REGIONALES


Alles aus Hagen. Beiträge über meine Heimatstadt


von Detlef Rothe aus Hagen-Wehringhausen (Author: Detlef Rothe)


EU/D/NRW/HA/Hagen/AmBuschey/D_NW_HA-City_Buscheyweg_Warnschild_20120805s0931



Zu der Zeit, als der Herrgott, begleitet von seinen Erzengeln, noch persönlich durch die Lande zog, da kam er an einem wunderschönen Sommertag auch in das Gebiet von Lenne, Volme und Ennepe. Die Eichenwälder prangten in lichtgrünem Schmuck, die Luft war frisch und klar, und in den Tälern murmelten die Bäche und Flüsse. Es war eben ein Tag wie geschaffen für eine Erdenwanderung des Herrgotts.
(Quelle: Dieter Wiethege, Die Geschichte der Hammerwerke im Heilenbecketal [Heimatkundiche Schriftenreihe des Verkehrsvereins der Stadt Ennepetal e.V., Band 1], Ennepetal 1979, hier auf S. 5. Dort findet man auch eine eher freundliche Variante der Fortsetzung dieser amüsanten Geschichte vom Herrgottsbesuch.)


Hier empfiehlt sich zunächst ein Blick auf die ,Visitenkarte' Hagens:
EU/D/NRW/HA/Westerbauer/GrundschoettelerStrasse/20100724s1236_PICT0089_D_NRW_HA-Westerbauer_GrundschoettelerStrasse_Detail_Ortseingangsschild
Nachdem fast hundert Ortseingangschilder der Stadt fern einer gewissen Universität im Frühsommer 2010 mit dem Zusatz „Stadt der FernUniversität [sic!]" versehen worden waren und man diese Ergänzungen - im Juli 2011 - unter Einsatz des Hagener Bauhofs wieder entfernte (Quelle: Westfälische Rundschau, Nr. 161 vom 14. Juli 2011, Lokalteil Hagen, S. RHAX1), ist es seit Oktober 2012 dann doch offiziell: Hagen ist fern der Universität, kurz ,FernUniversität' - siehe dazu den Artikel bei ,Der Westen'. Bleibt zu hoffen, daß meine Verkehrstüchtigkeit an den Stadtgrenzen nicht durch Lachkrämpfe beeinträchtigt wird - am besten nähert man sich der Stadt nur ganz vorsichtig oder über die Harkortstraße - da ist (bzw. war es wenigstens im Oktober 2014 noch) das Ortsschild völlig normal. Immerhin ist eine Fernunterricht anbietende Hochschule eine gute Idee und doch etwas Besonderes zugleich (Hagen ragt da heraus!) - von einer Universität mag ich allerdings in der vorliegenden Fassung nicht sprechen.

Zwei neuerworbene Ansichtskarten (1. undatiert mit 7 Motiven; 2. eine des Kunstverlags Max Biegel Elberfeld Nr. 8762 mit...

Posted by Detlef Rothe on Mittwoch, 3. Juni 2015


Ha, Ha, Ha-tschi? Ha-Hagen!


Hagen hat seine Ecken und Kanten - wie jede Großstadt. Das zeigt sich nicht zuletzt in dem Witz, wonach in der Blätterhöhle am Weißenstein der älteste ,Westfale' (sic!) gefunden worden sei. Eine Sensation sondergleichen - denn schließlich heißt dies, daß die urigen Westfalen einst aus jener Gegend geflohen waren, um Jahrtausende später (genauer gesagt: in der späten ,Merowingerzeit' um 700 nach der Geburt Christi) erneut in diese Gegend einzufallen, was durch die damals dort herrschenden Franken (Rheinländer! Christen?) trotz des Herrichtens aufwendiger Wallburgen wie die des Alteburg bei Essen-Werden und die Hohensyburg (Sigiburg) bei Dortmund-Syburg (welche übrigens selbst von Wallburgenforschern wie Herrn Dr. P. Hömberg für sächsichen Ursprungs gehalten wurde - und vielleicht noch wird) dann auch nicht verhindert werden konnte. Es lebe der Fortschritt der Schädelkunde! Den schon 1856 im benachbarten Bergischen Land an der Düssel entdeckten Neanderthaler mit seinen zehntausenden Jährchen mehr auf dem Buckel wird das kaum jucken - galten seine östlichen Nachbarn doch schon immer als lieb, gastfreundlich, dickköpfig und - last not least - reichlich dusselig (altdeutsch: obrigkeitshörig). Inzwischen scheint in Sachen ,Feuerbohrer' & Co. - selten so gelacht! - wieder etwas Ruhe einzukehren. Hoffen wir, daß nunmehr - und in Zukunft - etwas ,geschliffener' mit der (kultur-)geschichtlichen Entwicklung Hagens in Westfalen umgegangen wird!

Der ,Steinhagener' hat in Hagen übrigens Tradition (wie der ,Wachholder' an der Stelle des ,Steinhäger'). Abgesehen von ulkigen angeblichen Dickschädelfunden steht hier vor allem die ,Donnerkuhle' im Zentrum des Spaßes:
EU/D/NRW/HA/Halden/Donnerkuhle/193411xx_D_NRW_HA-Halden_Donnerkuhle_Grabhuegel-Untersuchung_Karikatur_von_CarlGrimm.jpg
Die oben wiedergegebene Karikatur einer Ausgrabung des Fichte-Gymnasiums der Stadt Hagen von Carl Grimm (vom November 1934) bezieht sich zwar nicht auf die neben belanglosen Blättern auch interessante archäologische und zoologische Funde bergende Höhle am Weißenstein (welche möglicherweise wichtiger Bestandteil eines im umliegenden Gelände zu verortenden Kultzentrums war), doch veranschaulicht sie gleichwohl, daß der Witz vom ersten Westfalen (oder ironischerweise: ,Westphälinger') in der Gegend schon älter ist. Hagen steht zu seiner Tradition - und schafft dazu neue Aspekte. Lassen wir also den Herrgott an Ennepe, Volme, Ruhr und Lenne Herrgott sein und - Herrgott nochmal - in froher Sommerlaune in Hagen seinen ersten .Westphälinger' erschaffen! Hagen ist Herrgotts Land - das ist schonmal klar, auch wenn es sich dort nicht wie in Frankreich lebt.



Linktipp:


Hagen hat und ist mehr als ein Gehege - allen Unkenrufen zum Trotz.
Ein Pladoyer von YouTube-User 1121250 in knapp 3 Minuten.
(Es handelt sich um einen Imagefilm - man beachte die Kommentare auf der YouTube-Seite!)



Allgemeines

Eigentlich ist ,Hagen in Westfalen' die reichste Stadt der Welt, denn sie hat in ihrem Zentrum einen nicht gerade unscheinbaren Goldberg mit wunderschönem Stadtgarten, aus dem auch noch ein lieblicher Silberbach hervorplätschert. Was will man mehr? Sicherlich sind auch schöne Aussichten sind wichtig - doch selbst diese bietet der Goldberg. Sehen Sie das traditionelle Hauptpostkartenmotiv als vorösterliches Video (23. März 2012 - 4 MB) - hier als YouTube-Video:


Es geht aber auch ,nachösterlich' (hier: mit Einblick darin, was mich in Hagen so ,umtreibt'), und zwar - wie bei mir schon (fast) gewohnt - in einem Raum(bild)film:


Mein Lebensraum liegt im Wesentlichen zwischen Goldberg (Teil des Hagener Stadtwaldes) im Süden, dem Ennepemündungsgebiet (Haspe bis Wehringhausen) im Westen, der City im Osten und der Halle (Kuhlerkamp und Tücking) im Norden. Weitere diesbezügliche Eindrücke finden Sie in diesem Stereofilm vom Juni 2016:


Mehrere Videos, welche im April 2011 anläßlich eines Krankentransports aufgenommen wurden (aus Datenschutzgründen sind es bloß Fragmente eines Gesamtfilms), zeigen die Szene zwischen Stadtsparkasse (Friedrich-Ebert-Platz) und ,EuRiDömPel' (meinem heimatlichen Wohnblock): Schwenk vor dem Hause Friedrich-Ebert-Platz 2 von der Sparkasse bis zur Einmündung der Hohenzollernstraße (9 MB) - Vom Friedrich-Ebert-Platz zum Kaufhof an der Kreuzung der Elberfelderstraße mit der Kampstraße (21 MB) - Auf der Kampstraße beim Kaufhof gen Goldberg (8 MB) - Zwischen Hoch- und Bergstraße (23 MB) - Vom Fichte-Gymnasium (an der Einmündung der Goldbergstraße) aufwärts zum Allgemeinen Krankenhaus (AKH) (an der Einmündung der heutigen Buscheystraße) (19 MB) - Am Buschey auf dem Bergischen Ring vor dem Erreichen des AKH (13 MB) - Vom Buschey aus über die Buschey-, Bach- und Dömbergstraße zu meinem Elternhaus (50 MB). Einen Zusammenschnitt der Teilvideos finden Sie hier:

Sie wollen aber in die Gegenrichtung? Gemacht! Das entsprechende Video ,Von Haspe zur Stadtmitte' (wohl vom Sommer 2011) wurde allerdings von dem User ,motagscrew' nach YouTube hochgeladen (danke!):

Was heißt hier: Sie wollen garnicht nach Wehringhausen? Dann beschränken wir uns auf Schwenke und Wehringhauser Straße:



Eigene Beiträge

Tagebuchauszüge mit Fotogalerie zu Radtouren im Heimatraum (1975)

Zur Geschichte der Glas- und Keramikherstellung in Hagen während des 18. und 19. Jahrhunderts (1991/1994)

Autos & Bikes. Fotogalerie zum 31. März 2005: Umzug von Auto Rothe (jetzt: C.R. Autowerkstatt) von Altenhagen nach Eilpe

Eisenbahnen im Raum Hagen (2011)

Straßenbahnen im Raum Hagen (2011)



Linktipps:

Fotoalben des ,Historischen Centrums' der Stadt Hagen bei Facebook, zum Beispiel:

Als Ergänzung (im Sinne einer Stadtrundfahrt mit den Eckpunkten Westerbauer, Oberhagen und Kabel anno 1975) empfehle ich das Video ,Hagener Straßenbahn AG. Sonderfahrt der Bergischen Museumsbahn 1975.' von YouTube-User ,triebwagen394' alias Manfred Streppelmann:

Sein Kommentar: „Vor der Verladung zum Wuppertaler Straßenbahnmuseum, befuhr Tw.329 mit Bw.131 und den Museumsbahnern noch einmal die Strecken der Linien 2,3 u 7. Tw.329 wird restauriert und bekommt seine alte Nummer 323 wieder, Bw.131 wird 2012/13 mit Tw.337 in Betrieb gehen."

Keine Stadtrund-, aber Stadtdurchfahrt bietet Youtube-User ,mickyonline':

Gleichfalls aus südlicher Richtung in nördliche Gefilde Hagens geht es - allerdings im Zeitraffer und in Anlehnung an die Bundesstraße 54 - bei Youtube-User ,street TM':



City


Dazu mache ich hier jetzt nur noch den Weg frei (ohne Schaufel und Besen):
Die City (2016)



Der Norden


Im Hagener Norden - das Ruhrtal links und rechts der Volme-Mündung (2016)



Der Westen

Seit 1960 (Einzug vor dem 19.3.) bis März 1972 wohnte ich in der Eugen-Richter-Straße 5 zu Hagen-Wehringhausen. Vom April 1972 bis September 1979 lebte ich in der Dömbergstraße 36 - an einer anderen Hofseite des selben Wohnblocks -, um dann zwecks Studium nach Münster umzuziehen. Seit dem September 2004 bin ich wieder im ,wilden' Westen Hagens wohnhaft, und zwar in der Tückinger Höhe 6 b auf dem Kuhlerkamp, welcher im Grunde den Norden Wehringhausens darstellt, mittlerweile (anno 2012) aber bereits ein eigenes Stadtviertel bildet.

Zusammenstellung von Fotos mit Ausblicken vom Haus Tückinger Höhe 6 b bei Google+.

Tückischer Tücking. Fotos und Filme von der Halle (2005)

Fotos von diversen Nordic-Walking-Touren, welche ich im Juni/Juli 2013 zwischen Haspe und Vorhalle bzw. Geweke und Eckesey unternahm.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2013 habe ich fast das ganze Gelände von ,Auf der Halle' über ,In der Halle' bis Vorhalle erwandert. Näheres dazu finden Sie in meinen Google+-Alben und auf der oben angegebenen Tücking-Seite.

Aber auch die umliegenden Gegenden sind nicht ohne Reiz!

Nicht nur bei Autofahrten, sondern auch bei meinen Wanderungen bin ich oft in mehr als einem Stadtteil unterwegs. So ,umrunde' ich gerne den Kuhlerkamp, um die Kleingärten oder die Wälder zu genießen, bevor und nachdem ich mich zum Beispiel am Hauptbahnhof ins städtische Getümmel ,hineinstürze'; dazu ein Beispiel zum 29. April 2015 - eine Kombination von Bildergalerie und Filmen (Stereo- und Monovision):


Da sich die oberflächlichen Befunde im Bereich Halle (früher: Hülsberger Mark) und Egge (früher: Sunderloher Mark) - also: nördlich und südlich der Ennepe - ähneln, wäre eigentlich eine Zusammenschau angesagt; ich bin jedoch immer noch auf ,Entdeckungstour':


Zur Geländebegehung vom 26. März 2016 wurde bei Facebook eine Bildergalerie erstellt:

Eine an die letzte Wanderung (Klutert, Eugen-Richter-Tum) angelehnte Wanderung, bei der es in erster Linie um Hnweise...

Posted by Detlef Rothe on Samstag, 26. März 2016



Abschließend eine Auswahl eigener Beiträge, in denen stadtteilbezogen Links zu weiteren Artikeln oder Medien enthalten sind:

Hagen-Kückelhausen im Spannungsfeld zwischen Haspe und Wehringhausen (2009)

Wildes Wehringhausen. Über das westlich an die City anschließende Stadtviertel von Hagen (2010) (mit Links zu weiteren Artikeln!)

Haspe - ein Stadtteil im ,wilden' Westen Hagens (2011)


Linktipps:

Hasper Geschichte (von Jens Bergmann - aus dem ,Archiv' des Hagener Heimatbund e.V.)

Zur Geschichte Wehringhausens (von Jens Bergmann - aus dem ,Archiv' des Hagener Heimatbund e.V.)



Der Osten


Unter Hagens "Osten" verstehe ich den Bereich Emst - Eppenhausen - Halden - Garenfeld - Berchum - Hohenlimburg - Staplack. Das einst als "westfälisches Heidelberg" gerühmte Hohenlimburg galt für mich lange Zeit als eigenständige Stadt mit eigenem Rathaus, Museum, Bücherei usw., doch hat sich allmählich neben einer gewissen Trauer die "Einsicht" durchgesetzt (zu den Aussichten als Stadtbezirk schweige ich lieber). In der zweiten Hälfte des 1970er Jahrzehnts waren Heimatmuseum (später "Museum Hohenlimburg") und Stadtbücherei (mit Museumsbibliothek!) Ziel meiner Rad- und Mofa-Touren. Das hat sich aus naheliegenden Gründen geändert. Gönnen wir uns einen Einblick über die Hagener Straße (mit Bahnübergang) in das Hagener Heidelberg mittels einer am 5. September 1912 gestempelten Postkarte:
EU/D/NRW/HA/Hohenlimburg/HagenerStrasse/colorierte_AK_EU_D_NW_HA-Hohenlimburg_HagenerStrasse_mit_Bahnuebergang_und_Schloss_g19120905_a_RAHMENLOS_1200x0695

Zum Vergleich ein ähnliches Motiv, aufgenommen etwa ein halbes Jahrhundert später:
EU/D/NRW/HA/Hohenlimburg/HagenerStrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Hohenlimburg_mit_4_Motiven_etwa_um_1960_MOTIV_HagenerStrasse_mit_Schloss_1200

Im nostalgischen Blick (wegen meiner einmaligen eigenen Höhleneingangsgrabung um 1976 im Auftrag des Hagener Heimatbundes e.V.) entstand das Video einer Gelände-Erkundung am Staplack, das leider aus Strommangel abrupt endete:




Der Süden


Der Hagener Süden steht hier in erster Linie für eigene Wanderungen seit meiner Kindheit: von den Waldbergen südlich Westerbauer (westlich Haspe) über Hasperbach und Selbecke bis zum Volmetal bei Priorei (südlich Dahl):

Im Süden: Oberhagen bis Priorei (2016)



LINKS


Hagen - offizielle Stadtseite

Facebook-Seite des ,Historischen Centrums' der Stadt Hagen

Das ,Archiv' des Hagener Heimatbund e.V.

Hagen - hochaufgelöste Postkarten-Ansichten bei zeno.org

Hagen in Westfalen - Bildergalerie und mehr - von Oliver Grosch

Historische Aufnahmen (hauptsächlich Schwarzweißfotos) von Der Westen
[Herzlichen Dank an F. Decker für den Hinweis! Aber Vorsicht: das eine oder andere Foto ist falsch datiert und/oder sogar seitenverkehrt wiedergegeben.]

Von der Abt. Hagen des Sauerländischen Gebirgsvereins e.V. markierte Wanderwege in Hagen

Kinos in Hagen bei kinowiki

Hagen@amazon.de




DANKSAGUNG


DEN ENGAGIERTEN MITARBEITERN DES STADTARCHIVS HAGEN DANKE ICH FÜR DIE BEREITSTELLUNG SELTENER FOTOS BEI FACEBOOK, WELCHE AUCH MEINE ARBEIT IN VIELEM FÖRDERN!

Hinweis: Für die Aktualität, Funktionalität und Korrektheit der angegebenen Links erfolgt keine Gewähr!



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07.02.2017 23:45