BAW/Bodensee/InselMainau/19620xxx_Fotoalbum066
Mit den Eltern und dem älteren Bruder (Klaus) im Sommer 1962 auf der Insel Mainau im Bodensee.



Link-Tipp:

Neu auf der Internetseite mein-bodensee.com sind die Karten am Ende zu Ausflugszielen, Burgen und Schlösser, Radtouren...

Posted by Mein-Bodensee on Sonntag, 29. März 2015




BAYERN

Aufenthalte innerhalb des Bundeslandes und Freistaates Bayern finden Sie als Mein Bayern.



HAMBURG

Gestützt auf einen Verwandtenbesuch im Herzogtum Lauenburg unternahm ich im Frühjahr 1983 - vor der Wiederaufnahme meiner archäologischen Tätigkeit in Niederbayern - mehrere Exkursionen in das Umland, unter anderem nach Hamburg.

EU/D/HH/Hamburg/Hafen/19830430_EU_D_HH_Hamburg_Hafen_Windjammer
Ein Windjammer im Hafen von Hamburg (Foto: Detlef Rothe, 30.4.1983)

In den 1990er und 2000er Jahren sah es mit Besuchen in der Geburtsstadt meines Vaters eher ,mau' aus. Erst um die Mitte des 2010er Jahrzehnt konnte ich mit Unterstützung von Verwandten meine ,Sight-Seeing-Touren' dort wiederaufnehmen. Ein Film vom 9. Juli 2018 ist zunächst bei Facebook und dann - in besserer Auflösung - bei YouTube erschienen; Stereofassungen stehen aber auf Grund dort neu eingeführter Beschränkungen leider noch aus (Stand: 19.07.2018):



+++ Fotogalerie dazu +++

Mein bevorzugtes ,Filmthema' Modellanlagen darf da nicht fehlen (die verbesserte Fassung vom 8.8.18 gibt's nur bei YouTube):

+++ YouTube: +++


+++ Fotogalerie dazu +++

Eine Zusammenstellung (,Playlist') ausgesuchter Filme zum Speicherstadt-Wunder finden Sie hier:
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Link-Tipps:



Farbfilm Hamburg 1948 von Konstantin zur Mühlen




HESSEN

Bebra (Landkr. Hersfeld-Rotenburg)

Interzonenzüge! Das wäre 'mal ein Thema für mich und sich.

Gemacht!

Mit besten Dank an Andreas Schmidt für das Posten!

Als Sohn eines Dampflokführers (mein Vater ritt das Dampfroß meines Wissens gewöhnlich bloß bis Kassel) habe ich da so mein eigenes Erleben, auch wenn die Erinnerungen zunehmend verblassen. Bebra und Interzonenverkehr, vollbesetzte Waggons (Sitzen auf Ausklappplätzen am Fenster im Gang) und die Schnüffler vom DienstErroeten.gif. Heute sieht man vieles mit einer gewissen Romantik - Kinderängste sind schnell vergessen (vgl. aber den Absatz ,Todesfälle bei Grenzkontrollen' im Wikipedia-Artikel zum Bahnhof Gerstungen!). Gleichwohl - Dampf und Loks bleiben Spitze, und so freue ich mich aufrichtig, Videos über Dampftreffen in Bebra zu sehen (Kinderfreuden!), dank YouTube und (unter anderem!) leeseisenbahnen:




Elbtal (Kr. Limburg-Weilburg)

Zu den Aufenthalten im Schullandheim Waldmannshausen in Elbtal-Elbgrund (Wikipedia-Artikel) siehe den Beitrag zur Kindererholung, -schulung und -genesung. Erwähnt seien in diesem Zusammenhang nur Besuche der Stadt Frankfurt und des Mittelrheintals.



Frankfurt am Main (Stadtkr. Frankfurt a. M.)

,Bankfurt' (andere sagen: ,Mainhattan') lernte sich als Sextaner oder Quintaner um das Jahr 1970 anläßlich eines Schullandheimaufenthaltes kennen (siehe oben unter ,Elbtal'). Damals besuchte ich unter anderem den Flughafen, das Senckenberg-Museum und den Zoo. Zum Airport Rhein-Main (damals gerne als ,Weltflughafen' tituliert) als Erinnerung eine etwas ältere Farbpostkarte:
EU/D/HS/F/Flughafen/Farb-AK_EU_D_NW_HS_F_Flughafen_Rhein-Main_etwa_um_1955_1200

Danach habe ich Frankfurt am Main nur noch gelegentlich - beispielsweise anläßlich von Ausstellungen - besucht; sein ,Aufstreben' habe ich eher auf der Durchreise beobachtet, etwa bei meiner Nachtbusreise nach Rijeka oder von der Eisenbahn aus. Auszug aus dem Urlaubstagebuch „Istrien Juni 2009": „Frankfurt am Main, 16. Juni 2009, 20:10 / Auch der Umstieg [auf der Juni-Istrien-Reise] in Frankfurt hat gut geklappt; nach der Abfahrt ein kleines Video mit Messeturm-Ansicht [mit einem Medion-Camcorder - 3 MB] gemacht. Der Turm sieht tatsächlich so aus wie im Microsoft Flight Simulator. Wie haben die Erbauer das nur hingekriegt?"

Dabei gilt es anzumerken, daß nicht erst die Großbanken in dieser Metropole an hohen, Ehrfurcht gebietenden Wolkenkratzern interessiert waren; denken Sie nur an das Sachsenheimer Tor!
EU/D/HS/F/City/Farb-AK_EU_D_NW_HS_F-City_SachsenheimerTor_etwa_um_1955_1200
Es gibt so herrliche Ansichtskarten von Frankfurt aus der Wirtschaftswunderzeit, daß ich sie hier vielleicht (mangels eigener Produkte) einmal etwas beispielhafter präsentieren werde.



Kassel (kreisfreie Stadt)

Kassel (bis 1926 amtlich Cassel) ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes und des Landkreises Kassel. Es handelt sich um die einzige Großstadt Nordhessens und die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen. Ab 1277 war Kassel Hauptstadt der Landgrafschaft Hessen, der Landgrafschaft Hessen-Kassel (von 1567 bis 1803) und des Kurfürstentums Hessen (bis 1866). Bis heute zeugen Residenzen und Schlösser davon, darunter insbesondere das Schloß Wilhelmshöhe im seit dem 23. Juni 2013 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Bergpark. Zu Kassel gäbe es das Eine oder das Andere mehr von mir zu sagen (unter anderem zu Anregungen durch Tapeten, aber auch im Hinblick auf die exponierte Lage Kassels an der früheren ,innerdeutschen Grenze'), doch müßte ich dazu erst noch etwas tiefer schürfen. Meine Besuche von Stadt und Region liegen schon weiter zurück. Nicht versäumen möchte ich allerdings einen Hinweis auf den beeindruckenden Stereofilm von YouTube-User Manfred Liese zum Bergpark:



Link-Tipps:

Wikipedia-Artikel zur Stadt Kassel

Panoramabilder aus Kassel (www.123pano.de)



Marburg (Landkr. Marburg-Biedenkopf)

Zu Anfang des 1980er Jahrzehnts faßte ich einen möglichen Studienortwechsel von Münster nach Marburg an der Lahn (Link zum Wikipedia-Artikel) ins Auge, unterließ diesen dann aber aus finanziellen Gründen. Von einer Tagesreise vom 11. September 1981 stammen zwei hier gezeigte Ansichten (Altstadtpanorama und Elisabethkirche):
EU/D/HS/MR/Marburg/Z19810911-1126_2l12_D_HS_MR_Marburg_Zentrum_Panorama EU/D/HS/MR/Marburg/19810911-1337_2l13_D_HS_MR_Marburg_Zentrum_Elisabethkirche_DETAIL


Link-Tipps:

Ein Stadtbummel durch Marburg von ,tubehorst1' im April 2013:


Die Fachwerkromantik Marburgs aus der Sicht der ,Fachwerkfreunde' :


Die Elisabethkirche - ein Film von ,Michael MZ', hochgeladen im April 2010:




MECKLENBURG-VORPOMMERN


D/MVL/DBR/19901028
Bald nach der ,Neuvereinigung': bei Bad Kühlungsborn (Ortsteil Fulgen) am Ostseestrand (Foto: Klaus Michael Rothe, Hagen in Westfalen, 28. Oktober 1990)

Anlaß des Aufenthaltes war eine Fahrt mit der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli von Bad Kühlungsborn nach Bad Doberan, mit einem Halt in Heiligendamm, wo wir in der Bahnhofsgastronomie Kaffee tranken. Leider mußte ich damals auf eigene Bilder und Videoaufnahmen verzichten, doch freue ich mich sehr über den Film ,Molli 1990.mp4' von YouTube-user ,stoomopa' aus diesem Jahr, welcher die damalige Atmosphäre der ,Wendezeit' mit den verfallen(d)en Häusern und allgegenwärtigen ,Trabbis' wundervoll einfängt und auf den ich daher gerne verweise:


Dazu gibt es bei YouTube weitere Videos aus den Jahren
1991 und 1993, welche hier als Ergänzung dienen mögen.


Link-Tipp:

Wikipedia-Artikel zur Bäderbahn Molli




Wismar (Kr. Wismar)

D/MVL/HWI/Wismar/19901028_Fuerstenhof_3 Besichtigung von Wismar im Oktober 1990. D/MVL/HWI/Wismar/19901028_Fuerstenhof_5



NIEDERSACHSEN

Liebenau (Kr. Nienburg an der Weser)

Im Auftrag des Niedersächsischen Landesmuseums zu Hannover vom 14. Juli bis 13. September 1980 als ,Unternehmer' Beteiligung an Ausgrabungen im Bereich des bronze-/eisenzeitlichen und völkerwander(„ungs")- bis karolingerzeitlichen Bestattungsplatzes auf dem Heidberg in Liebenau:
D/NS/NI/Liebenau/19800903_0930
Bei der Untersuchung einer Bodenverfärbung auf dem ,Sachsenfriedhof' Am Heidberg (Fläche VII/27) am 3. September 1980


Lüneburg (Kr. Lüneburg)

Im Oktober 2011 auf den Spuren meiner verstorbenen Mutter rückblickend auf ihre Flucht aus der ,DDR' und ,Umerziehung' im Kalten Krieg (Aufenthalt in Lüneburg) machte ich Fotos und Videos vom großen Platz ,Am Sande' (welcher vor 1956 offenbar noch einen Marktbrunnen aufwies) und Umgebung:


EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/20111007s1413_PICT0095_EU_D_NS_LB_Lueneburg_Markt_Rathaussseite

Gegenüberstellung dreier Ansichten mit Johanniskirche (1956 - oder früher -, 1969 - oder früher - und 2011):
EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/SW-Foto_EU_D_NS_LB_City_AmSande_mit_Johanniskirche_1956 EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/Fark-AK_EU_D_NS_LB_City_AmSande_mit_Johanniskirche_1969 EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/20111007s1415_PICT0097_EU_D_NS_LB_City_AmSande

Weitere Fotos finden Sie in einem Album bei Google+



NORDRHEIN-WESTFALEN

Aufenthalte innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen finden Sie unter Regionales.



RHEINLAND-PFALZ


Mein erster Urlaub fand 1960 in Koblenz statt, wobei ich mit meinem (älteren) Bruder und den Eltern auf einem Campingplatz an der Mosel-Mündung ,residierte'.


Link-Tipp:


Dokumentation von RheintalTV zum Schiffsverkehr im Mittelrheintal (Film von 1968)


Im Juni 1970 nahm ich anläßlich eines Schullandheim-Aufenthaltes an einer Rheinfahrt teil, allerdings nicht bis Schaffhausen - was meine Mutter seinerzeit so kommentierte: „Wir freuen uns, daß Ihr eine gute Fahrt hattet und es Euch gut gefällt. [...] Rheinfall schreibt man mit h, auch wenn es für Dich ein Reinfall ist [...]."

Loreley, Marksburg und Co. sind seitdem gerne bestaunte und photographierte Favoriten in der mittlerweile von der UNESCO zum ,Welterbe' erhobenen „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal":
EU/D/1978042x-xxxx_L_06_(F_18)_D_RP_Mittelrhein_mit_Ausflugdampfer_von_der_Bahn_aus_gesehen_KLEIN
Blick vom linken Rheinufer den Mittelrhein hinauf auf einer Bahnfahrt nach Mainz (Foto: Detlef Rothe - 30. April 1978).

Im Juni 2007 gelang es mir bei rasender Fahrt des Zuges, einige Szenen zur Erinnerung im Film aufzuzeichnen:


Bei dieser Gelegenheit versuchte ich auch zwischendurch Fotos zu ,schießen', aber wieder war angesichts des Tempos mehrmals ein Oberleitungsmast mit im Bild (stiller Seufzer).




Koblenz (Stadtkreis Koblenz)

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Ansicht der Feste Ehrenbreitstein in Koblenz um das Jahr 1960

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Familie Rothe an der Schiffsanlegestelle gegenüber der Festung - Sommer 1961.

EU/D/RP/KO/Moselmuendung/19610xxx_D_RP_KO_DeutschesEck_FA080_Detlef+Mutter+Klaus.jpg
Detlef und Klaus Rothe mit ihrer Mutter am ,Deutschen Eck' - Sommer 1961.

EU/D/RP/KO/Moselmuendung/19610xxx_FK084_EU_D_RP_Koblenz_Moselmuendung_Camping_Detlef_Mutter_Klaus_(WilhelmRothe)
Die Mutter mit ihren beiden Söhnen vor dem ersten Zelt (2 Fotos: Wilhelm Rothe junior †, Hagen in Westfalen, Sommer 1961).


Link-Tipps:

Koblenz steht hier nicht nur für ,Reisen', sondern auch für ,Verkehr', denn im Ortsteil Lützel befindet sich ein bedeutendes Eisenbahnmuseum. An der Stelle weiterer Erläuterungen finden Sie hier nur einen Hinweis auf das Video ,Lokomotivparade im DB-Museum Koblenz am 21. Mai 2011' von Georg Peter Landsiedel bei YouTube.com, welches von mir als eine Hommage an deutsche Bahnhöfe und deutsche Lokomotiven verstanden wird. Als Ergänzung speziell zu Koblenz weise ich auf den Film Koblenz Ehrenbreitstein Bahnhof / Koblenz Hauptbahnhof 1996 Teil 1 (Eisenbahnalltag-14) von YouTube.com-User ,Nefersachmet' hin. Damit bleibt mein erster Urlaubsbahnhof im Wandel der Zeit lebendig (Aufnahmen von 1996)! Einen Anschluß in Richtung Gegenwart finden Sie etwa hier (mit Ziel Juli 2011).




Loreley (Verbandsgemeinde Loreley im Rhein-Lahn-Kreis)

Häufig berührt, aber nie erstiegen: der etwa 132 Meter hohe Schieferfelsen im UNESCO-Welterbe ,Oberes Mittelrheintal' bei Sankt Goarshausen am östlichen (rechten) Rheinufer bei Rheinkilometer 555. Ein steil aufragender Felsriegel (193,14 m ü. NN) stellt sich dem Strom seit je her in den Weg, bildet mit dem idyllischen Ort Sankt Goarshausen und mit der Burg Katz seit alters her einen Anziehungspunkt für Touristen, gewisse langhaarige Damen und weißbärtige Sagenforscher (nicht erst seit ,Heinrich' Heine). Ich habe es mir schon früh zum Sport gemacht, den Felsen von der Bahn aus trotz diverser Tunnel und Strommasten möglichst vollständig auf Celluloid oder Chip zu bannen und machte mir auch so darüber so meine Gedanken:
EU/D/RP/EMS/Loreley/19780430-xxxx_L_16_(F_24)_FA0368_EU_D_RP_EMS_SanktGoar_Rhein_mit_Loreley-Felsen_rechts_1200x0800
Blick vom linken Rheinufer bei Sankt Goar auf die Loreley mit der Burg Katz im Hintergrund (Foto: Detlef Rothe - 30.04.1978).

Aus meinen Tagebuchaufzeichnungen (hier: Einzelblatt-Ordner) zu „Sonntag, den 30.4.[19]78" anläßlich einer Tagestour nach Mainz: „Auf der Rückfahrt las ich [...] und schaute mir das immer noch schöne Rheintal an. Außerdem verfaßte ich unterhalb der Loreley ein Gedicht, das ich ,Loreley' nannte [...]."


Link-Tipps:

Film einer Schiffsreise auf dem Mittelrhein von YouTube-User feticus (anno 2006):



Wikipedia-Artikel zum Loreley-Felsen

Die Loreley-Burgen-Straße als Teil des UNESCO-Welterbes ,Oberes Mittelrheintal'

Loreley-Besucherzentrum




Mainz (Stadtkreis Mainz)


Aus meinen Tagebuchaufzeichnungen (hier: Einzelblatt-Ordner): „Am Sonntag, den 30.4.[19]78, stand ich gegen 7 Uhr auf und fuhr ab 8.16 Uhr nach Mainz, wo ich gegen 11.50 Uhr ankam. Ich ging sogleich zum Römisch-Germanischen Zentralmuseum, das ich bis etwa 15 Uhr besichtigte. Danach machte ich einen Stadtbummel und fuhr ab 17.17 Uhr zurück nach Hause. Auf der Rückfahrt las ich wieder wie auf der Hinfahrt im Erläuterungsband zu [Georg Büchners] ,Woyzeck' und schaute mir das immer noch schöne Rheintal an." (Vgl. zur Loreley oben!)




Trier (Stadtkreis Trier)

Im Januar 1978 trieb ich mich wieder einmal an Rhein und Mosel herum (dank der Personalfahrscheine der Deutschen Bundesbahn), nachdem mir diesmal die Decke zu Hause gewissermaßen auf den Kopf gefallen war. Aus Trier - wo ich in der Jugendherberge übernachtete - schrieb ich am 27.01. an meine Eltern: „Ich bleibe hier den Samstag [über] und schaue mir die Stadt an. Sonntag fahre ich nach Mainz oder Frankfurt."
Aus meinen Vornotizen zum Tagebuch (im Einzelblatt-Ordner):
Fr. 27.1.78 [...] Jugendherbergsschlafsack gekauft. Anschließend mit Zug 14.18 nach Koblenz und weiter nach Trier. Ich brauche erst Dienstag wieder [...] zur Schule. Beabsichtige, in Jugendherbergen zu übernachten und mir Museen in Trier, Bonn und Köln anzusehen."
Aus den Tagebuchaufzeichnungen (hier: Einzelblatt-Ordner):
Am Freitag [27.1.1978], als ich in der Jugendherberge abends angekommen war, fiel mir nicht viel mehr ein, als mich mit meinen [Zimmer-]Kameraden bekannt zu machen. Ich erfuhr so, daß ich es mit Oberprimanern aus Oberhausen zu tun hatte [...]. Es waren lustige und hemmungslose, aber keineswegs unmoralische Typen. [...] Ich setzte mich in die Eingangshalle, trank eine Cola und rauchte, und als ich mich beim Tischfußballspiel sattgesehen hatte, zog ich in Richtung Innenstadt ab, ging in zwei Gaststätten, trank Pils, rauchte und aß zwei Frikadellen, die wie Wasser schmeckten. Aber ich wurde satt. Als ich gegen 21.30 Uhr zurückgekommen war, hörte ich Musik, von der ich aber nicht wußte, woher sie kam. Schließlich entdeckte ich im Keller der DJH einen kleinen, gemütlichen Disco-Raum, in denen einige Schüler und Schülerinnen einer Untertertia aus Köln tanzten oder sich langweilten. In einem anderen Raum wurde Tischtennis gespielt. Dann war aber gleich - gegen 22.30 Uhr - Zapfenstreich, und ich zog mich auf's Zimmer zurück. Meine Bettnachbarn sorgten noch lange dafür, daß ich noch nicht einschlafen konnte. Sie haben mich gut unterhalten. Nachdem ich mich innerlich kapputgelacht hatte, schlief ich ein [...].
Am nächsten Morgen, einen garnicht so sonnigen Sonnabend - den 28.1.78 -, stand ich gegen 7 Uhr auf, erfuhr dann aber, daß es erst gegen 8 Uhr Frühstück - nicht, wie angekündigt, um 7.30 Uhr - geben würde, und zog mich gemütlich
[= gemächlich] an [...]. [...]
Nach dem Frühstück schlenderte ich mit Fotoapparat und
[.. (unleserlich, eventuell: Schirm)] in einer nebligen und nieseligen Welt zur Porta Nigra und bestieg die verfallende und verwitterte Römerwelt, wobei es immer stärker regnete.
Anschließend besuchte ich das Stadtmuseum und ging in Richtung Dom. Nach einem Rundgang im Dom und einer Zigarette im Domkreuzgang schaute ich mir die Palastaula Constantin des Großen an und mußte feststellen, daß das erzbischöfliche Museum geschlossen hatte.
Am späten Vormittag ging ich dann am kurfürstlichen Palast vorbei und betrat das Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte und beging die Ausstellungsräume. Währenddessen erreichte meine Stimmung einen Tiefpunkt, denn die Tatsache, daß all das Ausgestellte doch tot war, deprimierte mich. Mir kam der alte Gedanke, ein Buch zu schreiben, und darin das Alte wieder lebendig zu machen
[...]. [...] Ich fotographierte [sic (D.R.)] im Museum in der Hauptsache nur Rekonstruktionsversuche und versuchte, die Ruinen zu vergessen. Ich selbst wollte keine Ruine sein, doch der gutgemeinte Rat auf einem goldenen Fingerring ,VIVAS FELIX' erschien mir wie Hohn. In mir bohrte sich das Gefühl seinen Weg, daß ich, wenn ich wie die alte Zeit begraben wäre, meine Ruhe finden würde. Ich verließ das Museum so bald wie möglich (gegen 12.30 Uhr), als sich mein knurrender Magen Gehör verschafft hatte. Ich stellte mir noch rechtzeitig vor Ladenschluß [= 13 Uhr] ein Lunchpaket zusammen und suchte mir einen ruhigen Ort, wo ich meinen Hunger stillen konnte. Doch die ganze Welt um mich herum schien naß und schmutzig zu sein. Schließlich gelangte ich zur Römerbrücke und zog die Mosel entlang, bis ich am Alten Kran von 1413 ein trockenes Plätzchen fand. Nach dem Essen ging ich am Katharinenufer und am ehemaligen Schifferviertel vorbei zurück zur Jugendherberge, wo ich das Zeug ablegte, daß [= welches] ich von meinem Rundgang mitgebracht hatte. Ich machte es mir gemütlich, spielte am Fußballkasten und qualmte.
Schließlich machte ich mich erneut auf den Weg und ging über den Pferdemarkt und am Dom vorbei zur Basilika, die ich nun - gegen 15.15 Uhr - auch von innen besichtigte. Anschließend verkroch ich mich in die düsteren und regenfeuchten ehemaligen Bedienungsgänge der Kaiserthermen und versuchte dort, wieder normal zu werden. Als ich genug hatte, verließ ich die hohle Unterwelt und besichtigte das Amphitheater, wo ich nach einigem Suchen - wie in den Kaiserthermen - endlich das lang ersehnte Souvenir in Form einer - kein Goldring - Ziegelscherbe mit (unvollständigem) Stempel fand.
Gegen 16.30 Uhr kehrte ich in die Innenstadt zurück und trat um 17 Uhr ins Karl-Marx-Haus, wo ich mich gründlich umsah. Ich notierte mir einige Daten über den merkwürdigen Großen, dem ich längst verziehen hatte, und verließ die Geburtsstätte gegen 17.45 Uhr mit einem neuen Bild von diesem Mann. (Es schmückt heute in Form eines Plakates mein Jugendzimmer
[...].) Gegen 18.30 Uhr war ich wieder in der Jugendherberge. Ich war wieder einigermaßen genesen.
Dort aß ich dann erst einmal mein Abendbrot und setzte mich wieder in die Halle, wo ich in dem Führer durchs römische Trier las, den ich mir gekauft hatte. Ich wollte bereits am folgenden Tag die Römermetropole verlassen, wurde aber schnell zum Bleiben überredet.
Während ich so las, gesellten sich drei Nornen aus der Untertertia aus Köln zu mir, schnorrten je eine Zigarette und rieten mir, das Heft vorläufig zu vergessen. Sie trieben ein psychologisches Spiel mit mir, in dessen Verlauf ich ihre Vornamen kennenlernte, und riefen mich dann als Walküren auf das Schlachtfeld im Keller.
[...] Gegen 22 Uhr wurde die Disko abgebrochen[,] und ich ging mit der Auffassung zu Bett, daß ich mich besser fühlte [...], aber nichtsdestobesser [war ich] ärgerlich über mich, daß [= weil] ich nicht lässiger sein konnte. Ich beschloß aber, bis Montag vormittag[s] in Trier zu bleiben."
Ergänzung aus den Vornotizen zum Tagebuch (im Einzelblatt-Ordner):
„[Sa 28.1.1978 in Trier] Abends getanzt mit Mädchen einer Untertertia aus Köln.
So eng wie noch nie
[...].
Stimmung war besser, sie wurde aber dadurch getrübt, daß ich mich nicht lässig genug unterhalten konnte.
"
Weiter aus den Tagebuchaufzeichnungen (hier: Einzelblatt-Ordner):
Am Sonntag, den 29.1.78, ging ich am Vormittag nach dem Frühstück, das ich wie am Tag zuvor zusammen mit den Kameraden aus Oberhausen einnahm, zum erzbischöflichen Museum am Konstantinplatz und sah mir die Ausgrabungsergebnisse von Dom und Liebfrauenkirche an. Ich ließ mir Zeit und schaute mich sorgfältig um. Es gab Vieles, was mich faszinierte. Anschließend besuchte ich die Barbarathermen und ging dann entlang der Mosel zurück zur Herberge.
Am Nachmittag las ich dort in der Halle etwa die ersten dreißig Seiten aus Max Frisch' überraschenden Roman ,Stiller', den ich mir ausgeliehen hatte, und sah im Tagesraum fern. Sabine gab mir zu verstehen, daß sie am Abend wieder mit mir tanzen wollte, doch ich gab mich sauer
[...]. Aber es zog mich wieder in die Unterwelt, und so schaute ich doch im Keller vorbei." (Der eigentliche Reisebericht, geschrieben am 31.1.1978, ist unvollständig.)
Aus den Vornotizen:
So 29.1. [...]
abends weiter getanz
[t]. 22 Uhr zu Bett
Mo 30.1.
[Mit dem Zug] 9.21 [Uhr] ab Trier mit der 9er-Klasse [sic (D.R.)] nach Köln gefahren"
Kommentar in den Vornotizen, datiert „30.1.78 21.15 Uhr":
Ich wünsche mir die Kindheit herbei, um sie so zu erleben, wie sie sein soll[te]. Doch die Kindheit ist mit dem Zug abgefahren."


Ausblick von der Porta Nigra

EU/D/RP/TR/Trier/Farb-AK_EU_D_RPL_TR_Trier_Jugendherberge_Detail_19780127
Ausschnitt aus der von mir beschriebenen Ansichtskarte der Jugendherberge Trier (das Bild ist wohl vom August 1977)




Winnweiler (Donnersbergkreis)


Aus meinen Tagebuchaufzeichnungen (hier: Tagebuch C 1976/II - 1977/I, S. 17 f.) zum 17. Oktober 1976 (Text vom Folgetag):
Ich war 7.36 Uhr in Hagen abgefahren (mit der DB) und bin in Köln in den Zug gestiegen, mit dem T[..]s aus Dortmund kamen. In Bingerbrück waren wir umgestiegen und kamen mittags in Winnweiler an, wo wir abgeholt wurden. Ich habe bei Frau Wiegmann übernachtet, einer älteren, sehr freundlichen Frau mit beachtenswerten ethischen Gefühlen. Den Schädel, den Harald (14 J.) ihr mitgebracht hatte, wollte sie nicht annehmen... Diese Frau hatte [= hat] ein eigenes, angesehenes Privatmuseum. Der Donnersberg ist sehr interessant. Er besitzt die Reste eines dreiperiodischen keltischen Oppidums, das ich aber leider nur auf einigen Karten besichtigen konnte, und die Ruinen mehrerer mittelalterlicher Höhenburgen. Ich war mit Harald an jenem Nachmittag auf der Ruine Hohenfels, wo wir - besonders H. - viele Scherben gefunden hatten [= haben]. Abends erfuhren wir die wahrscheinliche Herkunft des Namen[s] des Berges. Der Donnersberg ist reich an Kupfer und Silber (mittelalterliche Stollen haben wir von außen besichtigt) und bildet - berücksichtigt man noch die relative Höhe der höchsten Erhebung des Donnersberges gegenüber seiner Umgebung - einen natürlichen Blitzableiter. Kupfer und Silber sind ja bekanntlich gute elektrische Leiter. Kupfer kommt am Donnersberg rein vor, und zwar manchmal dezimeterdick. Ob der Name dabei auch auf den germanischen Donnergott Donar hinweist, ist möglich, wird aber von einigen Leuten bestritten.
Imsbach
[am Donnersberg] liegt nördlich von Kaiserslautern und gehörte vielleicht nicht mehr zum germanischen Territorium. [...] Nun, wie dem auch sei: Hier hat man reiche Funde mineralogischer und auch archäologischer Art gemacht. Eine Römerstraße und einen Keltenweg gab es südlich des Donnersberges. Die Fahrt hat sich für mich gelohnt, wo ich|doch [auf Grund von Freifahrtscheinen der Deutschen Bundesbahn] Geld nur für warmes Essen und für die Übernachtung (10 DM) auszugeben brauchte. Am nächsten Vormittag hatte ich mit Harald mehrere Äcker abgesucht. Es fanden sich wieder viele Scherben, die aber wohl alle nachmittelalterlich waren [= sind] und für mich [...] keinen Wert besitzen. Mich interessieren solche Scherben wenig, wenn sie nicht gerade besonders schön sind. Ich bin nur auf ihren Aussagewert bedacht. [...] Ich hätte es nicht lange ausgehalten, immer nur in Ruinen herumzustochern und Äcker abzulatschen, ohne System und Hoffnung auf wertvolle Funde. [...]
Abends fuhr ich zurück nach Hause. Gegen 19.20 Uhr bin ich in Winnweiler in den Zug gestiegen und hoffe, nach mehrmaligem Umsteigen, gegen 23.22 Uhr in Hagen zu sein.
"



Link-Tipps:


Wikipedia-Artikel zur Gemeinde Winnweiler

Museen in Winnweiler

Infos zum 2004 gegründeten ,Museum Winnweiler'

Website des ,Museums Winnweiler'



SACHSEN


Leipzig (kreisfreie Stadt)

Ein Besuch in Leipzig (Wikipedia-Artikel) anläßlich des Vierteljahrhundertjubiläums der Vereinigung der Deutschen Demokratischen Republik mit der Bundesrepublik Deutschland wurde zum Anlaß mehrerer Mono- und Stereofilme, welche ich als ,Leipziger Allerlei' zusammenfaßte:


Am ersten Aufenthaltstag wurde ich im Stadtgeschichtlichen Museum Haus Böttchergäßchen (Wikipedia-Artikel) anläßlich der stadtgeschichtlichen Sonderausstellung zu einer Session eingeladen (Photograph: Peter Franke), anschließend gab es eine Passagen-Führung mit Gelegenheit zum Kaffeetrinken (dafür danke ich herzlichst!) - meine ,Film-Ausbeute' ist daher etwas magerer als beabsichtigt (der Südwesten der Altstadt blieb ohne meine ,foot prints') und zudem weitgehend monovisuell; den Altstadtbummel holte ich am Folgetag nachmittags nach:



Filmtipp:

Modernisierung des Bahnfernverkehrs (hier: VDE 8) am Leipziger Hauptbahnhof um 2015 (Film der ,Deutschen Bahn - Netze'):



Literaturtipp:


Wolfgang Hocquél, Die Leipziger Passagen und Höfe. Architektur von europäischem Rang, Leipzig 1. Aufl. 2011, ISBN-10: 3867290873 / ISBN-13: 978-3867290876.



SACHSEN-ANHALT


Sangerhausen (Kr. Sangerhausen)

Über meine Verwandtenbesuche am Südharz finden Sie einen Artikel: Sagenhaftes Sangerhausen.



Querfurt (Saalekreis)

Über den Diskus (die sogenannte Himmelsscheibe) vom Mittelberg unweit Nebra (Gemarkung Ziegelroda, Ldkr. Merseburg-Querfurt)
Es handelt sich hierbei nicht um einen Reisebericht. Ziegelroda ist ein Ortsteil der Stadt Querfurt im Saalekreis (Quelle: Wikipedia-Artikel).


Link-Tipp:

Bericht „Bilder einer Grenze" bei ddr-im-www.de



SCHLESWIG-HOLSTEIN


Die Heimat meines Vaters liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg: Reisen in den Kreis Herzogtum Lauenburg. Meine offenbar im Raum Flensburg geborene schwedische Oma starb bereits, als ich noch sehr klein war; mir sind meine skandinavischen Wurzeln daher weitgehend unbekannt geblieben. Beiträge zu Aufenthalten in diesem Kreis finden Sie unter dem angegebenen Link.



Gremersdorf (Kr. Ostholstein)

An einen Camping-Aufenthalt an der Ostsee erinnere ich mich noch besonders. Im Juli 1969 machte ich mit meiner Mutter und den Brüdern auf dem Campingplatz Blank-Eck unweit von Dazendorf Urlaub (mein Vater war aus dienstlichen Gründen - und wegen der Erntezeit im Schrebergarten - nur zeitweise dort). Damals lautete die Ortsbezeichnung für Postsendungen übrigens ,Neu Teschendorf'. In unmittelbarer Nachbarschaft des Geländes lag damals bereits der Truppenübungsplatz Putlos (Wikipedia-Link). Dort fanden Artillerie-Schießübungen auf Objekte auf See und in der Luft statt. Die Knallerei war zwar für einen Schüler interessant, aber auf die Dauer doch unangenehm. Zu Gremersdorf gibt es einen informativen Wikipedia-Artikel.
Aus einem Schreiben meines Vater an meine Mutter, datiert 16. Juli 1969: „Ich bin in Hagen wieder gut gelandet. [...] Man müßte die Ostsee vor der Haustür haben. [...] Hast Du Dich schon an die Schießerei gewöhnt? [...] Schreibe mal wie es Euch geht!"
Aus der Antwort meiner Mutter (Poststempel 18.7.1969): „Wir haben uns entschlossen zu bleiben, bis Du kommst. Den Kindern gefällt es zu gut. Die Bundeswehr hat zwar die letzten Tage tüchtig geknallt, sogar nachts, aber es ist ja Freitag heute. [...] Sollte es ganz mies werden, komme ich Sonntag."



Lübeck (Hansestadt)

Auf Grund ihrer Nähe zu Rondeshagen und Ratzeburg habe ich diese stolze Hansestadt des Öfteren besucht:

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Der Malerwinkel an der Obertrave in Lübeck (Fotos: Detlef Rothe, 1.5.1983 und 28.9.2018)

Lübeck wurde im Jahr 1987 als »herausragendes Beispiel einer Bauweise« in die Weltkulturerbeliste eingetragen (Kriterium IV der von der UNESCO formulierten Aufnahme-Bedingungen). Die »bedeutende historische Situation« ist die Hanse, deren politisches Zentrum Lübeck einst war. Welterbe ist demnach die städtebauliche und architektonische Gesamtheit der Altstadtquartiere, die »ihren historischen Charakter bewahrt haben und die erkennen lassen, welche Macht und welche geschichtliche Bedeutung die Hanse besaß«.

Am 9. August 2015 unternahm ich eine Binnenschiffreise von Ratzeburg nach Lübeck und erstellte dazu bei Google+ eine Bildergalerie.

Am 26. Juni 2016 wurde die Marzipanstadt dann endlich in ,rollenden Bildern' erfaßt, und auch diese Liebe ist "öffentlich":


Am 10. Juli 2018 fuhr ich mit einer Barkasse rund um die Altstadt und besichtigte anschließend das Holstentor:


Dazu habe ich auch eine Bildergalerie veröffentlicht.

Am 28. September 2018 unternahm ich einen Bummel durch den westlichen Teil der Altstadt:

Dazu habe ich ein ,Foto-Album' bei Facebook gepostet:


Für die ,Förderung' dieser Unternehmungen danke ich meinen Verwandten in Einhaus bei Ratzeburg, sowie meinem älteren Bruder sehr herzlich!


Link-Tipp:


Ergänzendes von MrDDeffner über die Hansestadt (am 22.04.2017 veröffentlicht)

Literatur-Tipps:

Manfred Finke (Hrsg.), Unesco Weltkulturerbe – Altstadt von Lübeck. Stadtdenkmal der Hansezeit, erschienen im Dezember 2006 (ISBN 9783529013355).

Michael Schulze, Lübeck an einem Tag. Ein Stadtrundgang, erschienen im Leipzig 2015, 2. aktualisierte Aufl. 2017 (ISBN 978-3-95797-019-0).



Puttgarden (Insel Fehmarn)

D/SH/OH/Fehmarn/Puttgarden/19630xxx_Familie_Rothe_auf_Faehre
Familie Rothe im Sommer 1963 auf einer nagelneuen Eisenbahnfähre (Deutschland - im Einsatz von 1963 bis 1972 - oder Theodor Heuss - im Einsatz von 1963 bis 1997 -) bei Puttgarden (Insel Fehmarn)

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Ein super Hagener Gewächs - auch nicht ausgewandert :-)

Mit lieben Dank!


Hinweis: Für die Aktualität, Funktionalität und Korrektheit der angegebenen Links erfolgt keine Gewähr!




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18.05.2019 15:52