REGIONALES
von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen
„Nordrhein-Westfalen, das ist viel Wehmut[,] und das sind viele enttäuschte Träume [...]."
Markus Brauck, in: Frankfurter Rundschau, Nr. 116 vom 21. Mai 2005, S. 10 - D/H/R/S)
„Man muß die Bevölkerung mitnehmen, aus Betroffenen Beteiligte machen."
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Interview mit der Westfalenpost, Ausgabe 231 vom 4. Oktober 2010, S. PJO1_, Sp. 2 - 7, hier Sp. 5)
VORBEMERKUNG
Die Desillusionierung in Nordrhein-Westfalen hat sich in der zweiten Hälfte des 1. Jahrzehnts im 3. Jahrtausend (also von 2006 bis 2010) weiter verschärft. Die Comic-Figur Anton von der Gathe sagt in der Wuppertaler Rundschau in der Ausgabe vom 28. Januar 2009 (auf der Seite Stadtgespräch - West 3 Ost 3): „VIELE STÄDTE STEHEN FINANZIELL MIT DEM RÜCKEN ZUR WAND. ABER IN WUPPERTAL FEHLT SOGAR DIE WAND." Dem könnte man hinzufügen: In Hagen fehlt selbst der Boden - schließlich hat der externe Mentor, welcher Vorschläge zur Sanierung der Stadtfinanzen unterbreitet hat, das Handtuch geworfen! Nun rächen sich die gravierenden Fehlentscheidungen im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts, als aus parteipolitischen Gründen unsinnige Personalentscheidungen fielen und unersetzliche Werte verhindert oder gar vernichtet wurden! Näheres finden Sie unter Alles aus Hagen! Ein besonders krasses Beispiel - aus dem letzten Jahr des Jahrtausends - finden Sie oben auf dem Titelblatt des Lokalteils Hagen Hagener Zeitung in der oben zitierten Westfalenpost-Ausgabe, was mich an einen ,Song' der Hagener NDW-Band Extrabreit erinnert: ... und wird es noch so härter, dann werde ich halt Museumswärter... oder so ähnlich. Ach ja, meine eigene Bewerbung als ,Museumswart' im Schloß Hohenlimburg, welche mir die Niederschrift der Dissertation über das Bergische Land und Ruhrland ermöglichen sollte und durch den damaligen Museumsleiter StD Wilhelm Bleicher vermittelt worden war, wurde seitens der Stadt Hagen schon im Februar 1985 abgelehnt.
Während ich in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen bin - genauer: in dem Brei von Bergischem Land, Ruhrgebiet und Sauerland (gut gerührt, aber nicht geschüttelt!) -, sind meine Eltern als Zugereiste angekommen. Meine Vorfahren haben die Region eher selten aufgesucht. Davon möge mein Urururgroßvater Ernst Bloßfeld hier durch einen Auszug aus seinem autobiographischen Gedicht ein Beispiel geben, welcher seine Zeit als Soldat 1832 betrifft:
„Jetzt hieß es: nicht den Mut verlieren
von Halle nach dem Rhein marschieren,
stramm durch Westphalen, ohne Tritt;
so alle meine Kameraden,
die zu dem Marsche eingeladen.
Gepäck - das hatte keiner mit.
Nach Wochen - endlich! - hört von Weitem
man feierlich ein Glockenläuten.
,Cöln!', hieß es, ,Unsere Garnison!'
Bei manchem Ungemach, Beschwerden -
hier sollte uns Erholung werden!
Man wünschte Ruhe nur als Lohn."
FAHRTEN
Hagen - Iserlohn - Dortmund
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 58 f., Eintrag vom 19. Oktober 1975: „Am Sonntag, den 21.9., besuchte ich mit den Teilnehmern des Arbeitskreises für Vor- und Frühgeschichte [im Hagener Heimatbund] vormittags das Museum in der Grüne (im Gasthaus ,Zur Post'). Es war sehr interessant. Ich war sehr beeindruckt, wie viel in den kleinen Räumen zusammengetragen worden war; selbst Skelette vom Höhlenbär und von einer Seekuh nebst Skelettreste[n] vom Mammut, Nashorn u. a. fanden darin Platz. Ich aß dort im Gasthof zu Mittag - das Essen war sehr gut - und beschloß, ins Schwerter Ruhrtalmuseum zu fahren. Ich hörte aber im Gasthof, daß es sonntags nur von 10 - 13 Uhr geöffnet sei[,] und fuhr deshalb nach Dortmund, und zwar zunächst mit dem Bus nach Iserlohn und dann mit der Bahn nach Dortmund HBF, von wo aus ich zu Fuß zum Historischen Museum [am Westwall] ging, | dessen Direktor ja Dr. Weißgerber ist. [...] Ich sah den Dr. zwar nicht, fand mich aber sehr gut alleine zurecht. [...] Als ich abends zurück nach Hause fuhr, hatte ich wieder ein[en] schönen Tag verbracht."
Hagen - Iserlohn - Hemer
Video einer Autofahrt über die Autobahn A 46 von Hagen über Iserlohn nach Hemer (15.11.2004 - ca. 45 MB) - aus Anlaß einer Fahrt meines Vaters zum Sorpesee bei Langscheid (Fortsetzung siehe bei Örtliches unter Hemer) - in memoriam Wilhelm Rothe, *1933 - †2006.
Hagen - Schwelm - Wuppertal
Heute schon gefröstelt? Hagen - Barmen. Ein Wintermärchen (Bilder vom November 2005, ergänzt durch Fotos und Videos vom Winter 2009/2010) - Schnee- und Eis-Impressionen von der Bahn, Autobahn und Bundesstraße!
Hagen - Wuppertal - Haan
Videos einer Autofahrt von der Tückingschulstraße über die Preußerstraße in Kückelhausen zum Hasper Kreisel (24. Mai 2010 - ca. 100 MB), vom Kreisel über die Tillmannstraße zurück zum Kurt-Schumacher-Ring (ca. 10 MB), dann weiter über die Tillmannstraße und die Straße ,Büddinghardt', die Büddingstraße entlang und schließlich die Oedenburgstraße hinab zur Gründschötteler Straße (ca. 42 MB), dann über diese Straße zur Auffahrt Haspe/Volmarstein der A1 und auf dieser Autobahn bis zur Auffahrt auf die A46 (ca. 105 MB); auf der A46 geht es dann weiter bis zur Abfahrt Wuppertal-Barmen (70 MB) und weiter bis zur Anschlußstelle Haan-Ost (140 MB). Die Serie entstand aus dem Anlaß eines Besuchs des Bergischen Straßenbahnfestes in Kohlfurth an der Stadtgrenze Solingen/Wuppertal (Fortsetzung siehe bei Örtliches unter Wuppertal).
Sie wollen aber lieber mit der Straßenbahn fahr`n? Kein Problem, aber da muß ich Sie an den YouTube-Kanal von ,triebwagen394' verweisen. Ein herzlicher Dank für den Link-Hinweis geht an meinen Bruder Klaus und weiter an Bernd Kneer! - Wie man ,auch' mit der Straßenbahn fahren kann - sogar über die Autobahn A 1 von Wuppertal nach Hagen - zeigt übrigens der anläßlich einer Jubiläumsveranstaltung anno 1995 aufgenommene Film ,111 Jahre Hagener Straßenbahn AG' von YouTube-User ,triebwagen394' Manfred Streppelmann.
ÖRTLICHES
Aachen (Kreis Aachen)
Auf Grund verwandtschaftlicher Beziehungen bin ich im 20. Jahrhundert häufiger im Raum Aachen gewesen. Doch auch aus Studiengründen fand ich dorthin, wie ein Zitat aus einem Brief an Oma Jaeckel (Sangerhausen, Bez. Magdeburg, DDR) vom 23. Juli 1981 veranschaulichen mag: „Am Wochenende habe ich an einer zweitägigen Exkursion nach Aachen, Lüttich, Monschau und Schleidengemünd teilgenommen, um im Rahmen der Volkskunde alte bäuerliche und bürgerliche Wohnungen zu studieren."
Balve (Märkischer Kreis)
Video einer Autofahrt durch das herbstliche Hönnetal von südlich Rödinghausen nach Sanssouci bei Beckum (15.11.2004 - 37 MB) - Teilabschnitt einer Anreise zum Sorpesee bei Langscheid (vorherige Abschnitte der Tour siehe unter Regionalfahrten und unter Hemer).
Linktipp: Wikipedia-Artikel zur Hönnetalbahn
Borken (Kreis Borken)
Im April 1986 als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines bronze- bis eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Borken-Grütlohn (auch unter Marbeck bekannt).
Bottrop (Stadtkreis)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - im März bis April 1985 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines bronzezeitlichen Bestattungsplatzes auf dem Donnerberg in Bottrop-Lehmkuhle (wissenschaftliche Leitung: Arno Heinrich / Grabungstechnik: Dieter Vienenkötter):

Dokumentation des Grabes 214 am Donnerberg durch Arno Heinrich und Detlef Rothe am 1. April 1985 (Foto: Schwarz, in: Ruhr-Nachrichten, Lokalteil Bottrop, v. 02.04.1985, S. Bot 1).
Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 38, Eintrag vom 12. Juli 1975: „Heinz war mit mir, meinen Eltern und Geschwister[n] am Freitag [11.7.] an der Glörtalsperre schwimmen [vgl. Eintrag im Taschenkalender: „um 2 Uhr kommt Heinz"] und hat mir das [steinzeitliche] Werkzeug [von der Talbrückenbaustelle unterhalb von ,Am Roland' in Hagen-Delstern], welches leider [bedingt durch Baumaschinen] zerbrochen war und von dem ein Stück fehlte, gezeigt." (Das war der Ausgangspunkt für gemeinsame archäologische Prospektionen.)
Badesaison an der Glörtalsperre bei Breckerfeld, Teil 1 (02.08.2004, 13:49 Uhr) (3 MB) und Teil 2 (02.08.2004, 13:58 Uhr) (3,5 MB) - aus Anlaß der Wiedereröffnung der Badeanlagen an der Glörtalsperre bei Breckerfeld-Glör. (In memoriam Wilhelm Rothe, *1933 - †2006)
Brühl (Erftkreis)
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 61, Eintrag vom 20. Oktober 1975: „Erwähnen will ich nur kurz, daß ich am Sonntag, den 28. September, mit [meinen] Eltern und Geschwistern im Phantasialand bei Brühl gewesen war (zum 2. Mal). Es hatte mir sehr gefallen[,] und ich war erstaunt, was es dort alles Neues gab. Ich habe einen Steckbrief von mir anfertigen lassen und warte nun darauf, wann die $10.000 Kopfgeld kassiert werden."
Dortmund (Kreis Dortmund)
Ein mutmaßlicher Brandopferhügel auf der „Hohensyburg" (1992)
Hohensyburg im Wandel - Versuch einer virtuellen Gegenüberstellung
Auszug aus dem Tagebuch A, S. 58 f., Eintrag vom 19. Oktober 1975, zum 21.09.1975: „Ich [...] fuhr [...] mit der Bahn nach Dortmund HBF, von wo aus ich zu Fuß zum Historischen Museum [am Westwall] ging, | dessen Direktor ja Dr. Weißgerber ist. (Unser Ausgrabungsleiter [auf der Hohensyburg].) [...] Dieses Museum war sehr gut eingerichtet. Schöne Modelle von verschiedenen Zeiten Dortmunds, der Reinoldikirche u. a. beeindruckten mich ebensosehr wie das Modell des Römerlagers Oberaden bzw. Beckinghausen, Funde daraus oder auch der Raum über die Geschichte der Vermessungskunde."
Im März 1985 war ich als Grabungshelfer im Mittelalter-Referat des Westfälischen Museums für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bei Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich der salier- bis stauferzeitlichen Siedlung und Stadtbefestigung von Dortmund tätig (wissenschaftliche Leitung: Karl-Heinz Deutmann / Grabungstechnik: Lothar Trinkaus):

Archäologische Untersuchungen auf der U-Bahn-Baustelle an der Reinoldikirche Mitte März 1985 (Foto: Lothar Trinkaus, Dortmund)
Mitte April 2004 nahm ich an einer Kurzausbildung zum selbständigen Herbalife-Berater für die Herbalife International Deutschland GmbH im Westfalenpark teil:

Auszug aus dem Tagebuch Istrien Juni 2007: „Fr, 1.6.07 17:38 Abfahrt Dortmund. [Der] Zug stand noch im Betriebsbahnhof. Von der Ankunft des Zuges im Bahnhof einige Bilder mit Jenoptik-Kamera gemacht."

Auszug aus dem Tagebuch Istrien September 2007 (Freitag, 14.09.2007, 17:37): „Da sa ma wida! Unterwegs von Dortmund Hbf nach Rijeka, verabschiedet von einer grölenden Kulisse ganz wie zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft anno 2006. Nur spielt diesmal BVB. Soll'n se doch. Wir entfliehen der Kälte (Temp. um die 14 Grad auf dem Tücking) und reisen an die Adria, meine Mutter und ich, bereits ein eingespieltes Team. Wird Meister, ganz sicher. Abfahrt laut Fahrplan 17:25 Uhr auf Gleis 18. Um 17:33 setzte sich der Zug in Bewegung, nachdem wir von Wagen Nr. 264 in Waggon 266 gebeten wurden. Soweit zu sehen, sind wir die einzigen Fahrgäste im hinteren Zugteil. Aber Dortmund ist bloß der Startpunkt des Urlaubsexpress'."
Dülmen (Kreis Coesfeld)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Oktober 1990 Grabungs-, Dokumentations- und Bergungsarbeiten im Bereich der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung von Dülmen, und zwar an der Ecke Haltener Straße / Mühlenweg auf der Baustelle eines Polizeidienstgebäudes. (Literatur: Detlef Rothe, Bericht über neuzeitliche Glas- und Keramikfunde aus dem äußeren Stadtgraben am Burgtorwerk in Dülmen, in: Heimat und Verkehrsverein Dülmen (Hg.), Dülmener Heimatblätter, Jahrgang 1991 - Heft 1/2, Dülmen 1991, S. 13 - 28.)
Düsseldorf (Kreis Düsseldorf)
Auszug aus dem Urlaubstagebuch Istrien Juni 2009 (Düsseldorf, 16. Juni 2009, 17:28 Uhr): „Die Juni-Istrien-Reise dieses Jahres läßt sich gut an. [...] Pünktlich um 17:02 fuhr [am Hagener Hauptbahnhof] der Regional-Express nach Düsseldorf ab, wo wir gegen 17:45 Uhr ankamen. Unterwegs schaute ich bei bedecktem, aber trockenem Wetter mir die Gegend an; Ennepetal, Schwelm, Wuppertal - es juckte mir in den Händen, [ich] saß aber zum Photographieren und Filmen zu ungünstig. Der Zug war voll - Feierabendverkehr! In Düsseldorf angekommen
gingen wir gleich zu Gleis 16; in der Unterführung roch es unangenehm - da mochte ich mich nicht aufhalten (abgestandene Luft mit Essensdüften - igitt!). Auf dem Bahnsteig machte ich dann zwei Filmchen mit meinem neuen Medion-Camcorder [6 und 9 MB], welchen ich als würdigen Nachfolger meiner Medion-Digicam betrachte, welche auf dem Vojak ihren Geist aufgab.
Gegen 18:21 Uhr ging es in den ICE nach München Hbf, der jetzt bei ruhiger Fahrt und leichtem Abendschein die Rheinterrassen hinaufrauscht."
Ennepetal (Ennepe-Ruhr-Keis)
Vom Dezember 1998 bis Juli 1999 war ich als staatlich anerkannter Altenpfleger (zunächst der Herz-Jesu-Kirchengemeinde, dann - im Anschluß - der Katholischen Betriebs-Trägergesellschaft mbH Hattingen) im Altenheim Haus Elisabeth tätig.
Essen (Kreis Essen)
Ein Glückauf nach Essen! Der fast schon verloren geglaubte Sohn (oder Tochter?) - die ThyssenKrupp AG - ist also in die Heimatstadt zurückgekehrt, wie der Großkonzern es in eigens beigefügten Beiblättern in regionalen Tageszeitungen am 30. Juni 2010 verkündete. Herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Schritt! ,Back to the roots' - das ist auch meine Devise, welche ich durch die Rückkehr nach Hagen (in den ,Wilden Westen' der Stadt) bereits im Sommer 2004 umgesetzt habe. Im ,Wilden Westen' des Ruhrgebiets (im Vergleich zu seinem beschaulicheren westfälischen Teil um Dortmund) hat also jetzt ThyssenKrupp Quartier bezogen - dort, wo im heutigen Stadtteil Altendorf anno 1819 die Gußstahlfabrik der Familie Krupp gegründet wurde und die Ruhrkohle quasi zu Hause ist. Ich wünsche dem neuen Quartier als Forum für neue Ideen und Ursprung nachhaltiger Entwicklungen das Beste und hoffe, daß bei der Hinwendung zu Naturwissenschaften und Technik nicht der eine oder andere Seitenblick auf Geisteswissenschaften und Kultur vergessen wird. Essen hat diesen mit seiner Archäologischen Sammlung (Überbleibsel eines aufgegebenen archäologischen Museums, welches ich anläßlich der Ausgrabungen in Gelsenkirchen-Horst besuchte) und der frühen Einrichtung einer Stadtarchäologie redlich verdient!
Gelsenkirchen (Kreis Gelsenkirchen)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Grabungs- und Dokumentationsarbeiten am ehemaligen Ostturm und Westturm des Schlosses Horst (April - September 1990), Grabungs- und Dokumentationsarbeiten am ehemaligen Westturm und im Innenhof des Schlosses Horst in Gelsenkichen-Horst (März - September 1991); weitere Grabungs- und Dokumentationsarbeiten am Schloß Horst hauptsächlich im Bereich des Nordturms (April 1992 - August 1992):

Abgestürzte Bauteile erleichtern die Dokumentation und die Rekonstruktion des im 3. Viertel des 16. Jahrhunderts im Emscherbruch bei Gelsenkirchen (Westfalen) auf Sand gebauten Schlosses Horst (Foto: Walter Böttger, Gelsenkirchen).
Nachdem ich seit 1990 im Rahmen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe am Schloß Horst archäologisch tätig war, wirkte ich dort noch vom Februar bis Juli 1994 für die Stadt Gelsenkirchen bei Bergungs-, Grabungs- und Dokumentationsarbeiten des Fachreferates Mittelalter-Archäologie des Westfälischen Museums für Archäologie im Bermenbereich, Innenhof und Sockelgeschoß von Schloß Horst:

Am Nordostflügel des Renaissance-Schlosses Horst wurden Fragmente eines Kaiserbildnisses aus Ofenkeramik (Kölner Herkunft) geborgen!
Ausgrabungen in Gelsenkirchen-Horst 1990 - 1994
Der Horster Sturzbecher
Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Keis)
Vom September 1999 bis Januar 2000 war ich als staatlich anerkannter Altenpfleger der Johannes Seniorendienste e.V. in der Außenstelle (ehemaliges evangelisches Krankenhaus) des Johanneshauses Hans-Sachs-Straße tätig, bis diese zu Gunsten des inzwischen umgebauten Heimes in Wuppertal-Barmen aufgegeben wurde.
Greven (Kreis Steinfurt)
Vom April bis Juni 1985 im Auftrag des Westfälischen Museums für Archäologie zu Münster - Amt für Bodendenkmalpflege - Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich einer eisen- und merowinger-/karolingerzeitlichen Siedlung in Greven-Wentrup.
Hagen (Kreis Hagen)
Alles aus Hagen.
Haltern (Kreis Recklinghausen)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - Notbergungen im Bereich eines bronze- /eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Haltern-Markenkamp, Kreis Recklinghausen (23.08.1984) und Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich der römerzeitlichen Befestigungsanlagen und Siedlungen (Februar - März 1992):

Spitzgraben des augusteischen ,Feldlagers' vor der Baustelle des Westfälischen Römermuseums Haltern - Pressefoto - Verfasser mit ,geschulterter' Schaufel links im Bild
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Herziges Hattingen - Resümee dreier Spritztouren 2010/2011 - eine sentimentale Rückschau angesichts der neuen Ruhrbrücke (1. Juli 2011).
Hemer (Märkischer Kreis)
Video einer Autofahrt vom Ostende der Autobahn A 46 durch die Innenstadt von Hemer in Richtung Felsenmeer (24 MB) und Film der anschließenden am Felsenmeer vorbei in Richtung Hönnetal (25 MB) aus Anlaß einer herbstlichen Anreise (15.11.2004) zum Sorpesee (Fortsetzung siehe unter Balve) - in memoriam Wilhelm Rothe, *1933 - †2006.
Ibbenbüren (Kreis Steinfurt)
Im September 1986 im Auftrag des Westfälischen Museums für Archäologie zu Münster - Amt für Bodendenkmalpflege - Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines bronze-/eisenzeitlichen Bestattungsplatzes in Ibbenbüren-Laggenbeck.
Isselburg (Kreis Borken)
Im Auftrag des Westfälischen Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Münster vom 9. bis 17. März 1981 Teilnahme an Ausgrabungen des Gebietsreferates Münster im Bereich einer römerzeitlichen („kaiserzeitlichen") Siedlung in Isselburg-Anholt:
_D_NRW_BOR_Isselburg-Anholt_DetlefRothe_bei_Grabungsarbeiten_Fotos_von_BirgitMecke.gif)
Bei Untersuchungen im Planum auf der römerzeitlichen Siedlungsfläche Ende März 1981 (Fotos: Birgit Mecke, Münster in Westfalen)
Köln (Kreis Köln)
Mein liebes Köln! Aufenthalte in einer traditionsreichen deutschen Großstadt (2009)
Lengerich (Kreis Steinfurt)
Im Auftrag des Westfälischen Museums für Archäologie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe zu Münster vom Februar bis April 1984 (mit Unterbrechungen) Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich einer merowinger- bis karolingerzeitlichen Siedlung in Lengerich-Hohne.
Lippspringe (Kreis Paderborn)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines ehemaligen Fachwerkhauses und einer eisenzeitlichen Siedlung an der Burgstraße 5 in Bad Lippspringe (Juni - Oktober 1990).
Lippstadt (Kreis Paderborn)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe Teilnahme an Grabungs- und Dokumentationsarbeiten des Fachreferates Mittelalter-Archäologie in spätmittelalterlichen bis neuzeitlichen Siedlungsbereichen an der Soeststraße 4 - 6 in der Altstadt von Lippstadt.
Medebach (Hochsauerlandkreis)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Mai 1991 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten an der mittelalterlichen Kirche des ehemaligen Augustinerinnenklosters in Medebach-Küstelberg.
Monschau (Kreis Aachen)
Zitat aus einem Brief an Oma Jaeckel (Sangerhausen, Bez. Magdeburg, DDR) vom 23. Juli 1981: „Am Wochenende habe ich an einer zweitägigen Exkursion nach Aachen, Lüttich, Monschau und Schleidengemünd teilgenommen, um im Rahmen der Volkskunde alte bäuerliche und bürgerliche Wohnungen zu studieren."
Münster (Kreis Münster)
Metropole Münster - über meine Aufenthalte in der Hauptstadt Westfalens - eine Rückschau (23. Juli 2011).
Nottuln (Kreis Coesfeld)
Als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege - Grabungs-, Dokumentations- und Prospektionsarbeiten mit Hilfe eines Protonen-Magnetometers im Bereich einer jungsteinzeitlichen Befestigungsanlage (August - September 1984).
Saerbeck (Kreis Steinfurt)
Vom Februar bis März 1984, sowie im Juni 1984, Grabungs- und Dokumentationsarbeiten als Grabungshelfer des Westfälischen Museums für Archäologie im Bereich einer jungstein-, eisen- und römer-/völkerwander(„ungs")zeitlichen Siedlung östlich der Bundesstraße 219.

Untersuchung jungsteinzeitlicher Siedlungsreste (rechts: Michael Maria Rind) und einer jüngerkaiser-/völkerwanderungszeitlichen Grube (Verfasser halbaufgerichtet hinten - in der Mitte hockend: Dieter Vienenkötter) unter der grabungstechnischen Leitung von D. Vienenkötter am 11. Februar 1984 (Fotos: Münstersche Zeitung, Lokalteil Greven, Ausgabe vom 23.02.1984)
Im Mai 1984 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten im Bereich eines alt-/mittelsteinzeitlichen Werkplatzes in Saerbeck-Sinningen.
Schieder-Schwalenberg (Kreis Lippe)
Tagebucheintrag vom 1. Januar 1976 (Band B, S. 8):
„Ich erinnere mich [...] an vieles [...]. Zum Beispiel an meine Kur in Schida [sic!], an die ich mich allerdings ungern erinnere, da ich dort schlecht behandelt wurde. Meine Mutter [...] sagte, daß es im April 1965 war."
Man vergleiche hierzu den Wikipedia-Artikel zum Schloß Schieder! Einzelheiten hierzu finden Sie in meinem Artikel über Kinderheim-Aufenthalte.
Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Vom Oktober 1998 bis zum September 2004 lebte ich in Schwelm, und zwar in der Sedanstraße 42 (2. Etage), und zog dann zurück nach Hagen, woher ich ja stamme.
Mein Beitrag über diese garnicht so heimlich heimatliche Kreisstadt.
Selm (Kreis Unna)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Mai bis Juni 1991 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten an der mittelalterlichen Burg Botzlar.
Als Mitarbeiter von Christoph Hellbrügge - Steinkonservierung (Befunduntersuchungen / Schadensanalysen / Restaurierungen) zu Lüdinghausen vom 27. Oktober bis 27. November 1992 Teilnahme an Grabungs- und Dokumentationsarbeiten des Fachreferates Mittelalter-Archäologie im Westfälisches Museum für Archäologie in der Prämonstratenser-Stiftskirche zu Selm-Cappenberg.
Warburg (Kreis Höxter)
Als Grabungshelfer im Fachreferat Mittelalter-Archäologie im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Juli 1991 Grabungs- und Dokumentationsarbeiten in mittelalterlichen bis neuzeitlichen Siedlungsbereichen zwischen der Klockenstraße und der Josef-Kohlschein-Straße in der Altstadt von Warburg.
Keramik und Glasfunde der Preußenzeit aus der Altstadt von Warburg, Kr. Höxter (1991)
Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Einzelheiten zur Orthopädischen Klinik im Stadtteil Volmarstein finden Sie in meinem Artikel über Kinderheim-Aufenthalte. Auf eigenem Antrieb besuchte ich die Burgruine Volmestein im Rahmen meiner heimatkundlichen Radtouren im 1970er Jahrzehnt.
Wetter an der Ruhr ist mir darüber hinaus von den Angeltouren meines Vaters her früh gut bekannt gewesen!
Wuppertal (Kreis Wuppertal)

1. September 2009: 10 Jahre im Service der Johannes Seniorendienste e.V. - erst in Gevelsberg (Evangelisches Krankenhaus), dann (ab Januar 2000) in Wuppertal-Barmen (Johanneshaus)!
Wuppertal erscheint aus archäologischer Sicht - trotz der Aktivitäten meines Jugendfreundes Harald Th. - noch recht trist. Das hätte sich spätestens mit meiner Dissertation geändert, welche dabei diesbezüglich ein besonderes ,Schmankerl' hätte aufweisen können. O tempores, o mores! - Heute bin ich in Wuppertal als Altenpfleger tätig, nicht als Geschichtskundler, und die Römer bleiben unter der Erde
. Widmen wir uns deshalb hier dem Medienzeitalter!
Die Wuppertaler Schwebebahn - geht ja, gibt's ja!
Wuppertal setzt Barmer Segel. Ein Viermaster am Ufer der Wupper.
Im Barmer Dschungel (24. Juni 2004) - mit einem Nachtrag (13. Juni 2010).
Straßenbahnen zwischen Bonn und Berlin im Zweiten Weltkrieg - behandelt neben Hattingen auch Wuppertal (28. April 2010).
Bergisches Straßenbahnfest in Wuppertal zu Pfingsten 2010 (02. Juni 2010).
Zu dieser Pfingstfahrt sind einige Videos von der Rückfahrt über Cronenberg, Hahnerberg, Erbschlö, Linde und Langerfeld verfügbar: auf der Bergerhauser Straße geht es im Zentrum von Cronenberg in die Lindenallee und dann weiter über die Hauptstraße in Richtung Hahnerberg (14:54 Uhr - 58 MB) - auf der Hahnerberger Straße entlang geht es nacheinander auf die L418, L417 und L419 an Erbschlö vorbei (15:05 Uhr - ca. 105 MB) - weiter von der L419 auf die B51 durch Wuppertal-Linde südwärts (15:08 Uhr - ca. 45 MB) - schließlich bei der Auffahrt Wuppertal-Süd auf die A1 und entlang dieser Autobahn gen Norden über Langerfeld bis zur Abfahrt Wuppertal-Nord (15:17 Uhr - ca. 105 MB).
Wuppertal@amazon.de
Xanten (Kreis Wesel)
Mein erster Fundbericht (1975)
Hinweis: Für die Aktualität, Richtigkeit und Funktionalität der angegebenen Links erfolgt keine Gewähr!
5. Dimension
Arbeitswelt
Archäologie
Biographie
Finanzen
Gesundheit
Impressum
Medien
Neuigkeiten
Partner
Regionales
Reisen
Senioren
Verkehr
Witze
Das background-Foto zeigt die Gegend bei Sundern-Melschede im November 2004 auf einer Fahrt zwischen Hönnetal und Sorpesee - eine Erinnerung an den zu spät erkannten Herbst im Leben meines Vaters, welcher den Wagen steuerte.
20120127 10:08