REGIONALES
von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen
„Nordrhein-Westfalen, das ist viel Wehmut[,] und das sind viele enttäuschte Träume [...]."
Markus Brauck, in: Frankfurter Rundschau, Nr. 116 vom 21. Mai 2005, S. 10 - D/H/R/S)
Bis zum Jahr 2010 hat sich die Situation weiter verschärft. Die Comic-Figur Anton von der Gathe sagt schon in der Wuppertaler Rundschau vom 28. Januar 2009 auf der Seite "Stadtgespräch" (West 3 Ost 3): "VIELE STÄDTE STEHEN FINANZIELL MIT DEM RÜCKEN ZUR WAND. ABER IN WUPPERTAL FEHLT SOGAR DIE WAND." Dem könnte man hinzufügen: In Hagen fehlt selbst der Boden - schließlich hat der externe Mentor, welcher Vorschläge zur Sanierung der Stadtfinanzen unterbreitet hat, das Handtuch geworfen! Nun rächen sich die gravierenden Fehlentscheidungen im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts, als aus parteipolitischen Gründen unsinnige Personalentscheidungen fielen und unersätzliche Werte verhindert oder gar vernichtet wurden - Bahnhofshinterfahrung (Schäden durch jahrzehntelange Versäumnisse), Bibliotheksbeeinträchtigungen (Abbau im Stadtarchiv und der Bibliothek Hohenlimburg mit Beseitigung jeweils seltener Literatur), Blätterhöhle-Grabungen (hier wurde viel kostenträchtiger Lärm um befundarme Zufallsfunde gemacht), Evo-Park (ca. 5 Mill. Euro Planungs- und wohl zudem Verhinderungskosten), Finanzderivate (letztlich ca. 39 Mill. Euro nach Abschluß eines weitere Rückforderungen ausschließenden Vergleichs mit der Bank), Heimatmuseen (Verlegung von der Hochstraße in einen Vorort; Umwidmung im Schloß Hohenlimburg; Beseitigung von Lehrmaterial), Herbeck-Gewerbegebiet (archäologisches Schutzgebiet; die Ausgrabungen sollen Kosten in einem sechsstelligen Euro-Betrag verursachen; ungenügende Planung läßt auch anderswo (zum Beispiel tagebaubedingt an der Donnerkuhle und am Barmer Teich) erhebliche Forschungseinbußen befürchten!), Kosten des Mentors usw. usw.
Schließlich drohen auch noch die Unterhaltskosten des völlig überflüssigen Emil-Schumacher-Museums (wegen der - wohl von Pablo Picasso abgeguckten - ,blauen Periode' des Kleckslers wird der Glaskasten von mir als Aquarium bezeichnet) aus dem Ruder zu laufen - ähnlich wie die Baukosten des städtischen Tierheimes. Wo wird Hagen wohl als Nächstes bluten - etwa im Waschsalon ,Westfalenbad'?
Regionalfahrten
Hagen - Iserlohn - Dortmund
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 58 f., Eintrag vom 19. Oktober 1975: „Am Sonntag, den 21.9., besuchte ich mit den Teilnehmern des Arbeitskreises für Vor- und Frühgeschichte [im Hagener Heimatbund] vormittags das Museum in der Grüne (im Gasthaus ,Zur Post'). Es war sehr interessant. Ich war sehr beeindruckt, wie viel in den kleinen Räumen zusammengetragen worden war; selbst Skelette vom Höhlenbär und von einer Seekuh nebst Skelettreste vom Mammut, Nashorn u. a. fanden darin Platz. Ich aß dort im Gasthof zu Mittag - das Essen war sehr gut - und beschloß, ins Schwerter Ruhrtalmuseum zu fahren. Ich hörte aber im Gasthof, daß es sonntags nur von 10 - 13 Uhr geöffnet sei[,] und fuhr deshalb nach Dortmund, und zwar zunächst mit dem Bus nach Iserlohn und dann mit der Bahn nach Dortmund HBF, von wo aus ich zu Fuß zum Historischen Museum [am Westwall] ging, | dessen Direktor ja Dr. Weißgerber ist. [...] Ich sah den Dr. zwar nicht, fand mich aber sehr gut alleine zurecht. [...] Als ich abends zurück nach Hause fuhr, hatte ich wieder ein[en] schönen Tag verbracht."
Hagen - Iserlohn - Hemer
Video einer Autofahrt über die Autobahn A 46 von Hagen über Iserlohn nach Hemer (15.11.2004 - ca. 45 MB) - aus Anlaß einer Fahrt meines Vaters zum Sorpesee bei Langscheid (Fortsetzung siehe bei Örtliches unter Hemer) - in memoriam Wilhelm Rothe, *1933 - †2006.
Hagen - Schwelm - Wuppertal
Heute schon gefröstelt? Hagen - Barmen. Ein Wintermärchen (Bilder vom November 2005, ergänzt durch Fotos und Videos vom Winter 2009/2010) - Schnee- und Eis-Impressionen von der Bahn, Autobahn und Bundesstraße!
Hagen - Wuppertal - Haan
Videos einer Autofahrt von der Tückingschulstraße über die Preußerstraße in Kückelhausen zum Hasper Kreisel (24. Mai 2010 - ca. 100 MB), vom Kreisel über die Tillmannstraße zurück zum Kurt-Schumacher-Ring (ca. 10 MB), dann weiter über die Tillmannstraße und die Straße ,Büddinghardt', die Büddingstraße entlang und schließlich die Oedenburgstraße hinab zur Gründschötteler Straße (ca. 42 MB), dann über diese Straße zur Auffahrt Haspe/Volmarstein der A1 und auf dieser Autobahn bis zur Auffahrt auf die A46 (ca. 105 MB); auf der A46 geht es dann weiter bis zur Abfahrt Wuppertal-Barmen (70 MB) und weiter bis zur Anschlußstelle Haan-Ost (140 MB). Die Serie entstand aus dem Anlaß eines Besuchs des Bergischen Straßenbahnfestes in Kohlfurth an der Stadtgrenze Solingen/Wuppertal (Fortsetzung siehe bei Örtliches unter Wuppertal).
Örtliches
Balve (Märkischer Kreis)
Video einer Autofahrt durch das herbstliche Hönnetal von südlich Rödinghausen nach Sanssouci bei Beckum (15.11.2004 - 37 MB) - Teilabschnitt einer Anreise zum Sorpesee bei Langscheid (vorherige Abschnitte der Tour siehe unter Regionalfahrten und unter Hemer).
Linktipp: Wikipedia-Artikel zur Hönnetalbahn
Borken (Keis Borken)
Im April 1986 als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines bronze- bis eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Borken-Grütlohn (auch unter Marbeck bekannt).
Bottrop (Stadtkreis)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - im März bis April 1985 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines bronzezeitlichen Bestattungsplatzes auf dem Donnerberg in Bottrop-Lehmkuhle (wissenschaftliche Leitung: Arno Heinrich / Grabungstechnik: Dieter Vienenkötter):

Dokumentation des Grabes 214 am Donnerberg durch Arno Heinrich und Detlef Rothe am 1. April 1985 (Foto: Schwarz, in: Ruhr-Nachrichten, Lokalteil Bottrop, v. 02.04.1985, S. Bot 1).
Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 38, Eintrag vom 12. Juli1975: „Heinz war mit mir, meinen Eltern und Geschwister[n] am Freitag [11.7.] an der Glörtalsperre schwimmen [vgl. Eintrag im Taschenkalender: „um 2 Uhr kommt Heinz"] und hat mir das [steinzeitliche] Werkzeug [von der Talbrückenbaustelle unterhalb von ,Am Roland' in Hagen-Delstern], welches leider [bedingt durch Baumaschinen] zerbrochen war und von dem ein Stück fehlte, gezeigt." (Das war der Ausgangspunkt für gemeinsame archäologische Prospektionen.)
Badesaison an der Glörtalsperre bei Breckerfeld, Teil 1 (02.08.2004, 13:49 Uhr) (3 MB) und Teil 2 (02.08.2004, 13:58 Uhr) (3,5 MB) - aus Anlaß der Wiedereröffnung der Badeanlagen an der Glörtalsperre bei Breckerfeld-Glör. (In memoriam Wilhelm Rothe, *1933 - †2006)
Brühl (Erftkreis)
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 61, Eintrag vom 20. Oktober 1975: „Erwähnen will ich nur kurz, daß ich am Sonntag, den 28. September, mit [meinen] Eltern und Geschwistern im Phantasialand bei Brühl gewesen war (zum 2. Mal). Es hatte mir sehr gefallen[,] und ich war erstaunt, was es dort alles Neues gab. Ich habe einen Steckbrief von mir anfertigen lassen und warte nun darauf, wann die $10.000 Kopfgeld kassiert werden."
Dortmund (Stadtkreis)
Ein mutmaßlicher Brandopferhügel auf der „Hohensyburg" (1992)
Hohensyburg im Wandel - Versuch einer virtuellen Gegenüberstellung
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 58 f., Eintrag vom 19. Oktober 1975, zum 21.09.1975: „Ich [...] fuhr [...] mit der Bahn nach Dortmund HBF, von wo aus ich zu Fuß zum Historischen Museum [am Westwall] ging, | dessen Direktor ja Dr. Weißgerber ist. (Unser Ausgrabungsleiter [auf der Hohensyburg].) [...] Dieses Museum war sehr gut eingerichtet. Schöne Modelle von verschiedenen Zeiten Dortmunds, der Reinoldikirche u. a. beeindruckten mich ebensosehr wie das Modell des Römerlagers Oberaden bzw. Beckinghausen, Funde daraus oder auch der Raum über die Geschichte der Vermessungskunde."
Im März 1985 war ich als Grabungshelfer im Mittelalter-Referat des Westfälischen Museums für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bei Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich der salier- bis stauferzeitlichen Siedlung und Stadtbefestigung von Dortmund tätig (wissenschaftliche Leitung: Karl-Heinz Deutmann / Grabungstechnik: Lothar Trinkaus):

Archäologische Untersuchungen auf der U-Bahn-Baustelle an der Reinoldikirche Mitte März 1985 (Foto: Lothar Trinkaus, Dortmund)
Mitte April 2004 nahm ich an einer Kurzausbildung zum selbständigen Herbalife-Berater für die Herbalife International Deutschland GmbH im Westfalenpark teil:

Auszug aus dem Urlaubstagebuch Istrien Juni 2006: „9.6.06 20:55 Ankunft in Köln; bis auf die verspätete Abfahrt in Dortmund - wegen Anhängen[s] eines Autotransportwaggons - hat alles gut geklappt. Klaus hat uns nach Dortmund gefahren, hinter dem Bahnhof einen Parkplatz direkt am Bahnhofseingang gefunden. Ruhige Zeiten bei schönstem Wetter. Viele Deutschlandfahnen überall an Häuserfronten und an Autos. So verrückt bin ich nicht."
Auszug aus dem Tagebuch Istrien Juni 2007: „Fr, 1.6.07 17:38 Abfahrt Dortmund. [Der] Zug stand noch im Betriebsbahnhof. Von der Ankunft des Zuges im Bahnhof einige Bilder mit Jenoptik-Kamera gemacht."

Auszug aus dem Tagebuch Istrien September 2007 (Freitag, 14.09.2007, 17:37): „Da sa ma wida! Unterwegs von Dortmund Hbf nach Rijeka, verabschiedet von einer grölenden Kulisse ganz wie zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft anno 2006. Nur spielt diesmal BVB. Soll'n se doch. Wir entfliehen der Kälte (Temp. um die 14 Grad auf dem Tücking) und reisen an die Adria, meine Mutter und ich, bereits ein eingespieltes Team. Wird Meister, ganz sicher. Abfahrt laut Fahrplan 17:25 Uhr auf Gleis 18. Um 17:33 setzte sich der Zug in Bewegung, nachdem wir von Wagen Nr. 264 in Waggon 266 gebeten wurden. Soweit zu sehen, sind wir die einzigen Fahrgäste im hinteren Zugteil. Aber Dortmund ist bloß der Startpunkt des Urlaubsexpress'."
Dülmen (Kreis Coesfeld)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Oktober 1990 Grabungs-, Dokumentations- und Bergungsarbeiten im Bereich der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung von Dülmen, und zwar an der Ecke Haltener Straße / Mühlenweg auf der Baustelle eines Polizeidienstgebäudes. (Literatur: Detlef Rothe, Bericht über neuzeitliche Glas- und Keramikfunde aus dem äußeren Stadtgraben am Burgtorwerk in Dülmen, in: Heimat und Verkehrsverein Dülmen (Hg.), Dülmener Heimatblätter, Jahrgang 1991 - Heft 1/2, Dülmen 1991, S. 13 - 28.)
Düsseldorf (Stadtkreis)
Auszug aus dem Urlaubstagebuch Istrien Juni 2009 (Düsseldorf, 16. Juni 2009, 17:28 Uhr): „Die Juni-Istrien-Reise dieses Jahres läßt sich gut an. [...] Pünktlich um 17:02 fuhr [am Hagener Hauptbahnhof] der Regional-Express nach Düsseldorf ab, wo wir gegen 17:45 Uhr ankamen. Unterwegs schaute ich bei bedecktem, aber trockenem Wetter mir die Gegend an; Ennepetal, Schwelm, Wuppertal - es juckte mir in den Händen, [ich] saß aber zum Photographieren und Filmen zu ungünstig. Der Zug war voll - Feierabendverkehr! In Düsseldorf angekommen
gingen wir gleich zu Gleis 16; in der Unterführung roch es unangenehm - da mochte ich mich nicht aufhalten (abgestandene Luft mit Essensdüften - igitt!). Auf dem Bahnsteig machte ich dann zwei Filmchen mit meinem neuen Medion-Camcorder [6 und 9 MB], welchen ich als würdigen Nachfolger meiner Medion-Digicam betrachte, welche auf dem Vojak ihren Geist aufgab.
Gegen 18:21 Uhr ging es in den ICE nach München Hbf, der jetzt bei ruhiger Fahrt und leichtem Abendschein die Rheinterrassen hinaufrauscht."
Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Keis)
Vom Dezember 1998 bis Juli 1999 war ich als staatlich anerkannter Altenpfleger (zunächst der Herz-Jesu-Kirchengemeinde, dann - im Anschluß - der Katholischen Betriebs-Trägergesellschaft mbH Hattingen) im Altenheim Haus Elisabeth tätig.
Essen (Stadtkreis)
Ein Glückauf nach Essen! Der fast schon verloren geglaubte Sohn (oder Tochter?) - die ThyssenKrupp AG - ist also in die Heimatstadt zurückgekehrt, wie der Großkonzern es in eigens beigefügten Beiblättern in regionalen Tageszeitungen am 30. Juni 2010 verkündete. Herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Schritt! ,Back to the roots' - das ist auch meine Devise, welche ich durch die Rückkehr nach Hagen (in den ,Wilden Westen' der Stadt) bereits im Sommer 2004 umgesetzt habe. Im ,Wilden Westen' des Ruhrgebiets (im Vergleich zu seinem beschaulicheren westfälischen Teil um Dortmund) hat also jetzt ThyssenKrupp Quartier bezogen - dort, wo im heutigen Stadtteil Altendorf anno 1819 die Gußstahlfabrik der Familie Krupp gegründet wurde und die Ruhrkohle quasi zu Hause ist. Ich wünsche dem neuen Quartier als Forum für neue Ideen und Ursprung nachhaltiger Entwicklungen das Beste und hoffe, daß bei der Hinwendung zu Naturwissenschaften und Technik nicht der eine oder andere Seitenblick auf Geisteswissenschaften und Kultur vergessen wird. Essen hat diesen mit seiner Archäologischen Sammlung (Überbleibsel eines aufgegebenen archäologischen Museums, welches ich anläßlich der Ausgrabungen in Gelsenkirchen-Horst besuchte) und der frühen Einrichtung einer Stadtarchäologie redlich verdient!
Gelsenkirchen (Stadtkreis)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Grabungs- und Dokumentationsarbeiten am ehemaligen Ostturm und Westturm des Schlosses Horst (April - September 1990), Grabungs- und Dokumentationsarbeiten am ehemaligen Westturm und im Innenhof des Schlosses Horst in Gelsenkichen-Horst (März - September 1991); weitere Grabungs- und Dokumentationsarbeiten am Schloß Horst (April 1992 - August 1992):

Abgestürzte Bauteile erleichtern die Dokumentation und die Rekonstruktion des im 3. Viertel des 16. Jahrhunderts im Emscherbruch bei Gelsenkirchen (Westfalen) auf Sand gebauten Schlosses Horst (Foto: Walter Böttger, Gelsenkirchen).
Nachdem ich seit 1990 im Rahmen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe am Schloß Horst archäologisch tätig war, wirkte ich dort noch vom Februar bis Juli 1994 für die Stadt Gelsenkirchen bei Bergungs-, Grabungs- und Dokumentationsarbeiten des Fachreferates Mittelalter-Archäologie des Westfälischen Museums für Archäologie im Bermenbereich, Innenhof und Sockelgeschoß von Schloß Horst:

Am Nordostflügel des Renaissance-Schlosses Horst wurden Fragmente eines Kaiserbildnisses aus Ofenkeramik (Kölner Herkunft) geborgen!
Ausgrabungen in Gelsenkirchen-Horst 1990 - 1994
Der Horster Sturzbecher
Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Keis)
Vom September 1999 bis Januar 2000 war ich als staatlich anerkannter Altenpfleger der Johannes Seniorendienste e.V. in der Außenstelle (ehemaliges evangelisches Krankenhaus) des Johanneshauses Hans-Sachs-Straße tätig, bis diese zu Gunsten des inzwischen umgebauten Heimes in Wuppertal-Barmen aufgegeben wurde.
Greven (Keis Steinfurt)
Vom April bis Juni 1985 im Auftrag des Westfälischen Museums für Archäologie zu Münster - Amt für Bodendenkmalpflege - Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich einer eisen- und merowinger-/karolingerzeitlichen Siedlung in Greven-Wentrup.
Hagen (Stadtkreis)
Alles aus Hagen (30. Juni 2010).
Haltern (Kreis Recklinghausen)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - Notbergungen im Bereich eines bronze- /eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Haltern-Markenkamp, Kreis Recklinghausen (23.08.1984) und Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich der römerzeitlichen Befestigungsanlagen und Siedlungen (Februar - März 1992):

Spitzgraben des augusteischen ,Feldlagers' vor der Baustelle des Westfälischen Römermuseums Haltern - Pressefoto
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Keis)
Straßenbahnen zwischen Bonn und Berlin im Zweiten Weltkrieg (28. April 2010).
(Der Artikel enthält Bilder von diversen Fahrzeugen in Bahnhofsnähe.)
Hemer (Märkischer Kreis)
Video einer Autofahrt vom Ostende der Autobahn A 46 durch die Innenstadt von Hemer in Richtung Felsenmeer (24 MB) und Film der anschließenden am Felsenmeer vorbei in Richtung Hönnetal (25 MB) aus Anlaß einer herbstlichen Anreise (15.11.2004) zum Sorpesee (Fortsetzung siehe unter Balve) - in memoriam Wilhelm Rothe, *1933 - †2006.
Ibbenbüren (Keis Steinfurt)
Im September 1986 im Auftrag des Westfälischen Museums für Archäologie zu Münster - Amt für Bodendenkmalpflege - Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines bronze-/eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Ibbenbüren-Laggenbeck.
Isselburg (Kreis Borken)
Im Auftrag des Westfälischen Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Münster vom 9. bis 17. März 1981 Teilnahme an Ausgrabungen des Gebietsreferates Münster im Bereich einer römerzeitlichen („kaiserzeitlichen") Siedlung in Isselburg-Anholt:
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Bei Untersuchungen im Planum auf der römerzeitlichen Siedlungsfläche Ende März 1981 (Fotos: Birgit Mecke, Münster in Westfalen)
Köln (Stadtkreis)
Mein liebes Köln! Aufenthalte in einer traditionsreichen deutschen Großstadt (2009)
Lengerich (Keis Steinfurt)
Im Auftrag des Westfälischen Museums für Archäologie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe zu Münster vom Februar bis April 1984 (mit Unterbrechungen) Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich einer merowinger- bis karolingerzeitlichen Siedlung in Lengerich-Hohne.
Lippspringe (Kreis Paderborn)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines ehemaligen Fachwerkhauses und einer eisenzeitlichen Siedlung an der Burgstraße 5 in Bad Lippspringe (Juni - Oktober 1990).
Lippstadt (Kreis Paderborn)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Teilnahme an Grabungs- und Dokumentationsarbeiten des Fachreferates Mittelalter-Archäologie in spätmittelalterlichen bis neuzeitlichen Siedlungsbereichen an der Soeststraße 4 - 6 in der Altstadt von Lippstadt.
Medebach (Hochsauerlandkreis)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Mai 1991 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten an der mittelalterlichen Kirche des ehemaligen Augustinerinnenklosters in Medebach-Küstelberg.
Münster (Stadtkreis)
Vom Oktober 1979 bis zum Dezember 1994 studierte ich (ohne ,Hochschulabschluß') Ur- und Frühgeschichte, Mittleren Geschichte und Volkskunde an der Westfälischen Wilhelms-Universität:

(Das Seminar wurde später aus dem Fürstenberghaus entfernt und zu einer Abteilung des ,Historischen Seminars' degradiert.)
Während meiner Studien vor Ort besuchte ich archäologische Unternehmungen im Stadtkreis und nahm auch an solchen teil, und zwar hier als Grabungshelfer des Gebietsreferates des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Es handelt sich um Grabungs-, Dokumentations- und Rekonstruktionsarbeiten im Bereich eines jungstein- bis bronzezeitlichen Bestattungsplatzes (mit jungbronzezeitlicher Trankopferstelle) und einer merowinger- bis karolingerzeitlichen Siedlung im Sandgrubengelände von Gittrup (Mai - Juni 1984; Juli - August 1985; Juli - August 1986).
Während meiner Arbeiten an der Universität war ich zeitweise ,studentische Hilfskraft', und zwar des Seminars für Ur- und Frühgeschichte (11/1984 - 12/1984) und des Instituts für Frühmittelalterforschung (05/1986 - 03/1990). Beide Tätigkeiten übte ich im Stadtzentrum aus (Fürstenberghaus am Domplatz; Institut in der Salzstraße).
Zum Bestreiten des Lebensunterhalts war ich nicht nur archäologisch-geschichtlich tätig, sondern blieb zunächst der Deutschen Bundespost treu und arbeitete in der ,Mühle' (Paket- und Päckchenverteilung) der Hauptpost am Münsteraner Hauptbahnhof (August - September 1981); dazu das Zitat aus einem Brief an Oma Jaeckel (Sangerhausen, DDR) vom 23. Juli 1981: „Ab 3. August arbeite ich wieder bei der Post, allerdings nicht als Briefträger - wie ich es mir gewünscht habe -; sondern ich muß mich in der Paketverteilung - wie Vater in unregelmäßigen Schichten - zum Teil auch nachts abrackern." - Immerhin lernte ich dabei das rasante Fahren mit dem ,Elektrokarren' schätzen! Erwähnt sei noch die Tätigkeit als Datentypist im Auftrag der Datenerfassung Gaberseck GmbH in der Führerscheinstelle der Stadtverwaltung Münster vom Juni bis Oktober 1993 - mitten im Zentrum am Prinzipalmarkt unweit des Historischen Rathauses.
Seit Januar 1995 - am Ende des Geldes und an der Schmerzgrenze von Schulden und Mißgunst - widmete ich mich dann in Münster nicht mehr der Altertums-, sondern der Altenpflege. Auf Grund des BAFöG-Kahlschlags der Regierung Dr. Helmut Kohl (welcher frühere Kürzungen ad absurdum weiterführte), sowie wegen des Unverständnisses maßgeblicher Kreise an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gegenüber regionalgeschichtlichen Forschungen auf archäologischer Grundlage (welches sich später in der Neuorganisation mit dem Ergebnis einer Dominanz des ,Historischen Seminars' - statt der Gründung eines die Forschungsbereiche vereinenden archäologisch-prähistorisch-historischen Instituts - bestätigte), war ich im 1990er Jahrzehnt zur Aufgabe meiner Promotion zum Dr. phil. gezwungen; die weitere politische Entwicklung und die hohen Kosten meiner Studien ließen eine entschädigungslose Veröffentlichung der archäologischen Studienergebnisse nicht zu, wobei mir auch das Raubgräberunwesen im ,wiedervereinigten' Deutschland Unbehagen bereitete (siehe die Fundumstände beim Diskus von Nebra). Ich wandte mich - nicht zuletzt mangels anderer Angebote - einem sozial- und gesundheitsorientierten Beruf zu und wurde staatlich anerkannter Altenpfleger. In diesem Beruf bin ich seit 1998 tätig.
Im Jahr 1995 arbeitete ich zunächst - da wegen deren Auflösung und Umwandlung eine Tätigkeit bei der Deutschen Bundespost nicht mehr möglich war - im Rahmen eines verkürzten ,sozialen Jahrs' gewissermaßen zur Probe acht Monate lang als Altenpflege-Praktikant für die Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft Münster mbH im (später umgebauten) Altenwohnheim St. Lamberti (Januar bis August 1995) und besuchte dann zwecks Erreichen eines Ausbildungsabschlusses von September 1995 bis August 1998 eine Altenpflegeschule, und zwar das Evangelische Fachseminar für Altenpflege - Diakonissen-Mutterhaus an der Coerdestraße im Kreuzviertel:

Wohnsitze:
September 1979 bis Mai 1980: Coerdestraße 17, Münster-Kreuzviertel, MS, NRW, D (1. Etage):

Mai1980 bis August 1981: Heroldstraße 41, Münster-Mecklenbeck, MS, NRW, D (Dachgeschoß):

August 1981 bis März 1982, August 1982 bis Juli1983 und September 1983 bis Juli 1985: Boeselagerstraße 75, Münster-Mecklenbeck, MS, NRW, D (Dachgeschoß):

Zitat aus einem Brief an Oma Jaeckel (Sangerhausen, DDR) vom 23. Juli 1981: „Ich habe heute morgen -endlich- ein Zimmer im Studentenwohnheim gefunden. Das ist für mich wegen der Kürzung der Bundesausbildungsförderung viel günstiger. Es ist zwar klein, aber meiner finanziellen Situation eher angemessen. Ab 1. August lautet meine Adresse: Detlef Rothe / - Studentenwohnheim Block C, Zi. 419 - / Boeselagerstraße 75 / 4400 Münster"
Vom Juli 1985 bis zum Oktober 1998 wohnte ich in der Hammer Straße 118 im Geistviertel (1. Etage), bevor ich nach Schwelm umzog:
Nottuln (Keis Coesfeld)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - Grabungs-, Dokumentations- und Prospektionsarbeiten mit Hilfe eines Protonen-Magnetometers im Bereich einer jungsteinzeitlichen Befestigungsanlage (August - September 1984).
Saerbeck (Keis Steinfurt)
Vom Februar bis März 1984, sowie im Juni 1984, Grabungs- und Dokumentationsarbeiten als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie im Bereich einer jungstein-, eisen- und römer-/völkerwander(„ungs")zeitlichen Siedlung östlich der Bundesstraße 219.

Untersuchung jungsteinzeitlicher Siedlungsreste (rechts: Michael Rind) und einer jüngerkaiser-/völkerwanderungszeitlichen Grube unter der grabungstechnischen Leitung von Dieter Vienenkötter am 11. Februar 1984 (Fotos: Münstersche Zeitung, Lokalteil Greven, Ausgabe vom 23.02.1984)
Im Mai 1984 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines alt-/mittelsteinzeitlichen Werkplatzes in Saerbeck-Sinningen.
Schwelm (Ennepe-Ruhr-Keis)
Vom Oktober 1998 bis zum September 2004 lebte ich in Schwelm, und zwar in der Sedanstraße 42 (2. Etage), und zog dann schließlich zurück nach Hagen:

Vom September bis November 1998 war ich staatlich anerkannter Altenpfleger der Unternehmensgruppe Dr. Lohbeck in der Schwelmer Seniorenresidenz Am Ochsenkamp.
Selm (Kreis Unna)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Mai bis Juni 1991 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten an der mittelalterlichen Burg Botzlar.
Als Mitarbeiter von Christoph Hellbrügge - Steinkonservierung (Befunduntersuchungen / Schadensanalysen / Restaurierungen) zu Lüdinghausen vom 27. Oktober bis 27. November 1992 Teilnahme an Grabungs- und Dokumentationsarbeiten des Fachreferates Mittelalter-Archäologie im Westfälisches Museum für Archäologie in der Prämonstratenser-Stiftskirche zu Selm-Cappenberg.
Warburg (Kreis Höxter)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Juli 1991 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten in mittelalterlichen bis neuzeitlichen Siedlungsbereichen zwischen der Klockenstraße und der Josef-Kohlschein-Straße in der Altstadt von Warburg.
Keramik und Glasfunde der Preußenzeit aus der Altstadt von Warburg, Kr. Höxter (1991)
Wuppertal (Stadtkreis)
1. September 2009: 10 Jahre im Service der Johannes Seniorendienste e.V. - erst in Gevelsberg (Evangelisches Krankenhaus), dann (ab Januar 2000) in Wuppertal-Barmen (Johanneshaus)!

Die Wuppertaler Schwebebahn - geht ja, gibt's ja!
Wuppertal setzt Barmer Segel. Ein Viermaster am Ufer der Wupper.
Im Barmer Dschungel (24. Juni 2004) - mit einem Nachtrag (13. Juni 2010).
Straßenbahnen zwischen Bonn und Berlin im Zweiten Weltkrieg - behandelt hauptsächlich Wuppertal (28. April 2010).
Bergisches Straßenbahnfest in Wuppertal zu Pfingsten 2010 (02. Juni 2010).
Zu dieser Pfingstfahrt sind einige Videos von der Rückfahrt über Cronenberg, Hahnerberg, Erbschlö, Linde und Langerfeld verfügbar: auf der Bergerhauser Straße geht es im Zentrum von Cronenberg in die Lindenallee und dann weiter üner die Hauptstraße in Richtung Hahnerberg (14:54 Uhr - 58 MB) - auf der Hahnerberger Straße entlang geht es nacheinander auf die L418, L417 und L419 an Erbschlö vorbei (15:05 Uhr - ca. 105 MB) - weiter von der L419 auf die B51 durch Wuppertal-Linde südwärts (15:08 Uhr - ca. 45 MB) - schließlich bei der Auffahrt Wuppertal-Süd auf die A1 und entlang dieser Autobahn gen Norden über Langerfeld bis zur Abfahrt Wuppertal-Nord (15:17 Uhr - ca. 105 MB).
Wuppertal@amazon.de
Xanten (Kreis Wesel)
Mein erster Fundbericht (1975)
5. Dimension
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Das background-Foto zeigt die Gegend bei Sundern-Melschede im November 2004 auf einer Fahrt zwischen Hönnetal und Sorpesee - eine Erinnerung an den zu spät erkannten Herbst im Leben meines Vaters, welcher den Wagen steuerte.
20100728 20:15