REGIONALES: Wehringhausen

Die Lange Straße in Hagen-Wehringhausen. Lange Wege ohne Langeweile.

von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen (Author: Detlef Rothe)




„Glaube - Liebe - Hoffnung"! - in memoriam Hans Schulz (†6.6.2011)


Wir gedenken zum 27. Mai 1969 der Einstellung der Linie 8 der Hagener Straßenbahnen - 27. Mai 2019: 50 Jahre ohne Oberleitung!


Die Linie 8 lebt! Zumindest bei YouTube dank ,manfred streppelmann' (früher: ,triebwagen394'). Ein herzliches Dankeschön vom leider stets straßenbahnfrei gewesenen Kuhlerkamp!
Nachtrag vom 12. Januar 2012: Mittlerweile hat Manfred Streppelmann ebenda eine erweiterte Fassung hochgeladen, welche Fahrversuche mit der Sechsachser-Tram zeigt, denen Fotos von Dirk Göbel und Manfred Krause zugesellt wurden. ,O-Ton': „2 Probefahrten nutzte ich, mal mit einem 6achser die Langestrasse zu befahren. Nur 2 u 4achser wurden auf der Linie eing[e]setzt. Im Film sieht man einen 2achser durch die Innenkurve an der Feuerwache fahren. Das war eine Unbekannte für mich und einen 6achser. Es hat aber keine Probleme gegeben, so konnte mein Kollege Manfred Krause diese einmaligen Fahrten im Bild festhalten."
Für die einmaligen Bilder sage ich auch an dieser Stelle herzlichen Dank!


Hinweis: Das Zeichen @ in Adreßbuch-Zitaten steht für ein Telephon-Symbol.


Dorothea (Jahrgang 1946): „Ein Jahr nach Kriegsende kam ich in der Lange Straße 85 in Hagen zur Welt, so wie auch schon meine Mutter hier zur Welt kam! Im Stadtteil Wehringhausen, und die Leute hier sind erst mal Wehringhauser und dann Hagener! Die Lange Straße teilt diesen Stadtteil wie die Mittelgräte einen Fisch, eine betriebsame Achse mit vielen kleinen Läden, damals wie heute. Sie reicht von der Rehstraße bis zur Wilhelmstraße, heute Bergischer Ring. Es gibt schöne Häuser, um die Jahrhundertwende gebaut, ebenso wie die schlichten Häuschen der Werksiedlung Firma Eicken an der Rehstraße.
Unter der Lange Straße im Tal der Ennepe läuft fast parallel die Wehringhauser Straße. An ihr lagen damals große Fabriken und die dazu gehörigen Arbeiterwohnungen. Dahin ging ich ungern und in meiner Erinnerung ist es da mausgrau und staubig.
[...] Über uns war die Buscheystraße [richtig: Eugen-Richter-Straße (D.R.)] mit den schönen Häusern, die für Beamte und höhere Angestellte gebaut waren und [zum Teil (D.R.)] kleine Vorgärten hatten. [...] Von der Buscheystraße [und Eugen-Richter-Straße (D.R.)] liefen all die steilen Straßen ins Tal, die im Sommer Rollschuhbahnen und im Winter wunderbar vereiste Schlittenbahnen waren. [...] Unser nächster Nachbar war die evangelische Pauluskiche. [...] Den nächsten Häuserblock dominierte die katholische Michaelskirche. So war für das Seelenheil der Wehringhauser bestens gesorgt. Übrigens war auch für den Durst gesorgt, es gab genug Kneipen! Da war das Vereinshaus [Lange Straße 68] der Michaelskirche, "der Vatikan". [...] Vater trank sein Bier mit Korn bei Spiekermann [Lange Straße 31], Ecke Christian-Rohlfs-Straße[,] und schon mal bei Stich[t], der Kneipe [Lange Straße 98] gegenüber Nr. 85, aber da nur am Kläppken. Das Kläppken war eine Art Durchreiche im Vorraum, wo man Bier in Krügen kaufen und auf die Schnelle ein Bierchen heben konnte. [...] Man durfte sich auch nicht erwischen lassen, wenn man flott von der Straßenbahn Linie 8 absprang. Meine Mutter war einmal als junges Mädchen von einem Polizisten erwischt worden, was Großvater mit einem Kasten Bier in Ordnung brachte, [denn] beide waren im gleichen Turnverein. Ich kam nicht so g[l]impflich davon, als ich meinem erschrockenen Vater direkt vor das Auto sprang. [...] Dem Kind kam die Straße einmal wirklich lang vor! Alles ist bebaut und es gibt kein einziges Lebensmittelgeschäft, keine Metzgerei, keine Haushaltswaren. Dafür jede Menge Schnickschnack, Kioske und Imbissbuden. Aber die Straße erholt sich gerade, will mir scheinen. Es wäre schön!" (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)


Die annähernd von Osten nach Westen verlaufende Lange Straße zieht sich - worauf schon ihr Name hindeutet - wie die Wehringhauser Straße (aber wesentlich zentraler) durch den ganzen Stadtteil. Daher möchte ich diese Darstellung hier mit einigen Bildern von diesem Verkehrsweg ergänzen. Der Spaziergang durch die Zeitgeschichte beginnt am hinteren Ende, also an der Rehstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/MuendungRehstrasse/0141027w1128_DSC_0432_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_N-Seite_von_der_Rehstrasse_aus_1200x0900

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/MuendungRehstrasse/20141027w1127_DSC_0429_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_S-Seite_von_der_Rehstrasse_aus_GERICHTET_1200x0890

(2 Ansichten des Verfassers vom 27. Oktober 2014)



Zwischen Reh- und Franklinstraße


Hannelore Grundmann (geb. Hartmann) und Gisela Middelmann (geb. Fischer) - beide Jahrgang 1924 - erzählen: „[...] wir [waren - ca. 1940/41 -] ungefähr sechszehn, siebzehn, Jahre alt, [aber] so genau lässt sich das heute nicht mehr sagen.
In der oberen Ewaldstraße Nr. 20 war eine Firma Weckermann, die stellte Handbälle und Fußbälle her, auch Handtaschen und Geldbeutel.
[...] Später, als es im Krieg kein richtiges Material mehr gab, stellte die Firma auch Luftschutztoiletten her. [...]
Eines Tages hielt bei Weckermann ein Pferdefuhrwerk vor
[ de]m Haus. [...] Aus irgendwelchem Grund scheuten die Pferde. Sie [...] gingen durch. Sie galoppierten über die Lange Straße die Ewaldstraße [he]runter, dann in die Minervastraße, [in] Richtung Rehstraße. Da kriegten sie [aber] die Kurve nicht[,] und das führerlose Gespann raste den Abhang [he]runter und stürzte auf die Gleise. [...] Der Kohlenhändler Lück hat dann eines der Pferde notgeschlachtet und das Fleisch verteilt - so wurde später erzählt.
[...] Der Kohlenhändler Lück wohnte ja gleich da unten. [...]
[...]
Schlammkohle habe ich mit in die Aussteuer gekriegt.
[...] Damals gab es strenge Winter - und immer lag Schnee. [...] Wir haben die Schlitten zusammengebunden [...]. Und dann ging es ab, von der Eugen-Richter-Straße die obere und untere Ewaldstraße [he]runter. Einmal wären wir mit dem letzten Schlitten fast unter ein Pferdefuhrwerk gekommen. Da war es vorbei mit dem Schlitten-Zusammenbinden." (Grundmann + Middelmann 2005, S. 12 - 14)

Adreßbuch 1928, Straßenteil, S. 66, Sp. 4, unter Ewaldstraße 13:
Hartmann Hugo, Schmied
- Magdalene, Verk.
- Erna, Verkäuf.
"
ebenda, S. 67, Sp. 2, unter Ewaldstraße 20:
Weckermann H. A., Fußballfabrik"
ebenda, S. 67, Sp. 1, unter Ewaldstraße 27:
Fischer N., Anstreichermstr."

Adreßbuch 1968, Namensteil, S. 60, Sp. 1, zu „Fischer":
- Gisela, kfm. Angest., Lange Str. 129"

Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 84, Sp. 4, zur Ewaldstraße 20 (Eigentümer: „Funke, Friedrich"):
Grundmann, Betty
[...]
Weckermann, Maria, Angestellte
"

Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, Sp. 2, zu Lange Straße 96 (Eigentümer: „Gem. Wohnstättengen."):
Middelmann, Werner
kfm. Angestellter @
"

Adreßbuch 1968, Branchenteil, S. 31, Sp. 2, unter „Kohlen, Koks, Briketts" - „Einzelhandel":
Lück, Wilh., Minervastr. 40"

Von der Ewaldstraße ein Blick zurück in Richtung Rehstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/MuendungRehstrasse/20141027w1357_PICT0056_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_W-Ende_von_der_Ewaldstrasse_aus_GERICHTET_1200x0866
(Ansicht des Verfassers vom 27. Oktober 2014)



Zwischen Franklin- und Gutenbergstraße


Von der Kreuzung mit der Franklinstraße (früher Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 8 - geht der Blick zur Pauluskirche:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_mit_4_Motiven_um_1960_DETAIL_LangeStrasse_von_der_Franklinstrasse_gen_O
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1955/1960)

Ein ,Stücksken' weiter erreichen wir an der Kreuzung mit der Gutenbergstraße das evangelische Gemeindehaus (Ecke Borsigstraße) und die Pauluskirche:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/191xxxxx_Pfarrhaus+Pauluskirche_mit_Paulusviertel
,Pfarreiblock' zwischen Borsig-, Siemens-, Gutenberg- und Lange Straße.

Hier steht die evangelisch-lutherische Pauluskirche:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/191xxxxx_Pauluskirche+Eugen-Richter-Turm_fertig_1911 EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/191xxxxx_colorierte_AK_von_Pauluskirche_mit_Pfarrhaus_und_Eugen-Richter-Turm EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/colorierte_AK_Pauluskirche_mit_Pfarrhaus_von_der_Langestrasse_aus_1_nach_19091231
(Ansichtskarten etwa aus dem 1910er Jahrzehnt)

Als Ergänzung dient das Filmchen von einer winterlichen Autofahrt die Gutenbergstraße hinab mit Seitenblicken zur Pauluskirche und in die Lange Straße (14.02.2010, 12:13 Uhr - 20 MB) - als Komplettvideo bei YouTube.com verfügbar:


An der evangelischen Kirche vorbei ein Blick die Lange Straße aufwärts zur Franklinstraße (ehemalige Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 8):
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100214w1213_PICT0001_D_HA-Wehringhausen_Langestrasse_an_Kreuzung_Gutenbergstrasse_aufwaerts
(Foto: Detlef Rothe - Februar 2010)

Trübe Aussichten? Dann schalten wir besser zurück ins Jahr 1969:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/1969xxxx_D_NRW_HA_Wehringhausen_LangeStrasse_Tram_vor_der_Pauluskirche_von_Helmut_Thunig(GoebelRudat2009S157)_Detail
(Ausschnitt eines Fotos von Helmut Thunig aus dem Buch BITTE EINSTEIGEN von D. Göbel u. J. Rudat, S. 156)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/19660605_HA-Wehringhausen_Lange_Strasse_Tram_und_Pauluskirche_(L+R1989-149)
(zum Vergleich: anno 1966 - L+R1989-149 - s. Lit.-Verz.)

Man beachte: Je nach Fahrtrichtung hielt die Linie 8 an der Haltestelle ,Gutenbergstraße' in anderer Position!

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20050528_1625_IMAG0062_Langestrasse_mit_Pauluskirchturm
Vorbei ist alle Tram-Seligkeit! (Mai 2005 - Foto: Detlef Rothe)

Dorothea (Jahrgang 1946): „"Mein" Stück Lange Straße lag zwischen Gutenberg[-] und Ewaldstraße. Es gab damals massenhaft Kinder[,] und der Spielplatz war die Straße. Auf der Straße wurde Ball gespielt, Hüpfekästchen und Himmel und Hölle. Es gab kaum Autos[,] und die kleine Straßenbahn der Linie 8 sah und hörte man gut. Nach starkem Regen ließen wir in der Gosse kleine Rindenboote fahren und hinter Dargatz Büdchen [Lange Straße 88] begann ein abschüssiges, verwildertes Gelände, wo wir Verstecken spielten und auf kleinen Feuern stibitzte Kartoffeln brieten. [...] Ich war noch so klein, dass ich mir nicht allein die Schuhe zubinden konnte, aber ich lief über die Straße und kaufte Schokolade bei der kinderlieben Inge Wolff. Viele Jahre vorher war hier schon ein Geschäft, was meine Mutter als Kind liebte. Da war es, erzählt sie, die Filiale eines Cafés, Killing, und die Verkäuferin die dicke Hilde, eine gutmütige Frau, die kleine Hilfen großzügig bezahlte. Ein paar Häuser weiter [Lange Straße 102] gab es noch ein Lebensmittelgeschäft, Wiedemann. Schon als meine Mutter ein Kind war, hatte der Kaufmann Wiedemann ein Auto, das einzige weit und breit. [...] An der nächsten Ecke [...] gab es [Lange Straße 104] eine Drogerie, Kle[e]mann, (teuer! sagte Mutter), eine Metzgerei [Lange Straße 95], Luther[,] und [Lange Straße 91] die Werkhalle der Zwiebackfabrik Ottubo (Otto + Bonert)[,] wo man auch preiswerten Zwiebackbruch kaufen konnte. [...] Es gab ein Schuh-, ein Wäsche- und ein Haushaltswarengeschäft, einen Laden für feine Zigarren[,] und es gab ein Milchgeschäft [Lange Straße 120], Nippel. Dahin wurden mein Bruder und ich oft mit Blechkannen geschickt, um 1 oder 2 Liter Milch zu holen. Unser nächster Nachbar war die evangelische Pauluskiche. Mit dem dazugehörenden Gemeindehaus und dem Pfarrhaus [Siemensstraße 25] nahm sie den ganzen Block ein." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1928, Branchenteil, S. 864, Sp. 3, unter „Zwiebackfabriken":
Otto u. Bonert, Langestr. 91"

Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 291, Sp. 3, unter „Killing":
- Ida, Ehefr., Langestr. 125
[...]
- Wilh., Bäckerei, Langestr. 125 @22335
[...]
- Wilh. jun., Brotverk.
[äufer], Langestr. 104
- Wilh., Bäckermeister und Wirt, Pelmkestr. 100
[= Bürgerschützenheim nahe der Waldlust]"

Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 293, Sp. 2, unter „Kleemann":
- Ernst, Lebensmittelgeschäft, Langestraße 104 @"

Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 323, Sp. 2, unter „Luther":
- August, Metzger, Langestr. 95"

Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 341, Sp. 3, unter „Nippel":
- Karl, Milchhandel, Langestr. 120"

Adreßbuch 1968, Namensteil, S. 283, Sp. 3 (dsgl. im Adreßbuch 1976):
Wolff, [...]
[...]
- Inge, Kindergärtnerin, Selbecker Str. 238
- Ingeborg, Verkäuferin, Haldener Str. 120
"
ebenda, Straßenteil, S. 166, zur Lange Straße 102 (Eigentümer: „Wiedemann, Emil, Lebensm[ittel]"):
Wink, Walter, Kaufmann
- Walter, kfm. Angestellter
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 84 (Eigentümer: „Erich Brueren Köln-Klettenberg u. Gisela Gerstadt Heepen")::
Drüeke, Maria, Drog[istin] @
[...]
Hebestreit, Kurt, Lebensm
[ittel] @
[...]
Wunderlich Karl Metzgerei @
Wunderlich Karl MetzgMstr
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 102 (Eigentümer: „Anneliese Bremicker u Lydia Wink"):
Wiedemann Emil Lebensm[ittel] Inh[aber] Walter Wink @
Wink Walter Kfm
"



Zwischen Gutenberg- und Bachstraße


Gleich geht es weiter am Spritzenhaus der Freiwillige Feuerwehr und an der Hindenburgschule vorbei:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Michaelkirche/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_Michaelskirche+Hindenburgschule_g1908_1200x0701
(Ansichtskarte, gelaufen 1908)

Wir erreichen dann die katholische Pfarrkirche (St. Michael) an der Kreuzung mit der Pelmkestraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Michaelkirche/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_Michaelskirche_von_1900_um_1905_1200x0750
(Ansichtskarte von etwa 1905)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Michaelkirche/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_mit_4_Motiven_um_1950_Motiv3_LangeStrasse_mit_Michaelskirche_1200x0739
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1950)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungGutenbergstrasse/1959xxxx_FK038_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Gutenbergstrasse_KlausRothe_1200x1242
(1959: mein Bruder Klaus; Foto: Wilhelm Rothe jun. †)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/19660605_HA-Wehringhausen_Lange_Strasse_Tram_und_Michaeliskirche_(L+R1989-62)
(1966; L+R1989-62 - s. Lit.-Verz.)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/19750508_06_11_(0630)_Bunker+Michaelskirche
(1975: Klaus mit seinem Freund Martin K. - Foto: Detlef Rothe)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20050528_1625_IMAG0061_Langestrasse_mit_Michaeliskirchturm
(Mai 2005 - Foto: Detlef Rothe)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100214w1213_PICT0003_D_HA-Wehringhausen_Langestrasse_an_Kreuzung_Gutenbergstrasse_Blick_zur_Michaeliskirche
(Februar 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Aus gebührendem Abstand ein Rückblick auf die evangelischen Pfarrkirche:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-AK_Langestrasse_mit_Pauluskirche_und_Strassenbahn
(Ansichtskarte von 1935)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1232_PICT0200_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_unterhalb_Hindenburgschule_gen_Gutenbergstrasse
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Von jenseits der Pelmkestraße geht ein Blick über deren Kreuzung mit der Lange Straße entlang der Michaeliskirche zurück zur Pauluskirche:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Michaelkirche/EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_Michaelkirche_nach_1910
(1911 oder etwas später - der Turm der Pauluskirche ist hier noch nicht zu sehen!)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KircheStMichael+Langestrasse_um_1950
(um 1950)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20050528_1707_Fotomontage_Michaelskirche+Langestrasse
(Mai 2005 - Fotomontage von Detlef Rothe)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1228_PICT0195_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_aufwaerts_gen_Pelmkestrasse_mit_Michaeliskirche
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungPelmkestrasse/20180901s1105_DSC_2847_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Pelmkestrasse_1200x0900
(September 2018 - Foto: Detlef Rothe)

Spätestens hier ist auch wieder ein literarischer Rückblick angesagt. Ich zitiere wieder Dorothea (Jahrgang 1946): „Ein Jahr nach Kriegsende kam ich in der Lange Straße 85 in Hagen zur Welt [...]. [...] Unser nächster Nachbar war die evangelische Pauluskiche. [...]
Den nächsten Häuserblock dominierte die katholische Michaelskirche. So war für das Seelenheil der Wehringhauser bestens gesorgt. Übrigens war auch für den Durst gesorgt
[...]! Da war das Vereinshaus [Lange Straße 68] der Michaelskirche, "der Vatikan". (Wo ich später heiratete.)" (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Unterhalb der Pelmkestraße-Kreuzung fällt das Gelände zum verrohrten Wehringhauser Bach (entlang der Bachstraße) ab; das ließ sich über all' die vielen Jahre akustisch und topographisch deutlich wahrnehmen:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungPelmkestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_mit_4_Motiven_um_1950_Motiv4_LangeStrasse_mit_Pelmkestrasse-Kreuzung_1200x0714
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1950)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungPelmkestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_um_1955_(wohl_195306xx)_A_MOTIV3_1200x0781
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1955 - anscheinend vom Juni 1953)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungPelmkestrasse/197504(22)_05_03_Langestrasse_Ecke_Pelmkestrasse_1200x0802
(April 1975)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungPelmkestrasse/20100911s1237_PICT0215_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Pelmkestrasse_gen_City_GERICHTET_1200x0857
(September 2010)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/20180901s1107_DSC_2852_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_1200x0900
(September 2018)

(Fotos ab 1975: Detlef Rothe)

Siegmar Peter (Jahrgang 1946): „Ein Jahr nach Kriegsende kam ich in der Lange Straße 85 in Hagen zur Welt, so wie auch schon meine Mutter hier zur Welt kam! Im Stadtteil Wehringhausen, und die Leute hier sind erst mal Wehringhauser und dann Hagener! Die Lange Straße teilt diesen Stadtteil wie die Mittelgräte einen Fisch, eine betriebsame Achse mit vielen kleinen Läden, damals wie heute. Sie reicht von der Rehstraße bis zur Wilhelmstraße, heute Bergischer Ring. Es gibt schöne Häuser, um die Jahrhundertwende gebaut, ebenso wie die schlichten Häuschen der Werksiedlung Firma Eicken an der Rehstraße.
Unter der Lange Straße im Tal der Ennepe läuft fast parallel die Wehringhauser Straße. An ihr lagen damals große Fabriken und die dazu gehörigen Arbeiterwohnungen. Dahin ging ich ungern und in meiner Erinnerung ist es da mausgrau und staubig.
[...] Über uns war die Buscheystraße [richtig: Eugen-Richter-Straße (D.R.)] mit den schönen Häusern, die für Beamte und höhere Angestellte gebaut waren und [zum Teil (D.R.)] kleine Vorgärten hatten. [...] Von der Buscheystraße [und Eugen-Richter-Straße (D.R.)] liefen all die steilen Straßen ins Tal, die im Sommer Rollschuhbahnen und im Winter wunderbar vereiste Schlittenbahnen waren. [...] Unser nächster Nachbar war die evangelische Pauluskiche. [...] Den nächsten Häuserblock dominierte die katholische Michaelskirche. So war für das Seelenheil der Wehringhauser bestens gesorgt. Übrigens war auch für den Durst gesorgt, es gab genug Kneipen! Da war das Vereinshaus [Lange Straße 68] der Michaelskirche, "der Vatikan". [...] Vater trank sein Bier mit Korn bei Spiekermann [Lange Straße 31], Ecke Christian-Rohlfs-Straße[,] und schon mal bei Stich[t], der Kneipe [Lange Straße 98] gegenüber Nr. 85, aber da nur am Kläppken. Das Kläppken war eine Art Durchreiche im Vorraum, wo man Bier in Krügen kaufen und auf die Schnelle ein Bierchen heben konnte. [...] Man durfte sich auch nicht erwischen lassen, wenn man flott von der Straßenbahn Linie 8 absprang. Meine Mutter war einmal als junges Mädchen von einem Polizisten erwischt worden, was Großvater mit einem Kasten Bier in Ordnung brachte, [denn] beide waren im gleichen Turnverein. Ich kam nicht so g[l]impflich davon, als ich meinem erschrockenen Vater direkt vor das Auto sprang. [...] Dem Kind kam die Straße einmal wirklich lang vor! Alles ist bebaut und es gibt kein einziges Lebensmittelgeschäft, keine Metzgerei, keine Haushaltswaren. Dafür jede Menge Schnickschnack, Kioske und Imbissbuden. Aber die Straße erholt sich gerade, will mir scheinen. Es wäre schön!" (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)



Zwischen Bachstraße und Wilhelmsplatz


Zu diesem Abschnitt möchte ich einleitend den hier heimischen Siegmar Peter zu Wort kommen lassen: „[...] ich [lernte] leider nicht mehr das Quietschen der Wagen der Linie 9 der Hagener Straßenbahn AG kennen, wenn sie von der Augustastraße in die Bachstraße abbogen. An der Ecke beim Frisör Müller vorbei, die leichte Steigung am Milchgeschäft Rose entlang, bis zur Kreuzung mit der Linie 8 auf der Lange Straße. Dort wo der Kohlenhändler Fritz Grote, die Weinhandlung Sybille Schmitz, der Bäcker Kabs und der Fleischer Kürsch den Wehringhausern ihre Waren anboten." (Siegmar Peter: Bahnhofsgeschichten oder "Wie Siegmar vom Eisenbahn-Virus infiziert wurde..." - Quelle - Stand: 26.6.2019)

An der Kreuzung mit der Bachstraße ist (außer typischen Geräuschen unter diversen Gulli-Deckeln) von dem Fließgewässer Pelm(e)ke nichts zu erahnen - siehe die Bilderfolge mit Blick wieder in Richtung Wilhelmsplatz:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA_Wehringhausen_Langestrasse_Kreuzung_Bachstrasse_b19010911_0800x0901
(im Herbst 1901 gebrauchte Ansichtskarte - Aufschrift teilweise entfernt)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_um_1955_(wohl_195306xx)_A_MOTIV4_1200x0773
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1955 - anscheinend vom Juni 1953)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/19640905_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_von_WolfgangRReimann(GoebelRudat2009S105o)_1200x0764
(September 1964 - Foto: Wolfgang R. Reimann - ein qualitätsreduziertes Bild aus dem hervorragenden Bildband BITTE EINSTEIGEN von Dirk Göbel und Jörg Rudat, S. 105)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/1975042(2)_05_04_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_gen_NO_1200x0818
(eigenes Foto vom April 1975)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/20050427-1710_DSCI0006_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_gen_NO_NIEDRIG_1200x0831
(Foto des Verfassers vom April 2005. Die Straßenbahnschienen lassen sich hier beinahe noch erahnen.

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/20100911s1227_PICT0190_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_gen_NO_NIEDRIG_1200x0862
(Foto vom September 2010 - gleichfalls von Detlef Rothe)

Von Andeutungen irgendwelcher Schienen kann fünf Jahre später keine Rede mehr sein - nur die ,Rosetten' zur Fixierung der Oberleitungen an den Hauswänden sind in der Gegend noch allgegenwärtig. Acht Jahre später hat sich noch Einiges getan:

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/KreuzungBachstrasse/20180901s1105_DSC_2847_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_KangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_1200x0900
(Foto des Verfassers vom 1. September 2018)

Wir wandern nach anno 1966! Dazu einige Schritte bis über die Kreuzung und ein Blick auf die Kreuzung der Pelmkestraße (ganz rechts liegt die Kohlenhandlung Fritz Grote):
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/19660605_D_NRW_HA_Wehringhausen_Langestrasse_von_Bachstrasse_aus_aufwaerts_von_WRReimann(GoebelRudat2009S141unten)
(Foto: Wolfgang R. Reimann vom 5 Juni 1966 - Quelle: BITTE EINSTEIGEN von D. Göbel u. J. Rudat, S. 141, Abb. unten)

Dazu ein Vergleichsfoto vom September 2010 (Foto: Detlef Rothe):
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1224_PICT0185_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Kreuzung_Bachstrasse_gen_Pelmkestrasse

Es geht weiter - vorwärts gehend den Blick rückwärts gerichtet - gen Wilhelmsplatz bis zur Einmündung der Bleichstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20050427_1722_DSCI0013
(Foto: Detlef Rothe - 27. April 2005)

Auch der weitere Straßenabschnitt bis zum Wilhelmsplatz wird bis heute von Ladengeschäften geprägt:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungBleichstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_g1954_MOTIV4_Einmuendung_Bleichstrasse_gen_NO_1200x0695
(Ausschnitt einer 1954 verwendeten Ansichtskarte)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungBleichstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Bleichstrasse_gen_NO_NIEDRIG_um_1960_1200x0536.
(Detail eines Postkärtchens von etwa 1960)

Von hier eine Rückperspektive (und Retrospektive) gen Bleichstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1243_PICT0227_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Bleichstrasse_gen_Bachstrasse
(Foto von Detlef Rothe - September 2010)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungBleichstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Bleichstrasse_gen_SW_um_1935_1200x0720.jpg
(Ansichtskarte von etwa 1935)

Sie wollen weiter - zeitig, zeitlich? - zurück, noch vor den Bau der Straßenbahnlinie? Bitte sehr - eine Ansichtskarte verschickt anno 1926:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_19261103
Da darf ein aktuelleres Bild nicht fehlen:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungBleichstrasse/20120127w1411_PICT0004_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Bleichstrasse_gen_SW_1200x0900
(Foto: Detlef Rothe - 27. Januar 2012)

Dazu noch eine Ansicht von der anderen Straßenseite:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20050427_1721_DSCI0012
(Foto: Detlef Rothe - 27. April 2005)

Auch vom Wilhelmsplatz ein rückwärts gewandter Blick:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Roonstrasse_gen_SW_etwa_um_1930_1200x0740
(Ansichtskarte um 1930)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_g1954_MOTIV1_Einmuendung_Roonstrasse_gen_SW_1200x0707
(Ausschnitt einer anno 1954 verschickten Ansichtskarte)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/19750227_III-04_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_westwaerts_mit_Faesschen_links_1200x0823
(27. Februar 1975)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/20050427-1720_DSCI0011_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Roonstrasse_gen_SW_NIEDRIG_1200x0777
(27. April 2005)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/20100911s1246_PICT0237_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Roonstrasse_gen_SW_NIEDRIG_1200x0833
(11. September 2010 - Farbfotos: Detlef Rothe)



Zwischen Wilhelmsplatz und Christian-Rohlfs-Straße


Ladenlokale dominieren weiterhin im Straßenabschnitt entlang des Wilhelmsplatzes:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Roonstrasse_gen_NO_um_1910_1200x0754
(Ansichtskarte um 1910)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_um_1955_(wohl_195306xx)_A_MOTIV1_1200x0708
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1955 - anscheinend vom Juni 1953)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/EinmuendungRoonstrasse/1975042(2)-15(30)_05_06_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Roonstrasse_gen_NO_1200x0798
Zufällige Begegnung mit meinem Vater, welcher vom Dienst (Bahnbetriebswerk Hagen-Eck) kam: grüner Opel Rekord HA-LN 54 (April 1975)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20050427_1712_DSCI0007
(27. April 2005)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20120127w1412_PICT00081_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendungen_Kottmann-_und_Roonstrasse_von_SW
(27. Januar 2012)

3 Farbfotos: Detlef Rothe

Am Wilhelmsplatz wurden um 1900 stolze Bürgerhäuser gebaut:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Wilhelmsplatz/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_g1954_MOTIV2_Wilhelmsplatz_1600
(Ausschnitt einer 1954 gebrauchten Postkarte)

Als besonders hübsches Besipiel ein Eckhaus an der Einmündung der Roonstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Wilhelmsplatz/20120127w1411_PICT0005_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Eckhaus_an_der_Roonstrasse_von_SW
(Foto: Detlef Rothe - 27. Januar 2012)

Je ein Ausschnitt des Wilhelmsplatzes aus der Nachkriegszeit mit dem Roonstraßeneckhaus im Hintergrund, gesehen von der Bismarckstraße aus (nahe der Kreuzung Kottmannstraße - in den Jahren um 1950):





Ein Seitenblick in die Roonstraße, welche den Goldberghang aufwärts zur Buscheystraße führt und eine typische Wohnstraße der Gründerzeit in Wehringhausen darstellt - ganz ohne Besonderheiten:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Roonstrasse/20120127w1414_PICT0012_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Blick_in_die_Roonstrasse
(Foto: Detlef Rothe - 27. Januar 2012)

Ein Blick auf den Wilhelmsplatz (Video vom Februar 2012):


Aus dieser Perspektive eine kleine Bilderfolge):



EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_mit_4_Motiven_um_1960_DETAIL_LangeStrasse_am_Wilhelmsplatz_gen_W
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1955/1960)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/19750502_06_10_(1905)_Wilhelmsplatz_nach_W
(Mai 1975)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse20050427_1719_DSCI0010
(April 2005)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1248_PICT0239_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_von_Wilhelmsplatz_gen_Roonstrasse
(September 2010)

Fotos ab 1975: Detlef Rothe

Wir erreichen das untere Ende der Moltkestraße. (Dazu gibt es einen eigenen Artikel). Von hoer aus genehmigen wir uns einen Blick die Lange Straße zurück auf den Bereich am Wilhelmsplatz:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_mit_4_Motiven_g1954_MOTIV3_1600
(Detail eines im Jahr 1954 verschickten Postkärtchen)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_mit_4_Motiven_um_1960_DETAIL_LangeStrasse_von_der_Moltkestrasse_aus
(Detail einer Ansichtskarte von etwa 1955/1960)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1252_PICT0248_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Moltkestrasse_gen_Wilhelmsplatz
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Der Moltkestraße aufwärts folgend würde man zur Buscheystraße gelangen; folgt man jedoch der Lange Straße weiter, gelangt man zu den gegenüberliegenden Einmündungen von Mauerstraße und Christian-Rohlfs-Straße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1251_PICT0247_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendungen_Mauerstrasse+Christian-Rohlfs-Strasse_gen_City
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Links an der Straßenecke, wo sich nunmehr der im August 2010 eröffnete Stadtteilladen befindet, war einst das Lokal der Eisdiele Martini, welches in Wehringhausen über einen sehr guten Ruf verfügte. Gerne genoß ich dort die beliebte ,Cassata'-Eistorte (eher nachmittags als abends!):
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/19760(2)xx-xxxx_H_34_(D_18)_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_von_Mauerstrasse_aus_gen_Wilhelmsplatz_bei_Nacht_1200x0800
(ca. Februar 1976 - Foto: Detlef Rothe)

Der Stadtteilladen an der Kreuzung mit Lange-Straße-Blick zurück gen Moltkestraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1309_PICT0253_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Einmuendung_Mauerstrasse_gen_Wilhelmsplatz
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Dorothea (Jahrgang 1946): „Vater trank sein Bier mit Korn bei Spiekermann [Lange Straße 31], Ecke Christian-Rohlfs-Straße[,] und schon mal bei Stich[t], der Kneipe [Lange Straße 98] gegenüber Nr. 85 [...]." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)



Zwischen Christian-Rohlfs-Straße und Märkischer Ring


Weiter geht es in Richtung Buschey zur Einmündung der Sternstraße. Die Tram der Linie 8 wurde längst durch moderne Stadtbusse ersetzt (Linie 514, hier: 2 x 528 - diese Buslinie fuhr 'mal in der parallelen Buscheystraße!); die Betreiberin heißt gleichwohl Hagener Straßenbahn AG (ob man sich hier die Bahn zurückwünscht?):
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1310_PICT0258_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_an_der_Einmuendung_Sternstrasse_gen_Soedingstrasse
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Dorothea (Jahrgang 1946): „Gleich am Anfang der Langestraße [Lange Straße 17/19], nach der Feuerwache, hatte mein Großvater einen Betrieb, auf dem Schild stand: Ferd. Schrage Maschinenbau. Unmittelbar hinter der lang gestreckten Werkstatt war und ist auch heute der Buscheyfriedhof mit seinen schönen, alten Gräbern und Grüften bekannter Hagener Familien. (Auch der Fam. Eicken!) [...] Entlang der Langestraße [zwischen 9 und 17] wuchsen im Garten eine Reihe alter Rotdornbäume, die herrlich blühten und die richtigen Kletteräste hatten. [...] unter den Bäumen war ein hoher, eiserner Zaun mit Speerspitzen. [...] Da, wo der Garten war, ist heute ein Seniorenheim [...]." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Rechts von der Feuerwache befand sich früher die Buscheyschule - die evangelische Schule Nummer 6 in der Lange Straße 9 wurde anno 1945 vernichtet:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Buscheyschule/SW-Ansicht_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse009_Evangelische_Schule_vor_1946_(Wehringhausen1979S151lo)
(Foto aus dem Wehringhausen-Band von 1979 des Hagener Heimatbundes, hier auf S. 151 links oben)

In der Nachkriegszeit bildete die Hindenburgschule an der Siemensstraße ein Ausweichquartier für die Schulkinder.

An die Stelle der Buscheyschule trat ein .Alten- und Blindenheim' des Deutschen Roten Kreuzes:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/009/196xxxxx_SW-Foto_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse009_DRK-Alten-_und_Blindenheim
(Aufnahme von ca. 1969 aus dem Hagener Heimatkalender 1970, S. 63 - Photograph unbekannt)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/009/20190323w1217_DSC_1457_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_DRK-Altenheim_GERICHTET_1200x0889
(Aufnahme vom 23. März 2019 von Detlef Rothe)

Zum besseren Verständnis der Nachkriegssituation zitiere ich hier anno 1977 veröffentlichte Ausführungen von Richard Althaus: „Um Heimkehrer und Flüchtlinge überhaupt richtig betreuen zu können [...], wurde das große Dach des Hauptbahnhofes von der 'Hagener Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände' auf e i g e n e Kosten neu hergerichtet. [...] Bis 1950 wurden in der 'Heimkehrerstelle', einer Baracke am Volkspark, über 40 000 warme Portionen Essen und Getränke ausgegeben. Heimkehrerbetreuung und Suchdienst des DRK müßten einmal in einer Sonderbetrachtung gewürdigt werden. 1945/46 wurde in Eigenarbeit der DRK-Bereitschaften das Haus Hochstr. 74 (heute Stadtarchiv) enttrümmert und [...] wieder aufgebaut. Aber dann kam der Währungsschnitt 1948[,] und alles war aus. Die Stadt gab als Abfindung für die geleistete Arbeit 50 000,-- DM, mit deren Hilfe 1955 das Ledigenheim an der Lange Straße gebaut wurde, das dann 1965 Altenheim wurde." (Althaus et al. 1977, S. 91, Sp. 2)


Wieder geht ein Blick die Lange Straße zurück, aber diesmal gen Sternstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1311_PICT0260_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_von_der_Einmuendung_Soedingstrasse_gen_Sternstrasse
(September 2010 - Foto: Detlef Rothe)

Diese Häuserblöcke wurden durch Bomben im Zweiten Weltkrieg stark zerstört - die Neubauten wirken reichlich trist!

Am Ende der Lange Straße liegt die Feuerwache mit der ,heulenden Kurve' der früheren Straßenbahn davor (Linie 8), wo diese sich zur damaligen Wilhelmstraße - heute Teil des Bergischen Rings - hinabschwenkte, um wenig später die wahre ,Schwenke' zu erreichen:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/196905xx_D_NRW_HA_Wehringhausen_Langestrasse_von_der_Wilhelmsstrasse_aus_von_HelmutThunig(GoebelRudat2009S154mitte)_1200x0861
(Foto: Helmut Thunig - Mai 1969 - Quelle: Göbel u. Rudat 2009, S. 154)

Die Situation vier Jahrzehnte später stellt sich so dar:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/20100911s1316_PICT0269_EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_vom_BergischenRing_aus_gen_Soedingstrasse_1200x0900
(Foto: Detlef Rothe - 11.09.2010)

Nach den starken Zerstörungen im Krieg waren Instandsetzungen auch bei der Straßenbahn-Linie 8 erforderlich, wie beispielsweise vor der Feuerwache unmittelbar an der Einmündung der Lange Straße in die Wilhelmstraße, wo der Dienstwagen Nr. 363 zum Einsatz kam:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Hagen/Wehringhausen/Langestrasse/SW-Foto_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Ost-Ende_um_1950_(Frenz+Reimann2008S10ul)_1200x0806
(Quelle: Eckehard Frenz u. Wolfgang Reimann, Tram-Tour Ruhr. Straßenbahnen im Ruhrgebiet der Nachkriegsjahre, Freiburg 2008, S. 10, Abb. unten links)

Ein Blick vom Bergischen Ring (der hier damals noch Wilhelmstraße hieß) in die Lange Straße aus der Sicht von etwa 1955:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/SW-Foto_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_Langestrasse_vom_Bergischen_Ring_aus_um_1955_1200x0794
(Foto aus dem Wehringhausen-Band Jürgen Zarnkes von 2010)

Zum Vergleich ein aktuellerer Blick:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Feuerwache/20160729s1521_DSC_2888_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_vom_BergischenRing_aus
(29. Juli 2016 - Foto: Detlef Rothe)

Ein Blick auf die Anfangsjahre der ,Feuerwache Wilhelmstraße':
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Feuerwache/EU_D_NRW_HA-Wehringhausen_LangeStrasse_Feuerwache_von_1913_und_Buscheyschule_um_1915_1200x0760
(Foto a.a.O. bei Jürgen Zarnke)

Auch hier zum Vergleich ein jüngeres Foto:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Feuerwache/20160729s1521_DSC_2889_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_BergischerRing_FeuerwacheMitte_an_der_LangeStrasse_1200x0900
(29. Juli 2016 - Foto: Detlef Rothe)

An der Feuerwache erreichen wir den Bergischen Ring (die ehemalige Wilhelmstraße), welcher den Stadtteil Wehringhausen nach Osten zur Hagener City hin begrenzt. Wir sind somit am Ende der Lange Straße, welche einem ganzen Stadtteil ein zugleich nostalgisches wie junges Gesicht zu geben vermag, was wohl so sonst nur selten vorkommt und worin sie sich insbesonders von der parallel und eigentlich zentraler verlaufenden Wehringhauser Straße deutlich unterscheidet.



TAGEBUCH

Abschließend noch Unterhaltsames aus meinen chronisch-chronologischen Aufzeichnungen:
Aus meinem „Tagebuch 1979":
17. Juli 1978: „Am Dienstag, den 17. Juli, stand ich bereits vor 9 Uhr ausgeschlafen auf und frühstückte. Anschließend ging ich zu einem Friseur in der Langestraße [sic (D.R.)], der bald zwei Stunden an meinen Haaren herumschnippelte, bis von ihnen fast nichts mehr übrig blieb, und dann zwanzig Mark für diese Rasur verlangte. Witzig fand ich seine Art, wie er sich über billige Friseure ausließ, mir vorrechnete, wie schwer es doch ein Friseur gegenüber anderen Handwerkern hätte, und dann so nebenbei erwähnte, daß er seiner zehnjährigen Enkelin ein Klavier schenken werde, weil sie für dieses Instrument Unterricht bekäme. Gegen 11.30 Uhr traf ich vor dem Frisier-Salon zufällig meine Mutter [...]."



FAZIT


Alt und neu - Einheimisches wie scheinbar Fremdes - verknüpfen sich zu einem feinen Gewebe, und dieser Stoff schillert geradezu bunt aus allen möglichen Perspektiven! Die Lange Straße zieht sich wie ein roter Faden durch den oberen Talbereich des ,Wilden Westens' der Stadt Hagen, und die Ausläufer des weiten Weges - die Seitenstraßen - fassen dabei das Buschey- und das Paulusviertel zu einem beziehungsreichen Netz zusammen. Möge dieser gleichermaßen alte wie neue Verkehrsweg das dauerhaft verbinden, was Zeiten und Menschen in seinem Umfeld zusammengefügt haben!

Hinweis: eine gesonderte Zusammenstellung von Straßenbahnbildern (vorwiegend aus dem 1960er Jahrzehnt) finden Sie hier - Die Lange Straße ist dabei unter Linie 8 vertreten.



NUMERISCHES


17


Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 388, Sp. 3, unter „Schrage":
- Ferd., Werkmstr., Langestraße 85"

Dorothea (Jahrgang 1946): „Gleich am Anfang der Langestraße [Lange Straße 17/19], nach der Feuerwache, hatte mein Großvater einen Betrieb, auf dem Schild stand: Ferd. Schrage Maschinenbau. Unmittelbar hinter der lang gestreckten Werkstatt war und ist auch heute der Buscheyfriedhof [...]. Dann gab es einen Garten mit Obstbüschen und einem Hühnerstall. Wie viele Leute nach dem Krieg hielt Großvater ein paar Hühner und einen Hahn. [...]
Entlang der Langestraße
[zwischen 9 und 17] wuchsen im Garten eine Reihe alter Rotdornbäume, die herrlich blühten und die richtigen Kletteräste hatten. Man durfte sich beim Klettern aber nicht erwischen lassen, denn unter den Bäumen war ein hoher, eiserner Zaun mit Speerspitzen. [...] Da, wo der Garten war, ist heute ein Seniorenheim[,] und da lebt [...] meine Mutter." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Namenteil, S. 228, Sp. 3, unter „Schrage":
- Ingeborg, Angest., Langestraße 17"
ebenda, Straßenteil, S. 164, Sp. 3, unter Lange Straße 17 (Eigentümer: „Schrage, Ingeborg, Angestellte, u. Miteigent."):
Schrage, Ferdinand, Elektromaschinenbaumeister @"
ebenda, Branchenteil, S. 18, Sp. 3, unter „Elektro-Reperaturwerkstätten":
Schrage, Ferd., Lange Str. 17-19"



31


Dorothea (Jahrgang 1946): „Vater trank sein Bier mit Korn bei Spiekermann [Lange Straße 31], Ecke Christian-Rohlfs-Straße[,] und schon mal bei Stich[t], der Kneipe [Lange Straße 98] gegenüber Nr. 85 [...]." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Namensteil, S. 244, Sp. 1:
Spiekermann, [...]
[...]
- Otto, Gehilfe, Lange Str. 31
- Otto, Schankwirt, Lange Str. 31
[...]
- Peter, Praktikant, Lange Str. 31
"
ebenda, Branchenteil, S. 23, Sp. 2, zu „Gaststätten":
Spiekermann, Otto, Lange Str. 31"



80


Adreßbuch 1928, Branchenteil, S. 816, Sp. 1, unter „Lebensmittel" - „b) Handlungen": „Schmidt Oskar Langestr. 80"



84


Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 84 (Eigentümer: „Jansen, Anna")::
Drueeke, Maria Luise, kfm. Angest.
[...]
Hebestreit, Kurt, Lebensmittel @
[...]
Muerbe, Helmut, Metzgermeister @
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 84 (Eigentümer: „Erich Brueren Köln-Klettenberg u. Gisela Gerstadt Heepen")::
Drüeke, Maria, Drog[istin] @
[...]
Hebestreit, Kurt, Lebensm
[ittel] @
[...]
Wunderlich Karl Metzgerei @
Wunderlich Karl MetzgMstr
"



85


Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 388, Sp. 3, unter „Schrage": „- Ferd., Werkmstr., Langestraße 85"

Dorothea (Jahrgang 1946): „Ein Jahr nach Kriegsende [also 1946] kam ich in der Lange Straße 85 in Hagen zur Welt, so wie auch schon meine Mutter hier zur Welt kam! [...]
Bei uns im Haus, Nr. 85 gab es das Schreibwarengeschäft Bethge mit einem für ein Kind überwältigendem Warenangebot, ja es gab sogar Bücher
[,] und kaum konnte ich lesen, kaufte ich bei dem strengen Frl. Bethge mein erstes Buch. Noch strenger als das Fräulein war ihr Dackel. Er beherrschte das Treppenhaus, lauerte uns auf, meinem Bruder und mir, und jagte uns mit grimmigem Kläffen in die Flucht. [...] Gleich am Anfang der Langestraße [Lange Straße 17], nach der Feuerwache, hatte mein Großvater einen Betrieb, auf dem Schild stand: Ferd. Schrage Maschinenbau." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 85 (Eigentümer: „Weber, Anna Marg., u. Miteig.")::
Bethge, Erika, Geschäftsinhaberin"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 85 (Eigentümer: „Anna Marg Weber u Miteigt")::
Bethge Erika GeschInh
Bethge Erika Schul- u Bürobedarf @
[...]
Kafka Franz Bäckermstr
"



88


Dorothea (Jahrgang 1946): „[...] hinter Dargatz Büdchen [Lange Straße 88] begann ein abschüssiges, verwildertes Gelände [...]. Am Büdchen gab es die Bonbons einzeln[,] und es gab auch einzelne Zigaretten für die Väter. Ich war sehr vernascht und liebte das Büdchen." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Namensteil, S. 40, Sp. 2:
Dargatz, [...]
[...]
- Jakob, Rentner, Lange Str. 88
- Martha, Händlerin, Lange Str. 88
[...]
- Wolfgang, Arb.
[eiter], Lange Str. 88"
ebenda, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 88 (Eigentümer: „Kuesters, Martha, u. Miteig.")::
Dargatz [...]
- Martha, Händlerin
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 88 (Eigentümer: „Helmut Röttges Willich 3")::
Dargatz Martha Hdlrn
[...]
Westerhoff Axel Tankwart
"

Klaus Michael Rothe (Jahrgang 1957): „Es soll übrigens Personen gegeben haben, die Sonntags den Kindergottesdienst haben ausfallen lassen. Das bischen Kleingeld für den Klingelbeutel wurde an der "Bude" Ecke Langestraße und Gutenbergstraße für andere "Bedürftige" verwendet. Von der Bude ging es dann natürlich zum Eisenbahn-Gucken an die Augustastraße... Ist bestimmt verjährt!" (eMail vom 05.03.2019)



89


Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 89 (Eigentümer: „Weigel, Otto, Kaufmann @")::
Feisel, Herbert, kfm. Angestellter
[...]
Schmidt
[...]
- Dieter, Verkäufer
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 89 (Eigentümer: „Otto Weigel", „HdlsVertr")::
Armold Roland Konditor
„Feisel Herbert kfmAng
"



91


Adreßbuch 1928, Branchenteil, S. 864, Sp. 3, unter „Zwiebackfabriken":
Otto u. Bonert, Langestr. 91"

Dorothea (Jahrgang 1946): „"Mein" Stück Lange Straße lag zwischen Gutenberg[-] und Ewaldstraße. [...] An der nächsten Ecke [...] gab es [...] die Werkhalle der Zwiebackfabrik Ottubo (Otto + Bonert)[,] wo man auch preiswerten Zwiebackbruch kaufen konnte." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 91 (Eigentümer: „Lohberg, Hildegard u. Miteig.")::
Henke, Willy, Bäcker
Lohberg, Helmut, Kaufmann @
Meister, Karl, kfm. Angestellter
- Fritz, Bonbonkocher
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 91 (Eigentümer: „Lohberg Hildegard u Miteig")::
Henke Willy Bäcker
Meister Karl kfmAng @
[...]
Wink Walter kfm Angest
"



93


Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 93 (Eigentümer: „Hag. Gem. Wohnungsges."):
Lips, Horst, Drogist @"



94


Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 94 (Eigentümer: „Helmut Röttges Willich 3"):
Kulczynski Klaus Kaufm
Nuber Otto Kaufm
[...]
Tarda Margherita Verkf
"



95


Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 323, Sp. 2, unter „Luther":
- August, Metzger, Langestr. 95"

Dorothea (Jahrgang 1946): „"Mein" Stück Lange Straße lag zwischen Gutenberg[-] und Ewaldstraße. [...] An der nächsten Ecke, Lange Straße / Franklinstraße[,] gab es [...] eine Metzgerei [Lange Straße 95], Luther [...]. Die Metzgerei Luther hatte ein großes, schönes Schwein aus rosa Porzellan im Schaufenster, [und] innen war alles gefliest[,] und die Würste hingen tadellos in Reih und Glied." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 95 (Eigentümer: „Buerger, Helene, Wwe."):
Biegler, Hans Günther, kfm. Angestellter
[...]
Kalisch
[...]
- Marina, Damensalon @
[...]
Roexe, Alfred-Wilh., Metzgermstr. @
"



96


Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, Sp. 2, zu Lange Straße 96 (Eigentümer: „Gem. Wohnstättengen."):
Jacubeit, Gerhard, Apotheker
Middelmann, Werner
kfm. Angestellter @
[...]
Sticksel, Hans-Jürgen, Bäcker
"



96a


Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 96a (Eigentümer: „Gem. Wohnstättengen."):
Stern-Apotheke
Inh. Gerhard Jacubeit
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 6a (Eigentümer: „Gem Wohnstättengen"):
Jacubeit Gerhard Apoth
[...]
Stern-Apotheke
"



98


Dorothea (Jahrgang 1946): „Vater trank sein Bier mit Korn bei Spiekermann [Lange Straße 31], Ecke Christian-Rohlfs-Straße[,] und schon mal bei Stich[t], der Kneipe [Lange Straße 98] gegenüber Nr. 85, aber da nur am Kläppken. Das Kläppken war eine Art Durchreiche im Vorraum, wo man Bier in Krügen kaufen und auf die Schnelle ein Bierchen heben konnte." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 98 (Eigentümer fehlt):
Gastst[ätte] Ko[e]ster Franz E[wald] @
Gendreizig Gerd Bäcker
[...]
Kassek Günther Schankwirt
[...]
Köster Franz Ewald Gastwirt
"



99


Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zu Lange Straße 99 (Eigentümer: „Gem. Wohnstättengen."):
Schmitz [...]
- Klaus-Hubert, Tankwart
"



100


Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 100 (Eigentümer: „Schledorn Helga u Miteigt Birken-[Straße ]56"):
Thurn Wolfgang Blumen
Thurn Wolfgang Gärtn
"



102


Dorothea (Jahrgang 1946): „"Mein" Stück Lange Straße lag zwischen Gutenberg[-] und Ewaldstraße. [...] Ein paar Häuser weiter [Lange Straße 102] gab es noch ein Lebensmittelgeschäft, Wiedemann. Schon als meine Mutter ein Kind war, hatte der Kaufmann Wiedemann ein Auto, das einzige weit und breit." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)

Adreßbuch 1968, Straßenteil, S. 166, zur Lange Straße 102 (Eigentümer: „Wiedemann, Emil, Lebensm[ittel]"):
Bremi[c]ker, Gustav, Großhändler @
[...]
Wink, Walter, Kaufmann
- Walter, kfm. Angestellter
"

Adreßbuch 1976, Straßenteil, S. 221, zu Lange Straße 102 (Eigentümer: „Anneliese Bremicker u Lydia Wink"):
Bremicker Gustav Großhändl[er]
Bremicker Gust
[av] Molkereigroßhdl @
[...]
Kretzschmann Dieter kfmAng
Sauer Aloys Schuhm
[acher]Mstr
Sauer Klaus Schuhhaus Rep
Sauer Klaus Schuhm
[acher]
[...]
Wiedemann Emil Lebensm
[ittel] Inh[aber] Walter Wink @
Wink Walter Kfm
"



104


Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 293, Sp. 2, unter „Kleemann":
- Ernst, Lebensmittelgeschäft, Langestraße 104 @"

Dorothea (Jahrgang 1946): „"Mein" Stück Lange Straße lag zwischen Gutenberg[-] und Ewaldstraße. [...] An der nächsten Ecke [...] gab es [Lange Straße 104] eine Drogerie, Kle[e]mann, (teuer! sagte Mutter) [...]." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)



120


Adreßbuch 1928, Namenteil, S. 341, Sp. 3, unter „Nippel":
- Karl, Milchhandel, Langestr. 120"
ebenda, S. 202, Sp. 1, unter „Borggräfe":
- Richard, Kassierer, Ewaldstr. 11"

Irmgard Schlieper (geb. Borggräve, Jahrgang 1915): „Ich war siebzehn [...]. [...] Das war 1932, als ich bei Karl Nippel und seiner Frau Selma anfing. Sie hatten ihr Milchgeschäft in der Lange Straße 120 [...]: Karl Nippel, Milch, Butter, Käse, Sahne. Der Laden war eigentlich eine Wohnung im Erdgeschoss, [und] der Eingang war von der Straße aus. Drei, vier Stufen mußte man hochgehen. Der Laden war klein. Dahinter war ein Zimmer, [aber] da standen nur Milchkannen. Das war die Spülküche.
Die Milch wurde morgens schon sehr früh in 40-Liter-Kannen von der Molkerei in Eckesey geliefert. Karl Nippel brachte sie dann in die einzelnen Straßen, wo wir die Häuser bedienten.
"- „Bis zur Geburt meines Sohnes - das war 1946 - habe ich gearbeitet, dann haben sie mich 1947 gleich wieder geholt, weil Karl Nippel krank wurde. [...] Die Milchkannen standen jetzt auf einem Handwagen. [...]
Damals gehörte eine Milchkanne in jeden Haushalt, aus Aluminium oder weiß emailliert mit blauen Käntchen.
" (Schlieper 2005, S. 33 u. 35)

Adreßbuch 1968, Namensteil, S. 26, Sp. 2, zu „Borggraefe":
Elisabeth, Hausfrau, Lange Str. 114
[...]
- Richard, Rentner, Ewaldstr. 11
[...]
- Wolfgang, Konditor, Lange Str. 112
"
ebenda, S. 218, Sp. 3, zu „Schlieper":
Christel, Büfetthilfe, Lange Str. 122
[...]
- Johanna, Pensionärin, Ewaldstr. 24
[...]
- Robert, Schlosser, Lange Str. 122
- Walter, Milchhändler, Heigarenweg 6
"

Dorothea (Jahrgang 1946): „"Mein" Stück Lange Straße lag zwischen Gutenberg[-] und Ewaldstraße. [...] Es gab [...] ein Milchgeschäft [Lange Straße 120], Nippel. Dahin wurden mein Bruder und ich oft mit Blechkannen geschickt, um 1 oder 2 Liter Milch zu holen." (Dorothea Bohde: Hagen - Lange Straße. Ein Sprung von der Straßenbahn - Quelle - Stand: 05.03.2019)



129


Adreßbuch 1928, Straßenteil, S. 121, Sp. 3, zur Lange Straße 129 (Eigentümer: „Witwe Fischer"):
Fischer August, Pens.
- Eugen, Schlosser
"

Adreßbuch 1968, Namensteil, S. 60, Sp. 1, zu „Fischer":
Eugen, Schlosser, Lange Str. 129
[...]
- Gisela, kfm. Angest., Lange Str. 129
"



ADRESSBUCH von 1902


EU/D/NW/HA/CHinnerwisch_Adress-Buch_fuer_den_Stadtkreis_Hagen_i_W_1902_S69-70_LangeStrasse_A_1200x1134

EU/D/NW/HA/CHinnerwisch_Adress-Buch_fuer_den_Stadtkreis_Hagen_i_W_1902_S70-71_LangeStrasse_B_1200x1155

(Hinnerwisch 1902, S. 26 - 27)



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Adressen

DRK-Seniorenheim, Lange Straße 9 - 11

Antifa Hagen (c/o Quadrux-Buchladen), Lange Straße 21

Stadtteilladen Wehringhausen, Lange Straße 22
Treff und Infozentrum aller an der Belebung Wehringhausens interessierter Bürger einschließlich der Initiative Wir in Wehringhausen

wega Naturprodukte Bioladen, Lange Straße 32

Victoria-Apotheke, Lange Straße 36

Sicherheitstechnik & Schlüsseldienst Sommer, Lange Straße 37

Orthopädie Tismer, Lange Straße 59

Spezialitäten Restaurant Sankt Michael, Lange Straße 68

Wilhelms Apotheke, Wilhelmsplatz 2



Lichtburg


Zur Geschichte des Kinos im kinowiki



LITERATUR UND SONSTIGE SCHRIFTQUELLEN


Hinnerwisch 1902: C. Hinnerwisch, Adreß=Buch für den Stadtkreis Hagen i. W.. 1902 nebst neuestem Uebersichtsplan, 11. Auflage, Hagen i. W. (o.J.) [Vorwort vom Januar 1902].

Adreßbuch 1928: Carl Hinnerwisch (Bearb.): Adreßbuch (Einwohnerbuch - Wohnungsbuch) 1928/29 der Stadt und des Kreises Hagen nebst Stadt Hohenlimburg. Hagen o.J.

Pfarrgemeinde 1952: Pfarrgemeinde St. Michael (Hg.): Festschrift - 50 Jahre Pfarrgemeinde St. Michael Hagen, Hagen 1952 (Juli).

Adreßbuch 1968: Verlag Carl Hinnerwisch KG (Hg.): Adreßbuch der Stadt Hagen. Ausgabe 1968/69 / 42. Auflage, Hagen o.J. (ohne ISBN-Nr.)

Adreßbuch 1976: Verlag Carl Hinnerwisch (Hg.): Adreßbuch der Stadt Hagen 1976. 47. Auflage, Hagen o.J. (ohne ISBN-Nr.)

Althaus et al. 1977: Richard Althaus unter Mitarbeit von H. Käsberg, Herta Hesse-Frielinghaus, Anton Schücking und Anna-Christa Funk: EPPENHAUSEN. Emst - Bissingheim - Haßley. Landschaft - Geschichte - Menschen (Band II der Schriftenreihe Hagen einst und jetzt, Sonderreihe Die Hagener Stadtbezirke), Hagen 1977. (ohne ISBN-Nr.)

Heimatbund 1979: Hagener Heimatbund e.V. (Hg.): Wehringhausen. Landschaft - Geschichte - Menschen (Hagen einst und jetzt, Sonderreihe Die Hagener Stadtbezirke, Band V), Hagen 1979.

Tagebuch 1979: Detlef Rothe: Tagebuch 1979 (10.6. - 12.9.: ohne ,Irisches Tagebuch') [Manuskript im Besitz des Verfassers]

Schulz 1985: Hans Schulz: 75 Jahre Pauluskirche. „Glaube - Liebe - Hoffnung" läuten über Wehringhausen, in: v. d. Linnepe Verlagsgesellschaft (Hg.), Heimatbuch Hagen + Mark. Hagener Heimatkalender 1986 (= Jg. 27), Hagen 1985, S. 237 - 258.


L+R1989: Rolf Löttgers u. Wolfgang R. Reimann: Rund um Hagen, Wuppertal 1989 [Das bildreich ausgestattete Buch behandelt die Straßen- und Vorortbahnen im Raum Hagen bis zur Einstellung des Tram-Verkehrs. Hier verwendetes Kürzel "L+R1989", gefolgt von einem Bindestrich und der Abbildungsnummer.]

Grundmann + Middelmann 2005: Hannelore Grundmann u. Gisela Middelmann: Wisst ihr noch, damals ... . In: Evang.-Luth.-Pauluskirchengemeinde Hagen (Hg.): Spurensuche 3 [Obertitel: Erzählte Geschichte vom ,Blauen Montag'], Hagen, 1. Aufl. 2005, S. 12 - 14.

Schlieper 2005: Irmgard Schlieper: Treppauf, treppab - Erinnerungen einer Milchfrau. In: Evang.-Luth.-Pauluskirchengemeinde Hagen (Hg.): Spurensuche 3 [Obertitel: Erzählte Geschichte vom ,Blauen Montag'], Hagen, 1. Aufl. 2005, S. 33 - 36.

Göbel + Rudat 2009: Dirk Göbel u. Jörg Rudat: Mit der Straßenbahn quer durch Hagen. Bitte einsteigen [eigentlicher Titel: BITTE EINSTEIGEN - Mit der Straßenbahn quer durch Hagen], Hagen, 1. Aufl. 2009 (November) - ISBN13 978-3-932070-95-2

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/JuergenZarnke_Wehringhausen_Bilder_und_Dokumente_201011xx
Zarnke 2010: Jürgen Zarnke: WEHRINGHAUSEN. BILDER und DOKUMENTE [so auf dem Deckblatt], Hagen 2010 (November), herausgegeben im Selbstverlag.

089magazin 2018: Natalie Potulski (Hg.): 089magazin wehringhausen. Viertel * Kreativ-Szene * Soziales, Ausgabe Nr. 1: Herbst 2018, Hagen 2018.

089magazin 2019: Michael Vollmer (Hg.): 089magazin wehringhausen. Viertel * Kreativ-Szene * Soziales, Ausgabe Nr. 2: Frühjahr 2019, Hagen 2019.



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