REGIONALES: Annäherung an Wehringhausen
Die Pelmkestraße in Hagen-Wehringhausen
von Detlef Rothe, Hagen in Westfalen
Entlang des Wehringhauser Baches entwickelte sich die Pelmkestraße im 20. Jahrhundert stärker als die Bachstraße, welche ja zunächst auf den Wasserlauf Rücksicht zu nehmen hatte. Schon um 1900 war der erstgenannte Verkehrsweg straßenmäßig ausgebaut, was unter anderem darin begründet lag, daß er die Verbindung zur Waldlust und zum Eugen-Richter-Turm
herstellte.
Ausgehend von meinem früheren Domizil in der Dömbergstraße
führt der Weg zur Kreuzung mit der Pelmkestraße: 
Ein Blick aufwärts
in Richtung Waldlust: 
Der Goldberg befindet sich linkerhand:
(Foto von etwa 1982)
Weiter geht es (wieder ein Blick zurück bzw. abwärts:
) zum Ollen Dreisch oberhalb des Spielplatzes: 
Auf der gegenüberliegenden Seite (an der Gutenbergstraße) mündet die Henschelstraße, welche eine Verbindung zu den noch bestehenden Kleingärten 'Am Rupenstück' herstellt:

Diese Wohnstraße
endet heute am Schulzentrum, während sich dort früher Schrebergärten befanden: xx_Fotoalbum111_Schrebergarten.gif)
Weiter oben wird es an der Pelmkestraße ganz schön steil:

Ein Blick zurück gen Zentrum: 
Von einem erhöhtem Standpunkt aus läßt sich ein Blick zur City erhaschen: 
Die Umgebung des Photographen-Standortes einmal aus der Gegenrichtung - und etwa 90 Jahre zurückgedreht - betrachtet (Ansichtskarte): 
Die Übersicht in Richtung Buschey wird durch eine dicke Hecke
oberhalb einer im Bachtal
liegenden Schrebergartenanlage
erschwert.
Mit etwas Geschick läßt sich gleichwohl ein Anblick von Wehringhausen gewinnen: 
Auf einer im Jahr 1911 genutzten Ansichtskarte ist ein Stück der Pelmkestraße mit dem Goldberg im Hintergrund abgebildet: 
Weiter oberhalb führt eine Abzweigung von der Pelmkestraße zum Oberlauf des Wehringhauser Baches: 
Hier erreicht man die Waldlust.
Geht man von der Kreuzung mit der Dömbergstraße talabwärts
, so passiert man die Kreuzung mit den Anschlußstellen der Buscheystraße und - gegenüber liegend und diese gen Westen fortsetzend - der Eugen-Richter-Straße.
Am unteren Ende der Eugen-Richter-Straße - welche um 1900 noch Feldstraße hieß - befand sich im südlichen Winkel der Kreuzung bis zum Jahr 1930 der Tackenhof, welcher wohl einer Straßenverbreiterung zum Opfer fiel (Die Eugen-Richter-Straße hatte an ihrer Südostseite nach dem Krieg einen breiten Erdstreifen):
Ein Blick weiter südlich - etwa von der selben Stelle aus - zeigt im Hintergrund den Kreuzungsbereich der Pelmke- mit der Dömbergstraße im Jahr 1966, als dort an der Westseite der Pelmkestraße noch keine Häuser standen: 
Unterhalb der Einmündung der Siemensstraße befand sich in unmittelbarer Nähe der evangelischen Hindenburg-Volksschule (heute: Emil-Schumacher-Schule) die katholische Volksschule Pelmkeschule, in deren Räumlichkeiten in meiner Grundschulzeit auch ich Unterricht fand (außerdem wurden wegen des Platzmangels auf dem gemeinsamen Schulhof zusätzliche Unterrichtsräume in Fertigbauweise erstellt, und zwar wohl im Jahr 1968). Nach Eröffnung des Schulkomplexes an der Henschelstraße (auf dem ehemaligen Schrebergarten-Gelände östlich des Rehsiepens) wurde das Schulgebäude (Pelmkestraße 14) in ein Kulturzentrum verwandelt.
Ein Klassenfoto des Abschlußjahrgangs 1950 (Lehrerin Fräulein Ostermann) aus dem Jahr 1948 (Quelle: Westfalenpost Hagen vom 13.03.2010; Informationen zur Verfügung gestellt von Helmut Werner Gabrich, Tel. 0170/216 1502 - Achtung: Klassentreffen am 26. März 2010!)
Eindrucksvoll erhebt sich weiter nordwestlich von der Pelmkeschule das Portal der katholischen Pfarrkirche St. Michael über der Kreuzung der Pelmkestraße mit der Lange Straße: 
Ein Blick zum östlichen Winkel der Kreuzung der Lange Straße mit der Pelmkestraße zeigt - in einer Aufnahme des Verfassers vom April 1975), daß das Gelände hinter der Pelmkestraße zum ehemaligen Wehringhauser Bach (jetzt: Bachstraße) hin abfällt: _05_03_Langestrasse_Ecke_Pelmkestrasse.gif)
Von der Lange Straße geht es entlang der Pelmkestraße weiter abwärts zur Einmündung in die Augustastraße; der Blick richtet sich dabei - über die Bahnanlagen und die Wehringhauser Straße hinweg - auf den Kuhlerkamp: 
Nach links blickt man in die Paschestraße:

Hangaufwärts geht es von der Einmündung der Paschestraße zurück zur Lange Straße:

Links
Neues Altes aus Hagen-Wehringhausen. (Artikel des Verfassers vom 7./9. Februar 2009)
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14 (ehemalige Pelmkeschule; darin unter anderem das Kino 'Babylon')
Kultur- und Sportverein (KSV) Croatia Hagen e.V., Pelmkestraße 14
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20100313 11:48