REGIONALES
Alles aus Hagen. Meine Beiträge über die Heimatstadt auf dieser Homepage
von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen

„Hagen - das Eigentor zum Sauerland"
Das ist zwar nicht der Text auf den Ortseingangschildern der Stadt Hagen, doch scheint sich dieser Spruch des Generalmusikdirektors Florian Ludwig (Quelle: Westfalenpost - Zeitung für Hagen, Nr. 148 v. 29.06.2010, S. PHA_1, erstes Foto) nun - gemäß Westfalenpost vom 7. Juli 2010 - zu bestätigen:

Jene Schildbürger, welche die fast hundert Ortseingangschilder der Stadt fern einer gewissen Universität mit dem Zusatz „Stadt der FernUniversität [sic!]" versehen hatten, müssen diesen wahrscheinlich auf Grund der Schleichwerbung und von sonstiger Unzulässigkeit von Rechts wegen wieder entfernen (sofern nicht ein Größerer - von einer Dame wie Hagen wollen wir hier erst garnicht reden! - seinen Bart lustvoll streichelt und sein Okay nachträglich verlauten läßt
)! Bleibt zu hoffen, daß eines Tages durch diese Schilder wenigstens die Rückkehr der Vernunft erleichtert wird (Wiederkehr der Neanderthaler?). Wie dem auch sein mag - Hagen ist durch diesen Streich wohl noch etwas ,bekannter' geworden.

Die Proteste der betroffenen Bevölkerung schlagen zum Teil hohe Wellen. Diese gelten allerdings mehr jenen Besserwissern, welche den Zusatz verschiedentlich durch die Eigenkreation ,Stadt der Vollidioten' ersetzten. Wenn diese sich damit identifizieren, mag das ja angehen, aber gleich die ganze Stadt damit zu vereinnahmen, ist schon allerhand!
Daß es mit den Vertretern der Stadt geistig nicht immer zum Besten gestellt ist, zeigt sich nicht zuletzt in dem Witz, wonach in der Blätterhöhle (welch' schöner Name...) am Weißenstein (in der ehemaligen Grafschaft Limburg) der älteste Westfale gefunden worden sei. Eine Sensation sondergleichen - denn schließlich heißt dies, daß die urigen Westfalen einst aus jener Gegend geflohen waren, um Jahrtausende später (genauer gesagt: um 700 nach Christus) erneut in diese Gegend einzufallen, was durch die damals dort herrschenden Franken (Rheinländer!) trotz des Herrichtens aufwendiger Wallburgen wie die Alteburg bei Essen-Werden und die Hohensyburg (Sigiburg) bei Dortmund-Syburg dann auch nicht verhindert werden konnte. Es lebe der Fortschritt der Schädelkunde! Den schon 1856 im benachbarten Bergischen Land an der Düssel entdeckten Neanderthaler mit seinen zehntausenden Jährchen mehr auf dem Buckel wird das kaum jucken - galten seine östlichen Nachbarn doch schon immer als lieb, gastfreundlich, dickköpfig und - last not least - reichlich dusselig (altdeutsch: obrigkeitshörig).

Die oben wiedergegebene Karikatur einer Ausgrabung des Fichte-Gymnasiums der Stadt Hagen von Carl Grimm (vom November 1934) bezieht sich zwar nicht auf die neben belanglosen Blättern auch interessante archäologische und zoologische Funde bergende Höhle am Weißenstein (welche möglicherweise wichtiger Bestandteil eines im umliegenden Gelände zur verortenden Kultzentrums war, das zumindest vom Barmer Teich bis zur Donnerkuhle reichte), doch veranschaulicht sie gleichwohl, daß der Witz vom ersten Westfalen (oder ironischerweise: ,Westphälinger') in der Gegend schon älter ist. Sie weist konkret auf das mittlerweile wohl längst vernichtete prähistorische Grabhügelfeld auf den Kalkhöhen westlich der Lenne hin und erinnert damit an die Frühzeit des Versuchs der (einst schon im Kalkstein des Neandertals wütenden) Rheinländer, den westfälischen Hagenern nicht nur das Wasser abzugraben, sondern auch eines bedeutenden Teiles ihrer Erd- und Urgeschichte zu berauben.
Allgemeines
Tagebuchauszüge mit Fotogalerie zu Radtouren im Heimatraum (1975).
Zur Geschichte der Glas- und Keramikherstellung in Hagen während des 18. und 19. Jahrhunderts (1991/1994)
City
Vom August 1969 bis zum Mai 1979 besuchte ich das Fichte-Gymnasium im Stadtzentrum (am Fuße des Goldbergs - unterhalb eines Juweliergeschäftes, der Altkatholischen Kirche und des Stadtgartens). Aus dem Tagebuch B, S. 13, Eintrag vom 6.2.1976: „Im Sommer 1969 wechselte ich auf das Fichte-Gymnasium. ,Städtisches Gymnasium für Jungen' wurde es früher genannt [...] (das Fichte war ein reines Jungen-Gymnasium) [...]."
In den letzten Schuljahren arbeitete ich wiederholt für die Deutsche Bundespost an der Hauptpost am Hagener Hauptbahnhof, um mein Taschengeld aufzubessern, und zwar im Paketdienst (Juli 1977, März 1978, Juni - August 1978) und als Briefzusteller (April bis Juli 1979).
Historischer Stadtrundgang anno 1910 durch Hagen in Westfalen.
Buchbesprechung: Udo Ernst Block, Hagen 1746 - 1996. 250 Jahre Hagen - Bilder vom Stadtkern (1995)
Hagens Spardose wird geschlachtet. Erinnerungen an den Langen Oskar - das Sparkassenhochhaus am Volkspark (1973 - 2004).
Ein Novemberspaziergang durch die Innenstadt von Hagen in Westfalen (2004).
Der Hagener Stadtgarten. Ein vernachlässigtes Kleinod. (2006)
Das Hagener Bahnhofviertel. Fotos aus hundert Jahren. (2009)
Der Norden
Vom Juli 1959 bis nach dem 14.11.1959 wohnte ich in der Fuhrparkstraße 1 zu Hagen-Eckesey (Erdgeschoß):

Zur Eröffnung des Museums für Ur- und Frühgeschichte in der Wasserburg Werdingen bei Hagen-Vorhalle (2004)
Video eines Ausblicks vom Josefshospital in Altenhagen mit Schwenk vom Bahnhofsviertel über die Eckeseyer Brücke nach Eckesey (31.07.2010 - halbe Geschwindigkeit! - 17 MB)
Der Osten
Fotogalerie zum 31. März 2005: Umzug von Auto Rothe (jetzt: C.R. Autowerkstatt) von Altenhagen nach Eilpe
Der Süden
Wanderung von Zurstraße nach Selbecke anno 1975. Auszug aus Tagebuch A mit Film V.
Der ,Wilde Westen'

Seit vor 19.03.1960 bis März 1972 wohnte ich in der Eugen-Richter-Straße 5 zu Hagen-Wehringhausen (Erdgeschoß):

Vom April 1966 bis Juli 1969 besuchte ich die Hindenburg-Volksschule (4 Grundschuljahre) in der Siemensstraße:
(im Frühjahr 1966 nach der Einschulung) -
(Eingangsbereich der Volksschule anno 2006, Foto: Detlef Rothe)
Aus dem Tagebuch B, S. 8 f., 10 u. 11, Einträge vom 6.2.1976: „Mein erstes und zweites Schuljahr | waren sogenannte Kurzschuljahre. Der Schulbeginn wurde von Ostern auf den Sommer verlegt, wo er (noch) heute beginnt." - „Meine Mitschüler wechselten zum Teil sehr stark. In der vierten Klasse waren vielleicht noch die Hälfte von den Schülern [und Schülerinnen] meiner 1. Klasse. Viele blieben sitzen, manche zogen um."
Vom April 1972 bis September 1979 lebte ich an der anderen Hofseite in der Dömbergstraße 36 (1. Etage), um dann zwecks Studiums nach Münster umzuziehen:

Aus dem Tagebuch B, S 20, Eintrag vom 9.2.1976: „Als die Häuser (Pelmkestr. 18 a, Dömbergstr. 36) fertig waren, zogen wir [= Familie Rothe] um, [und zwar] in das Haus Dömbergstr. 36. [...] Wir lernten neue Kinder kennen, doch in den neuen Häusern wohnten nicht viele."
Seit September 2004 lebe ich wieder im Westen Hagens, und zwar in der Tückinger Höhe 6 b auf dem Kuhlerkamp (1. Etage):

Mittelalterliche bis neuzeitliche Arbeitsspuren im Hagener Stadtwald (1993)
Annäherung an Wehringhausen. Fotos aus hundert Jahren (2005):
Bachstraße
Buscheystraße
Lange Straße
Minervastraße
Pelmkestraße
Wehringhauser Straße
Waldlust - Fotos aus dem Bachtal von Hagen-Wehringhausen (2005).
Tückischer Tücking. Eine herbstliche Bilder-Galerie (09.11.2005).
Cooler Kuhlerkamp. Foto-Galerie einer Wohnsiedlung in Hagen-Wehringhausen (04.01.2006)
Neues Altes aus Hagen-Wehringhausen (7. Februar 2009).
Hagen-Kückelhausen im Spannungsfeld zwischen Haspe und Wehringhausen (11. Oktober 2009)
Heimat Wehringhausen (26. Oktober 2009).
Zur Geschichte Wehringhausens. Anmerkungen (20. Februar 2010).
200 Jahre Buscheyfriedhof (18. April 2010).
Links
Hagen - offizielle Stadtseite
Von der Abt. Hagen des Sauerländischen Gebirgsvereins e.V. markierte Wanderwege in Hagen
Hagen@amazon.de
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20100801 16:34