REISEN
Unterwegs in Deutschland
von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen
Über meine Deutschlandreisen informieren ausschnitthaft Fotos, Postsachen, Tagebuchaufzeichnungen und Videos.
Zusammenfassend heißt es zu den Urlaubsunternehmungen in meiner frühen Jugendzeit in einem Tagebuch-Eintrag vom 1. Januar 1976 (Band B, S. 24 - 26):
„In den Urlaub fuhren wir fast regelmäßig im Sommer. [...] Als ich noch ein kleiner Junge war, [...] hatte ich mit meinen Eltern in Waging am See [...] Urlaub gemacht, damals wie jeden Sommer auf einem Campingplatz. [...] Später machten wir Camping in Pelzerhaken, Dasendorf und Mošcenicka Draga. Ein anderes Mal war ich am Bodensee, in Koblenz und in Dänemark. Der letzte Sommerurlaub [mit den Eltern in Deutschland] war 1974 auf Fehmarn. Anfangs waren wir immer mit der Eisenbahn unterwegs, später [das heißt: nach 1970] dann mit dem Auto."
Ab 1978 bin ich alleine unterwegs gewesen, und zwar zunächst ausschließlich mit der Deutschen Bundesbahn. Meine ersten Ziele waren damals Mainz und Trier.
BADEN-WÜRTTEMBERG
Baden-Württemberg gehört wie die Rheinland-Pfalz zu den deutschen Bundesländern, welche ich schon als Kleinkind besucht habe. Dabei bildete schon damals der Rhein gewissermaßen die Richtschnur, wobei hier der durch diesen hervorgerufene Bodensee für meine Eltern einen besonderen Anziehungspunkt bildete.
Friedrichshafen
Mangels Luftschiff im Sommer 1962 mit dem Tretboot unterwegs - Familie Rothe bei (Friedrichshafen-)Manzell auf dem Bodensee.
Insel Mainau
Mit den Eltern und dem älteren Bruder (Klaus) im Sommer 1962 auf der Insel Mainau im Bodensee.
BAYERN
Durch die freundliche Vermittlung von Herrn Prof. Dr. Karl J. Narr wurde der Verfasser im Jahr 1982 mit den Archäologen Dr. Rainer Christlein († 20. März 1983) und Dr. Bernd Engelhardt vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bekannt. Beide Denkmalpfleger luden mich dazu ein, meine grabungstechnischen Kenntnisse in Landshut zu vertiefen und mich mit den modernen Methoden und aktuellen Problemen der bayerischen Bodendenkmalpflege vertraut zu machen. Ich befand mich damals im vierten Studienjahr und hatte bereits an mehreren Orten in Nordwestdeutschland Grabungserfahrungen sammeln können. Bayern hatte ich bereits als Kind lieben und schätzen gelernt, und so freute ich über die Gelegenheit zu einem längeren Aufenthalt ganz außerordentlich! Ich ließ mich als Student für ein Semester beurlauben, zog nach Bayern und quartierte mich - von den niederbayerischen Archäologen hilfreich unterstützt - noch im Frühjahr 1982 in Landshut ein. In der Umgebung dieser schönen, an historischen Baudenkmälern überaus reichen Stadt lernte ich in den folgenden Wochen nicht nur Niederbayern von seinen schönsten Seiten her kennen, sondern konnte mich vor allem im Archäologenhandwerk entscheidend weiterbilden. Jungsteinzeitliche, eisenzeitliche und karolingische Siedlungsreste trugen dazu ebenso bei wie bronzezeitliche, römische und merowingische Gräber (mit einer frühen Kapelle). Darüber hinaus konnte sich der Verfasser an Magnetometermessungen und Luftbildauswertungen beteiligen. Im Frühsommer 1982 wurde der Student dann an den Kreisarchäologen von Deggendorf vermittelt, in dessen Auftrag er für die Gemeindeverwaltung von Künzing mehrere notwendige Grabungen im Gemeindegebiet leitete. Der schöne Ort an der Donau weist ein durch sein im Rahmen der Limesforschung weitgehend vollständig untersuchtes römisches Kastell auf und genießt durch das überlieferte Wirken des Heiligen Severin während der Völkerwander(„ungs")zeit in geschichtlich interessierten Kreisen ein hohes Ansehen.
Aus einem Brief an Oma Jaeckel vom 10. Juni 1982: „Auch im Juni hatte ich wieder Gelegenheit, mich in Bayern umzusehen; so war ich noch einmal in München, dann auf Schloß Neuschwanstein und in dem herrlichen Passau. Die paar Tage Erholung sind wie Oasen in der wüsten Hektik meiner archäologischen Tätigkeit, in der ich auf Grund der vielen notwendigen Zeichnungen als Grabungsdokumentation kaum zur Ruhe komme."
Altdorf (Kr. Landshut)
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „Grabungs- und Dokumentationsarbeiten [unter der technischen Leitung von Frau Maria Lindner (Landshut)] im Bereich von jungsteinzeitlichen Siedlungen, römer- und merowingerzeitlichen Bestattungsplätzen und eines hochmittelalterliches Werkplatzes in Altdorf-Aich, Kreis Landshut (16.3. - 29.3.1982).
[...]
Fortsetzung der Grabungs- und Dokumentationsarbeiten in Altdorf-Aich (02.04.1982 - 16.04.1982)
hen Siedlungen, römer- und merowingerzeitlichen Bestattungsplätzen und eines hochmittelalterliches Werkplatzes in Altdorf-Aich, Kreis Landshut (16.3. - 29.3.1982).
[...]
Fortsetzung der Grabungs- und Dokumentationsarbeiten in Altdorf-Aich (20.04.1982 - 26.04.1982)
[...]
Fortsetzung der Grabungs- und Dokumentationsarbeiten in Altdorf-Aich (27.04.1982 - 02.05.1982)"
Deggendorf
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „Aushilfe bei der Dokumentation im Bereich der hochmittelalterlichen Stadtbefestigung von Deggendorf, Kreis Deggendorf (08.06.1982)."
Am 10. Juni 1982 schrieb ich dazu an einen befreundeten Grabungsarbeiter in Niedererlbach bei Landshut: „Meine interessanteste Aufgabe war [..], wie ich vor kurzem einen Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Deggendorf zeichnerisch festhalten ,durfte'. Das Profil war gut drei Meter hoch."
Dazu könnte man mit Joachim Witt sagen: Ich war so hoch auf der Leiter... 
In dem erwähnten Bericht über archäologische Tätigkeiten wird auch kurz auf einen anderen ,außerplanmäßigen' Grabungseinsatz eingegangen: „stellvertretende Leitung im Bereich einer bronzezeitlichen Siedlung in Deggendorf-Nattern, Kreis Deggendorf (23.06.1982 - 02.07.1982)."
Ergolding (Kr. Landshut)
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „Notbergungen im Bereich eines bronze-/eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Ergolding, Kreis Landshut (19.4.1982)"
Künzing (Landkr. Deggendorf)

(Foto vom 12. Mai 1982)
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „Kreisarchäologie Deggendorf in Deggendorf (10. Mai 1982 bis 12. August 1982): als Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung von Künzing Beteiligung an der Konzeption der Ausstellung "Das unterirdische Künzing" und an mehreren archäologischen Untersuchungen [unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Dr. Karl Schmotz (Deggendorf)].
- technische Leitung einer Grabung im Bereich einer bronzezeitlichen Abfallschicht in Künzing und einer weiteren Grabung im Bereich einer eisenzeitlichen Befestigung und
eines merowingerzeitlichen Bestattungsplatzes in Künzing-Bruck, Kreis Deggendorf (10.05.1982 - 14.05.1982).
[...]
desgleichen, zusätzlich Leitung einer Grabung im Bereich der römerzeitlichen Siedlung von Künzing (17.05.1982 - 07.06.1982).
[...]
Fortsetzung der Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich der römerzeitlichen Siedlung und des merowingerzeitlichen Bestattungsplatzes in Künzing (09.06.1982 - 22.06.1982)
[...]
Fortsetzung der Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich der römerzeitlichen Siedlung und des merowingerzeitlichen Bestattungsplatzes in Künzing (5.7. - 12.8)"
Aus einem Brief vom 15. Mai 1982 an das Elternhaus: „Ich schreibe [...], weil ich den Rest meiner Zeit hier in Niederbayern [..] in Künzing verbringen werde, und zwar voraussichtlich bis zum 15. August. Ich war jetzt eine Woche zur Probe dort, und es hat mir sehr gefallen. Die Landschaft an der Donau am Fuß der grünen Bergwälder u. mit dem idyllischen, zwiebelturmbekrönten Nest ist einmalig, und die Leute, mit denen ich zusammenarbeite und bei denen ich wohne, sind ungewöhnlich nett. Außerdem bin ich selbständiger, örtlicher Leiter über zwei benachbarte Grabungen, nämlich in der zu einem römischen Militärkastell gehörenden Zivilsiedlung und in einem völkerwanderungszeitlichen Körpergräberfeld. Ich werde jeden Morgen mit dem Mercedes vom Vorarbeiter [(unvergessen: Herr Viertaler!)] abgeholt, der in Verbindung mit dem - die Aufsicht führenden - Kreisarchäologen für den Transport der Funde und der technischen Ausrüstung sorgt. Ich leite etwa acht Arbeiter (angestellt über ABM-Maßnahmen), doch meine Hauptaufgabe besteht im Zeichnen der Befunde und Funde. / Überhaupt geht in Künzing [...] manches lässiger als in Landshut, wo ich [...] unter einer kratzbürstigen Urbayerin zu leiden hatte. In Künzing wohne ich auf einem schönen Bauernhof, in einem Neubau, doch bei herkömmlicher Produktionsweise.[...] / Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege [richtig: die bayerische Staatskasse] hat immer noch keinen Lohn überwiesen und schuldet mir mittlerweile bereits 3000,- DM. [...] eines Tages beginne [ich wohl] am Hungertuch zu nagen (welches eigentlich schon recht angefressen aussieht). Denn ob ich wie der Deggendorfer Kreisarchäologe das Glück haben werde, schon als Student einen Zeitvertrag zu erhalten, wage ich zu bezweifeln. Na, vielleicht werde ich dessen Nachfolger, wenn ich erst mal bayrischer Staatsbürger bin und nicht mehr hoam fahrn will."
Aus einem Schreiben vom 28. Mai 1982 an meinen Studienfreund ,Nobbi': „In der Römersiedlung schälen sich die ersten Befunde heraus [...]. / 1. Ich arbeite von Di - Do von 7.15 - 17.00, Fr. bis 15.00 Uhr. / 2. Vormittags bin ich meistens in der Neubausiedlung, Grabung Römerzeit / 3. Mittags von 12.00 - 13.00 bin ich in der Gaststätte neben der Post (selbes Haus) / 4. Nachmittags bin ich auf dem völkerwanderungszeitlichen Gräberfeld hinterm Bahnhof (Girching)."
In einem Brief vom 22. Mai 1982 schrieb ich an Oma Jaeckel: „Es ist sehr schön hier, denn Künzing liegt nahe der Donau und dem Bayrischen Wald, und die Bauernfamilie, bei der ich untergebracht bin, ist sehr nett. Als Städter langweile ich mich hier zwar am Wochenende, andererseits kann ich aber auch Radtouren in die Umgebung machen und bei schönem Wetter [...] in einem nahen Baggersee schwimmen. Es ist schön, endlich einmal weitgehend selbständig arbeiten zu dürfen, ohne daß mir dauernd jemand erzählt, was ich so alles falsch mache [...]."
Am 10. Juni 1982 schrieb ich an den Grabungsarbeiter Franz D. in Niedererlbach, mit welchem ich mich angefreundet hatte: „Seitdem ich in Künzing bin, macht mir meine Arbeit trotz des nahezu pausenlosen Einsatzes (ich bin die einzige Zeichenkraft bei neun Arbeitern) viel Spaß. Ich habe eine einwöchige Grabung in der Urnenfeldersiedlung geleitet - bin also nunmehr ein ,Kollege' von Frau Lindner!!? - und bin nun auf zwei anderen Ausgrabungen tätig, und zwar einem durchweg antik beraubten Gräberfeld (aus derselben Zeit wie das in Altdorf-Aich) und in der zu einem römischen Kastell gehörenden Zivilsiedlung, in der mir neben eigenartigen Grubenkomplexen auch tiefe Brunnen Sorgen machen. [...] / Natürlich ist es in einem Dorf wie Künzing für mich nach Feierabend langweilig, aber dafür darf auch ich jetzt Hunderterpläne zeichnen, einschließlich ausmalen, Nivellierwerte umrechnen und Tagebuch führen... Ab und zu nehme ich auch an einem zünftigen bayrischen Volksfest teil - wie jetzt zur Severinsfeier in Künzing, wo ich auch bei der Vorbereitung der Ausstellung mitgewirkt habe. [...] Demnächst werde ich mir feuchte Füße holen, wenn ich in die römischen Brunnen steige."
Landshut

(Foto vom 5. April 1982)
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (16. März 1982 bis 10. Mai 1982): als Mitarbeiter der Außenstelle Landshut der Abteilung für Vor- und Frühgeschichte Beteiligung an der Auswertung von Luftaufnahmen [von Herrn Otto Brasch] und Teilnahme an mehreren archäologischen Untersuchungen [unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Dr. Bernd Engelhardt (Landshut)]"
Auszug aus einem Brief an das Elternhaus vom 13. März 1982: „[...] ich [habe] mich entschlossen, schon am 15. März (also am Montag) endgültig nach Landshut zu fahren [...]. In Landshut werden gerade jetzt Leute gebraucht, da u. a. beim Autobahnbau ein frühgeschichtliches Reihengräberfeld angeschnitten wurde. / Landshut ist ein schönes Städtchen, etwa so wie Münster, wenn auch etwas kleiner, und daß ich erst bayrisch lernen muß, um mich verständigen zu können. [...] Möglicherweise werde ich in Landshut meinen Führerschein machen, denn dadurch erhalte ich dort bessere Arbeitsbedingungen hinsichtlich einer Grabungsleitung. Ein Auto bekäme ich gestellt." - Aus dem Führerschein wurde allerdings wegen der starken Inanspruchnahme durch die Rettungsgrabungen und auf Grund des Wechsels nach Künzing (Landkr. Deggendorf) nichts. Über die Unterkunft und den Tagesablauf erfährt man mehr aus einer Postkarte vom 17. März 1982 an die Eltern: „Zimmer klein, aber preiswert: 90 DM all inclusive. Dusche u. WC im Keller. Bin morgens ab 7 Uhr auf Grabung, nachmittags bis 16:30. / Fr.[= freitags] ab ca. 12:30 frei. Wetter bis jetzt gut. Die Arbeit ist - an der Zeit gemessen - anstrengend, aber es gefällt mir hier. [...] Im Augenblick graben wir römische Urnenbestattungen aus. Die ,Kollegen' sind sehr nett. Bayrisch kaon I mittlaweile aach schoan".
Auszug aus einer Postkarte vom 27.3.1982 an meinen Jugendfreund Michael: „Ich bin montags bis donnerstags von 6.30 - ca. 17.00 Uhr unterwegs, freitags aber schon gegen 11.30 Uhr von der Grabung zurück, falls sich [...] nichts ändert. [...] Komfort darfst Du [..] nicht erwarten, weil die Miete eben billig ist. Außerdem werde ich - falls ich mich nicht in der Zwischenzeit an die Arbeitsverhältnisse gewöhnt habe - abends recht müde sein."
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „stellvertretende technische Leitung einer Grabung [von Frau Henriette Brink (Bochum)] im Bereich einer jung- und eisenzeitlichen Siedlung in Landshut-Berg, Kreis Landshut (03.05.1982 - 07.05.1982)." (Die Grabung lief unter der Bezeichnung Sallmannsberg.)
Am 10. Juni 1982 schrieb ich an den Grabungsarbeiter Franz D.: „Was die Grabung auf dem Sallmannsberg betrifft, so kann ich Dir versichern, daß mich die Arbeit dort nicht begeistern konnte; der Umgang mit Herrn Weber war zwar wesentlich erträglicher, aber auch nicht immer einfach, da er zum Teil andere Methoden anwendet als Frau Lindner."
In einem Schreiben vom 22. Mai 1982 an Oma Jaeckel äußerte ich in Künzing den Wunsch, mich „von dem Streß und der Hektik des Stadtlebens zu erholen, wovon ich in dem ebenfalls schönen, aber verkehrsmäßig chaotischen Landshut auch genug abbekommen habe."
Mittels einer Ansichtskarte
schrieb ich meinen Eltern am 14. Juni 1983 zum Stand der Verhandlungen zur Wiedereinstellung als Grabungsleiter: „Ich bin über Nacht nach Landshut gefahren, um mich vor Ort (in Passau) über Grabungsmöglichkeiten für Ende Juli bis Mitte September zu erkundigen. [...] Im Augenblick sieht es so aus, als könnte ich nicht in Passau selbst, sondern nur im Bay[e]rischen Wald graben." - Ich landete schließlich in Neuburg am Inn (Landkr. Passau).
Mittenwald
Aus einem Brief an mein Elternhaus vom 22. August 1983: „Natürlich war ich häufiger in Passau, aber auch zweimal in Künzing, einmal in München [,] und gestern war ich in Mittenwald, dort im Lautersee [zum] Schwimmen und in der Wettersteinwand
[...]. Der Abstieg war gar nicht mal so schrecklich, wie ich ihn mir beim Aufstieg
vorgestellt bzw. ausgemalt hatte. Jedenfalls habe ich meine erste Bergtour bei schönstem Wetter [wenigstens] ohne Knochenbrüche überstanden. Aber Ihr könnt Euch garnicht vorstellen, was für ein Gefühl das ist, an einem Steilhang zu sitzen und die Gemsen vorüberspringen zu sehen!"
München

(Foto vom 24. Juli 1983)
Aus einem Brief vom 27. Juni 1982 - geschrieben in Künzing - an das Elternhaus: „[...] ich [lasse] es mir auch nicht nehmen, am Wochenende ab und zu nach München zu schauen, da die Bahn wenigstens hier ein sehr günstiges Angebot macht (30 DM mit Rückfahrt) und es mir dort sehr gut gefällt (Nicht umsonst ist es unsere heimliche Hauptstadt). Am letzten Sonntag war ich in der Bavaria-Filmstadt und bin dort durch das alte Berlin gelatscht und habe mich in dem ,Boot' auf die erste Feindfahrt begeben."
Aus einem weiteren Brief an mein Elternhaus vom 2. Juli 1982: „Natürlich bin ich [...] im Deutschen Museum gewesen, und dazu im Völkerkundemuseum, in [dem] Schloß Nymphenburg, im Englischen Garten (mehrmals), und habe auch die günstigen Bierpreise ausgenutzt. Die Bay[e]rischen Volksfeste sind immer noch so, wie man befürchtet."

Am Durchgang zu einer imaginären Welt in der Filmstadt Bavaria (München-Geiselgasteig - Foto von Klaus Michael Rothe, Hagen in Westfalen, vom 25. September 1982)
Auf einer Ansichtskarte vom 14. Juni 1983 an meine Eltern: „Ich bin über Nacht nach Landshut gefahren [...]. Heute abend fahre ich [weiter] nach München, wo ich bei Ulrich [..] übernachte und mir die IGA `83 anschaue."
Neuburg am Inn (Landkr. Passau)

(Foto vom 31. August 1983)
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „als örtlicher Grabungsleiter für die Außenstelle Landshut der Abteilung für Vor- und Frühgeschichte [unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Dr. Bernd Engelhardt] Betreuung der archäologischen Ausgrabungen im Schloß Neuburg in Neuburg am Inn, Kreis Passau."
Ein Bericht hauptsächlich über die Grabungssaison 1983 im Schloß Neuburg am Inn bei Passau

Diese Pforte am Schloßeingang in Neuburg a. I. ist echt!
Besuch aus München (Foto: Norbert Völlmecke - 20. August 1983).

Im Hauptburggraben vor der Bastei (Foto: Eckard Schlöder, Münster i. W. - 20. August 1983)
Passau

(Foto vom 28. August 1983)
Von einer Radtour kündete eine Ansichtskarte vom 17. Juli 1982
an die Eltern: „Ich habe heute [...] eine Radtour nach Passau gemacht [...]. Es ist zwar kein so schönes Wetter wie auf dem Bild, aber Passau ist immer wieder herrlich. Ich bin jetzt zum zweiten Mal hier - erst, weil mir meine Arbeit kaum Zeit für Erholung läßt."
Regensburg
Rückkehr (über Köln) nach Regensburg im Juni 1984 
Hier finden Sie einen bebilderten Tagebuch-Bericht über eine Kurzreise nach Regensburg im Juni 1984.
Schönberg (Landkr. Freyung-Grafenau)
Anläßlich einer kurzen Rundreise zu aktuellen archäologischen Maßnahmen im und am Bayerischen Wald unter der fachkundigen Leitung des Bodendenkmalpflegers Dr. Bernd Engelhardt
besuchte ich im Sommer 1983 den nunmehr nicht mehr existierenden Koxberg am Steinbruch Saunstein, wo damals Notgrabungen stattfanden (mein Porträt von Herrn Dr. Engelhardt entstand ebenda). Beeindruckend war das Panorama vom Berggipfel aus über den Steinbruch hinweg bis zum Arber:
(Fotos: Detlef Rothe - 26. Juli 1983)
Meine eigene archäologische Tätigkeit jenen Jahres nahm ich wenig später in der Gegend von Passau auf (siehe unter Neuburg am Inn).
„Die Ruine Saunstein liegt oberhalb von Schönberg. Sie wurde 1223 von den Herren von Saunstein errichtet. Zur Zerstörung kam es bereits Ende des 13.Jahrhunderts." (Zitat aus: www.ekirea.de; vgl. www.burgeninventar.de)
Link-Tipp:
Wandern in Schönberg (Bayerischer Wald)
Straubing (Kr. Landshut)
Aus meinem Bericht über archäologische Tätigkeiten in meiner Studienzeit: „Prospektion mit Hilfe eines Caesium-Magnetometers [unter Anleitung von Herrn Dr. Helmut Becker (München)] im Bereich einer eisenzeitlichen Befestigungsanlage in Straubing-Kreuzbreite, Kreis Straubing (30.03.1982 - 01.04.1982)."

Erforschung eines eisenzeitlichen Gräftenhofes in Straubing-Kreuzbreite mit Hilfe eines Caesium-Magnetometers am 31.03.1982 (Foto: Dr. Helmut Becker, München)
Waging am See

Mit erster Freundin in Waging am See (Foto: Wilhelm Rothe, Hagen in Westfalen, im Sommer 1964)
Tagebuch-Eintrag vom 1. Januar 1976 (Band B, S. 24 - 26):
„In den Urlaub fuhren wir fast regelmäßig im Sommer. [...] Als ich noch ein kleiner Junge war, noch nicht zur Schule ging, hatte ich mit meinen Eltern in Waging am See - leckere Brezeln - Urlaub gemacht, damals wie jeden Sommer auf einem Campingplatz. Wir hatten damals noch ein kleines Zelt; wir konnten es mit allem Zubehör in einer Holzkiste verstauen."
Link-Tipp:
Info-Video vom Strandcamping Waging am See anno 2007
Würzburg
Auszug aus dem Urlaubstagebuch „Istrien Juni 2009": „Würzburg, 16.6.09, 21:05 / Wir sind [auf der Juni-Istrien-Reise] in Würzburg angekommen; von der Ankunft ein Video mit Marienfeste [mit einem Medion-Camcorder - 20 MB] gemacht. Es wird allmählich dunkel, schattig."
HESSEN
Frankfurt am Main
Auszug aus dem Urlaubstagebuch „Istrien Juni 2009": „Frankfurt am Main, 16. Juni 2009, 20:10 / Auch der Umstieg [auf der Juni-Istrien-Reise] in Frankfurt hat gut geklappt; nach der Abfahrt ein kleines Video mit Messeturm-Ansicht [mit einem Medion-Camcorder - 3 MB] gemacht. Der Turm sieht tatsächlich so aus wie im Microsoft Flight Simulator. Wie haben die Erbauer das nur hingekriegt?"
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Wismar
Besichtigung von Wismar im Oktober 1990. 
NIEDERSACHSEN
Liebenau, Kr. Nienburg an der Weser
Im Auftrag des Niedersächsischen Landesmuseums zu Hannover vom 14. Juli bis 13. September 1980 als
,Unternehmer' Beteiligung an Ausgrabungen im Bereich des bronze-/eisenzeitlichen und völkerwander(„ungs")- bis karolingerzeitlichen Bestattungsplatzes auf dem Heidberg in Liebenau:

Bei der Untersuchung einer Bodenverfärbung auf dem ,Sachsenfriedhof' Am Heidberg (Fläche VII/27) am 3. September 1980
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Meine Wurzeln lassen sich im Kreis Herzogtum Lauenburg finden, denn in dem zur Gemeinde Berkenthin gehörenden Ort Rondeshagen stand - im Winkel zwischen der Parkstraße und dem an altgermanische Bräuche erinnernden Ringreiterweg - der Bauernhof meines Großvaters, welcher eigentlich eine Tätigkeit als Wagenbauer in Hamburg begonnen hatte und dort eine in Flensburg geborene Schwedin heiratete! Bedauelicherweise verstarb meine schwedische Großmutter bereits, als ich noch sehr klein war.
Berkenthin (Kr. Herzogtum Lauenburg)
Auf den Spuren meiner Vorfahren in dem Dorf Rondeshagen (Foto: Klaus M. Rothe, Hagen in Westfalen, 3. Juli 2010).
Puttgarden (Insel Fehmarn)

Familie Rothe im Sommer 1963 auf der Eisenbahnfähre (Deutschland - im Einsatz von 1963 bis 1972 - oder Theodor Heuss - im Einsatz von 1963 bis 1997 -) bei Puttgarden (Insel Fehmarn)
Ratzeburg (Kr. Herzogtum Lauenburg)
Tagebuch A, S. 26, Eintrag vom 28. März 1975: „Ich bin gerade aus Ratzeburg zurück, wo ich mit meinen Eltern und Geschwistern [zu Besuch] war (vom 22.-25.3.) [...]."
5. Dimension
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20100806 23:43