REISEN

Unterwegs in Deutschland

von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen (Author: Detlef Rothe)


Zur Einführung empfehle ich die reizvolle, in Reimen gefaßte Autobiographie meines Urururgroßvaters Ernst Bloßfeldt, welcher um 1835 Reisen durch Deutschland und Österreich unternahm (weder fahrend, noch fliegend)!

Über meine eigenen Deutschlandreisen informieren ausschnitthaft Fotos, Postsachen, Tagebuchaufzeichnungen und Videos, welche allerdings erst zum Teil den Weg auf diese Homepage gefunden haben.

Zusammenfassend zu den Urlaubsunternehmungen in meiner frühen Jugendzeit berichtete ich in einem Tagebuch-Eintrag vom 1. Januar 1976 (Band B, S. 24 - 26):
In den Urlaub fuhren wir fast regelmäßig im Sommer. [...] Als ich noch ein kleiner Junge war, [...] hatte ich mit meinen Eltern in Waging am See [...] Urlaub gemacht, damals wie jeden Sommer auf einem Campingplatz. [...] Später machten wir Camping in Pelzerhaken, Dasendorf und Mošćenička Draga [- der letztgenannte Ort lag in Jugoslawien]. Ein anderes Mal war ich am Bodensee, in Koblenz und in Dänemark. Der letzte Sommerurlaub [mit den Eltern in Deutschland] war 1974 auf Fehmarn. Anfangs waren wir immer mit der Eisenbahn unterwegs, später [das heißt: nach 1970] dann mit dem Auto."

Ab 1978 bin ich alleine unterwegs gewesen, und zwar zunächst ausschließlich mit der Deutschen Bundesbahn. Mein erstes Ziel war damals Trier an der Mosel - einst römische Kaiserstadt mit für mich sehr interessanten Baudenkmälern - ein wichtiges ,Vergleichsobjekt' zu Köln am Rhein.

Seit meiner ,Rückwanderung' (Remigration) nach Hagen in Westfalen anno 2004 war ich öfters mit meinem älteren Bruder außerhalb der Region unterwegs - wie hier Anfang Oktober 2015:




BADEN-WÜRTTEMBERG


Baden-Württemberg gehört wie Rheinland-Pfalz zu den deutschen Bundesländern, welche ich schon als Kleinkind besucht habe. Dabei bildete schon damals der Rhein gewissermaßen die Richtschnur, wobei hier der durch diesen hervorgerufene Bodensee für meine Eltern einen besonderen Anziehungspunkt bildete. Doch nicht nur die Gewässer erstaunten mich, sondern auch die Waldgebirge - zumal der Schwarzwald - regten meine kindliche Phantasie an, und die Begeisterung übertrug sich später auf Sauerland und Bergisches Land in heimischen Gefilden, welche ich zu meinen Studienobjekten erkor.



Freudenstadt (Kr. Freudenstadt)

Zu meinem Kuraufenthalt anno 1965 im Oberlinhaus siehe den Beitrag zur Kindererholung, -schulung und -genesung.



Friedrichshafen (Kr. Friedrichshafen)

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Mangels Luftschiff im Sommer 1962 mit dem Tretboot unterwegs - Familie Rothe bei (Friedrichshafen-)Manzell auf dem Bodensee.



Gengenbach (Ortenaukreis)

Zu meinem fünfwöchigen Reha-Aufenthalt im Mai/Juni 2013 in dieser Perle von Stadt gibt es einen Bild- und Video-Bericht.



Heidelberg (Stadtkr.)

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Die Altstadt von Heidelberg von der Schloßruine aus gesehen (Foto: Detlef Rothe, 5.8.1976)


Empfehlung! Ein YouTubeVideo der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs zeigt Rekonstruktionen des Heidelberger Schlosses:




Insel Mainau (Stadtkr. Konstanz)

D/BAW/Bodensee/InselMainau/19620xxx_Fotoalbum066
Mit den Eltern und dem älteren Bruder (Klaus) im Sommer 1962 auf der Insel Mainau im Bodensee.



Link-Tipp:

Neu auf der Internetseite mein-bodensee.com sind die Karten am Ende zu Ausflugszielen, Burgen und Schlösser, Radtouren...

Posted by Mein-Bodensee on Sonntag, 29. März 2015




BAYERN

Aufenthalte innerhalb des Bundeslandes und Freistaates Bayern finden Sie als Mein Bayern.



HAMBURG

Gestützt auf einen Verwandtenbesuch im Herzogtum Lauenburg unternahm ich im Frühjahr 1983 - vor der Wiederaufnahme meiner archäologischen Tätigkeit in Niederbayern - mehrere Exkursionen in das Umland, unter anderem nach Hamburg.

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Ein Windjammer im Hafen von Hamburg (Foto: Detlef Rothe, 30.4.1983)



Link-Tipp:

Farbfilm Hamburg 1948 von Konstantin zur Mühlen




HESSEN

Bebra (Landkr. Hersfeld-Rotenburg)

Interzonenzüge! Das wäre 'mal ein Thema für mich und sich. Als Sohn eines Dampflokführers (mein Vater ritt das Dampfroß meines Wissens gewöhnlich bloß bis Kassel) habe ich da so mein eigenes Erleben, auch wenn die Erinnerungen zunehmend verblassen. Bebra und Interzonenverkehr, vollbesetzte Waggons (Sitzen auf Ausklappplätzen am Fenster im Gang) und die Schnüffler vom DienstErroeten.gif. Heute sieht man vieles mit einer gewissen Romantik - Kinderängste sind schnell vergessen (vgl. aber den Absatz ,Todesfälle bei Grenzkontrollen' im Wikipedia-Artikel zum Bahnhof Gerstungen!). Gleichwohl - Dampf und Loks bleiben Spitze, und so freue ich mich aufrichtig, Videos über Dampftreffen in Bebra zu sehen (Kinderfreuden!), dank YouTube und (unter anderem!) leeseisenbahnen:




Elbtal (Kr. Limburg-Weilburg)

Zu den Aufenthalten im Schullandheim Waldmannshausen in Elbtal-Elbgrund (Wikipedia-Artikel) siehe den Beitrag zur Kindererholung, -schulung und -genesung. Erwähnt seien in diesem Zusammenhang nur Besuche der Stadt Frankfurt und des Mittelrheintals.



Frankfurt am Main (Stadtkr. Frankfurt a. M.)

,Bankfurt' (andere sagen: ,Mainhattan') lernte sich als Sextaner oder Quintaner um das Jahr 1970 anläßlich eines Schullandheimaufenthaltes kennen (siehe oben unter ,Elbtal'). Damals besuchte ich unter anderem den Flughafen, das Senckenberg-Museum und den Zoo. Zum Airport Rhein-Main (damals gerne als ,Weltflughafen' tituliert) als Erinnerung eine etwas ältere Farbpostkarte:
EU/D/HS/F/Flughafen/Farb-AK_EU_D_NW_HS_F_Flughafen_Rhein-Main_etwa_um_1955_1200

Danach habe ich Frankfurt am Main nur noch gelegentlich - beispielsweise anläßlich von Ausstellungen - besucht; sein ,Aufstreben' habe ich eher auf der Durchreise beobachtet, etwa bei meiner Nachtbusreise nach Rijeka oder von der Eisenbahn aus. Auszug aus dem Urlaubstagebuch „Istrien Juni 2009": „Frankfurt am Main, 16. Juni 2009, 20:10 / Auch der Umstieg [auf der Juni-Istrien-Reise] in Frankfurt hat gut geklappt; nach der Abfahrt ein kleines Video mit Messeturm-Ansicht [mit einem Medion-Camcorder - 3 MB] gemacht. Der Turm sieht tatsächlich so aus wie im Microsoft Flight Simulator. Wie haben die Erbauer das nur hingekriegt?"

Dabei gilt es anzumerken, daß nicht erst die Großbanken in dieser Metropole an hohen, Ehrfurcht gebietenden Wolkenkratzern interessiert waren; denken Sie nur an das Sachsenheimer Tor!
EU/D/HS/F/City/Farb-AK_EU_D_NW_HS_F-City_SachsenheimerTor_etwa_um_1955_1200
Es gibt so herrliche Ansichtskarten von Frankfurt aus der Wirtschaftswunderzeit, daß ich sie hier vielleicht (mangels eigener Produkte) einmal etwas beispielhafter präsentieren werde.



Kassel (kreisfreie Stadt)

Kassel (bis 1926 amtlich Cassel) ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes und des Landkreises Kassel. Es handelt sich um die einzige Großstadt Nordhessens und die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen. Ab 1277 war Kassel Hauptstadt der Landgrafschaft Hessen, der Landgrafschaft Hessen-Kassel (von 1567 bis 1803) und des Kurfürstentums Hessen (bis 1866). Bis heute zeugen Residenzen und Schlösser davon, darunter insbesondere das Schloß Wilhelmshöhe im seit dem 23. Juni 2013 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Bergpark. Zu Kassel gäbe es das Eine oder das Andere mehr von mir zu sagen (unter anderem zu Anregungen durch Tapeten, aber auch im Hinblick auf die exponierte Lage Kassels an der früheren ,innerdeutschen Grenze'), doch müßte ich dazu erst noch etwas tiefer schürfen. Meine Besuche von Stadt und Region liegen schon weiter zurück. Nicht versäumen möchte ich allerdings einen Hinweis auf den beeindruckenden Stereofilm von YouTube-User Manfred Liese zum Bergpark:



Link-Tipps:

Wikipedia-Artikel zur Stadt Kassel

Panoramabilder aus Kassel (www.123pano.de)



Marburg (Landkr. Marburg-Biedenkopf)

Zu Anfang des 1980er Jahrzehnts faßte ich einen möglichen Studienortwechsel von Münster nach Marburg an der Lahn (Link zum Wikipedia-Artikel) ins Auge, unterließ diesen dann aber aus finanziellen Gründen. Von einer Tagesreise vom 11. September 1981 stammen zwei hier gezeigte Ansichten (Altstadtpanorama und Elisabethkirche):
EU/D/HS/MR/Marburg/Z19810911-1126_2l12_D_HS_MR_Marburg_Zentrum_Panorama EU/D/HS/MR/Marburg/19810911-1337_2l13_D_HS_MR_Marburg_Zentrum_Elisabethkirche_DETAIL


Link-Tipps:

Ein Stadtbummel durch Marburg von ,tubehorst1' im April 2013:


Die Fachwerkromantik Marburgs aus der Sicht der ,Fachwerkfreunde' :


Die Elisabethkirche - ein Film von ,Michael MZ', hochgeladen im April 2010:




MECKLENBURG-VORPOMMERN


D/MVL/DBR/19901028
Bald nach der ,Neuvereinigung': bei Bad Kühlungsborn (Ortsteil Fulgen) am Ostseestrand (Foto: Klaus Michael Rothe, Hagen in Westfalen, 28. Oktober 1990)

Anlaß des Aufenthaltes war eine Fahrt mit der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli von Bad Kühlungsborn nach Bad Doberan, mit einem Halt in Heiligendamm, wo wir in der Bahnhofsgastronomie Kaffee tranken. Leider mußte ich damals auf eigene Bilder und Videoaufnahmen verzichten, doch freue ich mich sehr über den Film ,Molli 1990.mp4' von YouTube-user ,stoomopa' aus diesem Jahr, welcher die damalige Atmosphäre der ,Wendezeit' mit den verfallen(d)en Häusern und allgegenwärtigen ,Trabbis' wundervoll einfängt und auf den ich daher gerne verweise:


Dazu gibt es bei YouTube weitere Videos aus den Jahren
1991 und 1993, welche hier als Ergänzung dienen mögen.


Link-Tipp:

Wikipedia-Artikel zur Bäderbahn Molli




Wismar (Kr. Wismar)

D/MVL/HWI/Wismar/19901028_Fuerstenhof_3 Besichtigung von Wismar im Oktober 1990. D/MVL/HWI/Wismar/19901028_Fuerstenhof_5



NIEDERSACHSEN

Liebenau (Kr. Nienburg an der Weser)

Im Auftrag des Niedersächsischen Landesmuseums zu Hannover vom 14. Juli bis 13. September 1980 als ,Unternehmer' Beteiligung an Ausgrabungen im Bereich des bronze-/eisenzeitlichen und völkerwander(„ungs")- bis karolingerzeitlichen Bestattungsplatzes auf dem Heidberg in Liebenau:
D/NS/NI/Liebenau/19800903_0930
Bei der Untersuchung einer Bodenverfärbung auf dem ,Sachsenfriedhof' Am Heidberg (Fläche VII/27) am 3. September 1980


Lüneburg (Kr. Lüneburg)

Im Oktober 2011 auf den Spuren meiner verstorbenen Mutter rückblickend auf ihre Flucht aus der ,DDR' und ,Umerziehung' im Kalten Krieg (Aufenthalt in Lüneburg) machte ich Fotos und Videos vom großen Platz ,Am Sande' (welcher vor 1956 offenbar noch einen Marktbrunnen aufwies) und Umgebung:


EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/20111007s1413_PICT0095_EU_D_NS_LB_Lueneburg_Markt_Rathaussseite

Gegenüberstellung dreier Ansichten mit Johanniskirche (1956 - oder früher -, 1969 - oder früher - und 2011):
EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/SW-Foto_EU_D_NS_LB_City_AmSande_mit_Johanniskirche_1956 EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/Fark-AK_EU_D_NS_LB_City_AmSande_mit_Johanniskirche_1969 EU/D/NS/LB/Lueneburg/City/AmSande/20111007s1415_PICT0097_EU_D_NS_LB_City_AmSande

Weitere Fotos finden Sie in einem Album bei Google+



NORDRHEIN-WESTFALEN

Aufenthalte innerhalb des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen finden Sie unter Regionales.



RHEINLAND-PFALZ


Mein erster Urlaub fand 1960 in Koblenz statt, wobei ich mit meinem (älteren) Bruder und den Eltern auf einem Campingplatz an der Mosel-Mündung ,residierte'.


Link-Tipp:


Dokumentation von RheintalTV zum Schiffsverkehr im Mittelrheintal (Film von 1968)


Im Juni 1970 nahm ich anläßlich eines Schullandheim-Aufenthaltes an einer Rheinfahrt teil, allerdings nicht bis Schaffhausen - was meine Mutter seinerzeit so kommentierte: „Wir freuen uns, daß Ihr eine gute Fahrt hattet und es Euch gut gefällt. [...] Rheinfall schreibt man mit h, auch wenn es für Dich ein Reinfall ist [...]."

Loreley, Marksburg und Co. sind seitdem gerne bestaunte und photographierte Favoriten in der mittlerweile von der UNESCO zum ,Welterbe' erhobenen „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal":
EU/D/1978042x-xxxx_L_06_(F_18)_D_RP_Mittelrhein_mit_Ausflugdampfer_von_der_Bahn_aus_gesehen_KLEIN
Blick vom linken Rheinufer den Mittelrhein hinauf auf einer Bahnfahrt nach Mainz (Foto: Detlef Rothe - April 1978).

Im Juni 2007 gelang es mir bei rasender Fahrt des Zuges, einige Szenen zur Erinnerung im Film aufzuzeichnen:


Bei dieser Gelegenheit versuchte ich auch zwischendurch Fotos zu ,schießen', aber wieder war angesichts des Tempos mehrmals ein Oberleitungsmast mit im Bild (stiller Seufzer).




Koblenz (Stadtkreis Koblenz)

EU/D/RP/KO/Ehrenbreitenstein/Farb-AK_EU_D_RP_KO_Koblenz_Ehrenbreitenstein_um_1960
Ansicht der Feste Ehrenbreitstein in Koblenz um das Jahr 1960

EU/D/RP/KO/19610xxx_FK081_EU_D_RP_Koblenz_Schiffsanlegestelle_wohl_gegenueber_Ehrenbreitstein_Familie_Rothe.jpg
Familie Rothe an der Schiffsanlegestelle gegenüber der Festung - Sommer 1961.

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Detlef und Klaus Rothe mit ihrer Mutter am ,Deutschen Eck' - Sommer 1961.

EU/D/RP/KO/Moselmuendung/19610xxx_FK084_EU_D_RP_Koblenz_Moselmuendung_Camping_Detlef_Mutter_Klaus_(WilhelmRothe)
Die Mutter mit ihren beiden Söhnen vor dem ersten Zelt (2 Fotos: Wilhelm Rothe junior †, Hagen in Westfalen, Sommer 1961).


Link-Tipps:

Koblenz steht hier nicht nur für ,Reisen', sondern auch für ,Verkehr', denn im Ortsteil Lützel befindet sich ein bedeutendes Eisenbahnmuseum. An der Stelle weiterer Erläuterungen finden Sie hier nur einen Hinweis auf das Video ,Lokomotivparade im DB-Museum Koblenz am 21. Mai 2011' von Georg Peter Landsiedel bei YouTube.com, welches von mir als eine Hommage an deutsche Bahnhöfe und deutsche Lokomotiven verstanden wird. Als Ergänzung speziell zu Koblenz weise ich auf den Film Koblenz Ehrenbreitstein Bahnhof / Koblenz Hauptbahnhof 1996 Teil 1 (Eisenbahnalltag-14) von YouTube.com-User ,Nefersachmet' hin. Damit bleibt mein erster Urlaubsbahnhof im Wandel der Zeit lebendig (Aufnahmen von 1996)! Einen Anschluß in Richtung Gegenwart finden Sie etwa hier (mit Ziel Juli 2011).




Loreley (Verbandsgemeinde Loreley im Rhein-Lahn-Kreis)

Häüfig berührt, aber nie erstiegen: der etwa 132 Meter hohe Schieferfelsen im UNESCO-Welterbe ,Oberes Mittelrheintal' bei Sankt Goarshausen am östlichen (rechten) Rheinufer bei Rheinkilometer 555. Ein steil aufragender Felsriegel (193,14 m ü. NN) stellt sich dem Strom seit je her in den Weg, bildet mit dem idyllischen Ort Sankt Goarshausen und mit der Burg Katz seit alters her einen Anziehungspunkt für Touristen, gewisse langhaarige Damen und weißbärtige Sagenforscher (nicht erst seit ,Heinrich' Heine). Ich habe es mir schon früh zum Sport gemacht, den Felsen von der Bahn aus trotz diverser Tunnel und Strommasten möglichst vollständig auf Celluloid oder Silikon zu bannen:
EU/D/RP/EMS/Loreley/19780430-xxxx_L_16_(F_24)_FA0368_EU_D_RP_EMS_SanktGoar_Rhein_mit_Loreley-Felsen_rechts_1200x0800
Blick vom linken Rheinufer bei Sankt Goar auf die Loreley mit der Burg Katz im Hintergrund (Foto: Detlef Rothe - 30.04.1978).


Link-Tipps:

Film einer Schiffsreise auf dem Mittelrhein von YouTube-User feticus (anno 2006):



Wikipedia-Artikel zum Loreley-Felsen

Die Loreley-Burgen-Straße als Teil des UNESCO-Welterbes ,Oberes Mittelrheintal'

Loreley-Besucherzentrum




Trier (Stadtkreis Trier)

Im Januar 1978 trieb ich mich wieder einmal an Rhein und Mosel herum (dank der Personalfahrscheine der Deutschen Bundesbahn), nachdem mir diesmal die Decke zu Hause gewissermaßen auf den Kopf gefallen war. Aus Trier - wo ich in der Jugendherberge übernachtete - schrieb ich am 27.01. an meine Eltern: „Ich bleibe hier den Samstag [über] und schaue mir die Stadt an. Sonntag fahre ich nach Mainz oder Frankfurt."

Ausblick von der Porta Nigra

EU/D/RP/TR/Trier/Farb-AK_EU_D_RPL_TR_Trier_Jugendherberge_Detail_19780127
Ausschnitt aus der von mir beschriebenen Ansichtskarte der Jugendherberge Trier (wohl vom August 1977)



SACHSEN


Leipzig (kreisfreie Stadt)

Ein Besuch in Leipzig (Wikipedia-Artikel) anläßlich des Vierteljahrhundertjubiläums der Vereinigung der Deutschen Demokratischen Republik mit der Bundesrepublik Deutschland wurde zum Anlaß mehrerer Mono- und Stereofilme, welche ich als ,Leipziger Allerlei' zusammenfaßte:


Am ersten Aufenthaltstag wurde ich im Stadtgeschichtlichen Museum Haus Böttchergäßchen (Wikipedia-Artikel) anläßlich der stadtgeschichtlichen Sonderausstellung zu einer Session eingeladen (Photograph: Peter Franke), anschließend gab es eine Passagen-Führung mit Gelegenheit zum Kaffeetrinken (dafür danke ich herzlichst!) - meine ,Film-Ausbeute' ist daher etwas magerer als beabsichtigt (der Südwesten der Altstadt blieb ohne meine ,foot prints') und zudem weitgehend monovisuell; den Altstadtbummel holte ich am Folgetag nachmittags nach:


Literaturtipp:


Wolfgang Hocquél, Die Leipziger Passagen und Höfe. Architektur von europäischem Rang, Leipzig 1. Aufl. 2011, ISBN-10: 3867290873 / ISBN-13: 978-3867290876.



SACHSEN-ANHALT


Sangerhausen (Kr. Sangerhausen)

Über meine Verwandtenbesuche am Südharz finden Sie einen Artikel: Sagenhaftes Sangerhausen.



Querfurt (Saalekreis)

Über den Diskus (die sogenannte Himmelsscheibe) vom Mittelberg unweit Nebra (Gemarkung Ziegelroda, Ldkr. Merseburg-Querfurt)
Es handelt sich hierbei nicht um einen Reisebericht. Ziegelroda ist ein Ortsteil der Stadt Querfurt im Saalekreis (Quelle: Wikipedia-Artikel).


Link-Tipp:

Bericht „Bilder einer Grenze" bei ddr-im-www.de



SCHLESWIG-HOLSTEIN


Die Heimat meines Vaters liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg: Reisen in den Kreis Herzogtum Lauenburg. Meine offenbar im Raum Flensburg geborene schwedische Oma starb bereits, als ich noch sehr klein war; mir sind meine skandinavischen Wurzeln daher weitgehend unbekannt geblieben.



Gremersdorf (Kr. Ostholstein)

An einen Camping-Aufenthalt an der Ostsee erinnere ich mich noch besonders. Im Juli 1969 machte ich mit meiner Mutter und den Brüdern auf dem Campingplatz Blank-Eck unweit von Dazendorf Urlaub (mein Vater war aus dienstlichen Gründen - und wegen der Erntezeit im Schrebergarten - nur zeitweise dort). Damals lautete die Ortsbezeichnung für Postsendungen übrigens ,Neu Teschendorf'. In unmittelbarer Nachbarschaft des Geländes lag damals bereits der Truppenübungsplatz Putlos (Wikipedia-Link). Dort fanden Artillerie-Schießübungen auf Objekte auf See und in der Luft statt. Die Knallerei war zwar für einen Schüler interessant, aber auf die Dauer doch unangenehm. Zu Gremersdorf gibt es einen informativen Wikipedia-Artikel.
Aus einem Schreiben meines Vater an meine Mutter, datiert 16. Juli 1969: „Ich bin in Hagen wieder gut gelandet. [...] Man müßte die Ostsee vor der Haustür haben. [...] Hast Du Dich schon an die Schießerei gewöhnt? [...] Schreibe mal wie es Euch geht!"
Aus der Antwort meiner Mutter (Poststempel 18.7.1969): „Wir haben uns entschlossen zu bleiben, bis Du kommst. Den Kindern gefällt es zu gut. Die Bundeswehr hat zwar die letzten Tage tüchtig geknallt, sogar nachts, aber es ist ja Freitag heute. [...] Sollte es ganz mies werden, komme ich Sonntag."



Lübeck (Hansestadt)

Auf Grund ihrer Nähe zu Rondeshagen und Ratzeburg habe ich diese stolze Hansestadt des Öfteren besucht:

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Der Malerwinkel an der Obertrave in Lübeck (Foto: Detlef Rothe, 1.5.1983)

Lübeck wurde im Jahr 1987 als »herausragendes Beispiel einer Bauweise« in die Weltkulturerbeliste eingetragen (Kriterium IV der von der UNESCO formulierten Aufnahme-Bedingungen). Die »bedeutende historische Situation« ist die Hanse, deren politisches Zentrum Lübeck einst war. Welterbe ist demnach die städtebauliche und architektonische Gesamtheit der Altstadtquartiere, die »ihren historischen Charakter bewahrt haben und die erkennen lassen, welche Macht und welche geschichtliche Bedeutung die Hanse besaß«.

Am 9. August 2015 unternahm ich eine Binnenschiffreise von Ratzeburg nach Lübeck und erstellte dazu bei Google+ eine Bildergalerie.

Am 26. Juni 2016 wurde die Marzipanstadt dann endlich in ,rollenden Bildern' erfaßt, und auch diese Liebe ist "öffentlich":



Literatur-Tipp:

Manfred Finke (Hrsg.), Unesco Weltkulturerbe – Altstadt von Lübeck. Stadtdenkmal der Hansezeit, erschienen im Dezember 2006 (ISBN 9783529013355).



Puttgarden (Insel Fehmarn)

D/SH/OH/Fehmarn/Puttgarden/19630xxx_Familie_Rothe_auf_Faehre
Familie Rothe im Sommer 1963 auf einer nagelneuen Eisenbahnfähre (Deutschland - im Einsatz von 1963 bis 1972 - oder Theodor Heuss - im Einsatz von 1963 bis 1997 -) bei Puttgarden (Insel Fehmarn)


Hinweis: Für die Aktualität, Funktionalität und Korrektheit der angegebenen Links erfolgt keine Gewähr!



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02.02.2017 17:35