REGIONALES: Hagen


Das Herz von Hagen: Die City


von Detlef Rothe aus Hagen-Wehringhausen







Zur Veranschaulichung ergänze ich hier einen Ausschnitt aus der als Stadtplan vorgesehenen (annähernd) "gesüdeten" Farbskizze im Offiziellen Führer durch Hagen i.W. und Umgegend aus dem Jahr 1911 (bearbeitet und herausgegeben von der Westfälischen Verlagsanstalt Decker & Co. in Hagen):
EU/D/NRW/HA/Farbgraphik_EU_D_NW_HA_Stadtplan_(FuehrerHA1911_Anhang)_DETAIL_City+Wehringhausen_1200x1597


An (der) Stelle einer Einleitung (Erinnerungen an eine ABiertur-Zeitung des Fichte-Gymnasiums - anno 1978 - werden wach...) - mit besten Dank an den "Außerhagenischen" Tom Bean:

Ein weiterer kleiner Einblick in die jüngere Geschichte der "City of Hagen" (Facebook/YouTube):


Das auffälligste ,Erinnerungsstück' aus meiner Gymnasialzeit am ,Fichte' bildet der Lange Oskar. Aus seiner Bauzeit (1972 - 1974) stammt der Schmalfilm ,Kennen Sie Hagen?' bei digit.wdr.de, auf den ich hier als Linktipp verweise, da er die ganze Gegend zwischen Hauptbahnhof und Markt, Stadtgarten und Emilienplatz in winterlichem Ambiente des 1970er Jahrzehnts zur Darstellung kommen läßt - auch die weiteren Filme dort sind interessant, gehen zudem über die Innenstadt hinaus.

Während meiner Gymnasialzeit war ich vorübergehend Abonnent beim Stadttheater, bevor ich mich mehr Filmen widmete. Eines meiner ersten Stereofilme vom Januar 2011 - mit einer einfachen JAY-tech VideoShot 3D ,geschossen' bzw. ,gedreht' - hat den Kulturtempel aber zum Gegenstand:

In den letzten Schuljahren arbeitete ich wiederholt für die Deutsche Bundespost an der Hauptpost am Hagener Hauptbahnhof, um mein Taschengeld aufzubessern, und zwar im Paketdienst (Juli 1977, März 1978, Juni - August 1978) und als Briefzusteller (April bis Juli 1979).

Über mein Archäologie-Hobby (Hohensyburg) hinaus beschäftigte ich mich 1975/1979 auch mit Speläologie. Neben einer kleinen eigenen Erkundung des Eingangsbereiches der am Staplack liegenden ,Hanerthöhle II' (welche von mir auch als ,Höhle am Volmeabstieg' bezeichnet wird) beteiligte ich mich an den Erschließungsarbeiten der Volmehanghöhle neben der Stadthalle (unweit der Volme südlich des Wasserlosen Tales); diese scheint in eine Art Dornröschenschlaf gefallen zu sein.

Buchbesprechung: Udo Ernst Block, Hagen 1746 - 1996. 250 Jahre Hagen - Bilder vom Stadtkern (1995)

Hagens Spardose wird geschlachtet. Erinnerungen an den Langen Oskar - das Sparkassenhochhaus am Volkspark (1973 - 2004)

Historischer Stadtrundgang anno 1910 durch Hagen in Westfalen (2004)

Spaziergänge durch die Innenstadt von Hagen (2004 - 2010)

Der Hagener Stadtgarten. Ein vernachlässigtes Kleinod (2006)

Das Hagener Bahnhofviertel. Fotos aus hundert Jahren (2009)

Rund um die Altenhagener Brücke. Filme und Fotos aus über hundert Jahren (2016)

Die Schwenke am Hauptbahnhof (2019)

Als Ergänzung zum Zentrum hier noch je ein an der Potthofstraße und am Friedrich-Ebert-Platz aufgenommenes YouTube-Raumbildvideo:


Ende April 2013 und Mitte Dezember 2014 unternahm ich an den Verkehrsknotenpunkten im Westen orientierte Stadtbummel - Bahnhofshinterfahrung, Altenhagener Brücke (von der Funckebrücke aus), Volkspark, ,Elbe', Schwenke -; auch dabei entstand jeweils ein YouTube-Raumbildvideo:


Als neues Thema ,beackere' ich seit Ende Mai 2016 (in Erinnerung an meinen Leipzig-Aufenthalt im Vorjahr) die Rathauspassage:
Die Rathauspassage in Hagen. Fotos aus über hundert Jahren.

Mitte Juni 2016 folgte die Einkaufstraße zwischen Fichte-Gmnasium und Friedrich-Ebert-Platz - eine in meiner Gymnasialzeit von mir vielbegangene Route:
Die Kampstraße in der Innenstadt von Hagen in Westfalen im zeitlichen Rückblick.

Hierzu entstand zudem eine Foto-Galerie bei Google (mitunter sind in diesen Straßen-Galerien mehr bzw. neuere Fotos zu finden):
Kampstraße in Hagen/Westf.

Im Januar 2017 ergänzte ich eine weitere Einkaufstraße - zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Springe (Markt):
Die Mittelstraße von Hagen in Westfalen.

Im Februar 2017 folgte die zur Schwenke hin anknüpfende Hauptverkehrsachse:
~~~ Als es auf der Elbe in Hagen noch floß. ~~~
Die Elberfelder Straße von Hagen in Westfalen im Rückblick.


Zuletzt habe ich einen Artikel zur Schwenke am Übergang zwischen Bahnhofviertel und Wehringhausen begonnen. Allmählich arbeite ich mich - anno 2019 - auf meinen Foto-Touren in Richtung Oberhagen/Delstern vor:
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Elbersufer mit Blick auf den Weg ,Am hohen Graben' - im Hintergrund die Marktbrücke (Foto: Detlef Rothe - 16.02.2019)

EIn Jahrhundert früher - und der Springe ein Zucker-Stückerl näher:
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Elbersufer mit Marktbrücke auf einer im März 1901 "gelaufenen" Ansichtskarte

In den Jahrzehnten um 1900 wurde der Bereich zwischen Rathaus, Markt und Volme unter anderem durch die Maschinenbauschule (Ingenieurschule an der Rathausstraße) und das Haus der Heimat (Villa Kerckhoff in der Potthofstraße 24) aufgewertet (auch die Synagoge entstand dort!):
EU/D/NRW/HA/Hagen/Potthofstrasse/SW-AK_EU_D_NW_HA-City_Vorgarten_des_Hauses_der_Heimat_mit_Maschinenbauschule_b19530412(!_1200x0751
(Ansichtskarte um 1935: Vorgarten des Museums Haus der Heimat - mit dem später im Ischelandbad aufgestellten Bronzefischotter - und die Schule)

Für die Gegend an der Böhmerstraße bis zur Volme nordöstlich der Springe habe ich eine Foto-Galerie bei Google erstellte bzw. begonnen:
Böhmerstraße - Springe (Hagen/Westf.)



Institut für Allgemeine Hochschulreife: das Fichte-Gymnasium


Vom August 1969 bis zum Mai 1979 besuchte ich das Fichte-Gymnasium im Stadtzentrum (am Fuße des Goldbergs - unterhalb eines Juweliergeschäftes, der Altkatholischen Kirche und des Stadtgartens). Der erste Bauabschnitt dieser Schule war am 2.11.1877 eingeweiht worden; die erste Abiturientenprüfung fand hier im Februar 1883 statt. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Hauptgebäude stark vereinfacht wiederhergestellt. Im Jahr 1950 besuchten etwas mehr als 700 Schüler das ,städtische Knabengymnasium Bergstraße', wie die Einrichtung damals hieß. Am 1. April 1965 betrug die Schülerzahl 1195, also kurz: vielzuviel. Daher wurde am Höing bzw. Ischeland das Theodor-Heuss-Gymnasium gebaut, welche schon am 1. April 1966 den Betrieb aufnahm. Seitdem betrug die Fichteschülerzahl wieder annähernd 700.

Aus dem Tagebuch B, S. 13, Eintrag vom 6.2.1976: „Im Sommer 1969 wechselte ich auf das Fichte-Gymnasium. ,Städtisches Gymnasium für Jungen' wurde es früher genannt [...] (das Fichte war ein reines Jungen-Gymnasium) [...]."

Die ersten "Mädels" erschienen zwar schon 1962 auf der Schulfläche, blieben aber bis zur Einführung der "Differenzierten Oberstufe" im 1970er Jahrzehnt leider eine Rarität.

Eigene Fotogalerie zum Fichte-Gymnasium bei Google

Am 4. August 2012 besuchte ich den Buschey, den Bergischen Ring im Bereich des früheren Teils der Buscheystraße und die Elfriedenhöhe; dazu entstanden zwei Stereovideos - von der Fußgängerbrücke über dem Bergischen Ring und von der Straße Elfriedenhöhe aus -, welche anläßlich einer Erprobung der Videofunktionen meines Smartphones Sharp Aquos Phone SH80F das Fichte-Gymnasium und das Hedwigsheim beiderseits der Einmündung der Goldbergstraße zeigen:


Zum Advent 2014 habe ich am Abend zu Vergleichszwecken je eine Platt- und Raumbildversion erstellt (die Kratzgeräusche sollen durch Musik ersetzt werden, doch YouTube ,ziert' sich leider):




Rund um den Park für's Volk an der Karl-Marx-Straße





Hagen ist eine Stadt der Wälder und Parks. Bekannt ist neben dem Stadtgarten am Goldberg (ein ehemaliges Gelände der Harkort-"Sippe") der zwischen Rathaus und Hauptbahnhof liegende Volkspark, welchen wir der Familie Funcke verdanken. Am "inneren" Ende der Bahnhofstraße stand an der erst Breite Straße, dann in der Nazi-Zeit Lettow-Vorbeck-Straße und schließlich Karl-Marx-Straße genannten Verbindung zwischen
Elberfelder Straße und Körnerstraße die Villa Funcke (in der Nazizeit Kreiswehrersatzamt bzw. Bezirkskommando). Zwischen dieser namensunsicheren Route und der Hohenzollernstraße erstreckte sich ein zum Haus gehörender Park, welcher sozusagen dem Volk gespendet wurde. Leider wurde die stark beschädigte Villa des Gönners nach dem Krieg abgerissen, obwohl sich ein Interessent fand, der sie auf eigene Kosten zum Café Victoria umbauen wollte - dieses ging im Bombenhagel der Allierten völlig "unter". Einen Blick von der damaligen Lettow-Vorbeck-Straße durch den Parkeingang rechts von der Villa in den Park gewährt eine Ansichtskarte der Zeit um 1935:
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Zum Vergleich der heutige Parkeingang (mit einer Schmied-Figur von Milly Steger - vorgesehen gewesen für die Altenhagener Brücke) in einer eigenen Aufnahme vom 15. Juli 2016:
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1954 wurde das Elektromark-Haus eingeweiht (die damalige Hauptverwaltung des Energieversorgers - heute befindet sich hier das ein Jahr später - 1955 - eröffnete Kundenzentrum der Mark-E):
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Das Kriegsgefangenen-Mahnmal gegenüber der Einmündung der Bahnhofstraße in die Karl-Marx-Straße.
Im Hintergrund die Körnerstraße mit der Elekromark-Verwaltung links und dem etwas ältere ,Stadthaus I' rechts.
(Quelle: Stadtarchiv Hagen - Repro: Mark-E 2006, S. 119)

Mehr Fotos vom Volkspark aus der Perspektive der Karl-Marx-Straße (vorher: Lettow-Vorbeck-Straße - davor: Breite Straße) finden Sie hier:




Springe mit Johanniskirche und Medienzentrum (bzw. vorher: Stadthalle)


Um möglichen Irrtümern vorzubeugen, möchte ich darauf hinweisen, daß der historische Kern Hagens nicht in der Bahnhofsgegend oder am Volkspark, sondern an der Johanniskirche (Markt/Springe) zu suchen ist und sich etwa vom Friedrich-Ebert-Platz (Rathaus) bis zum Elbers-Gelände (Vorkriegsstadthalle) erstreckt:

EU/D/NRW/HA/Hagen/SW-AK_EU_D_NW_HA-City_Panorama_Marktbereich_vom_Goldberg_aus_g19070812_DETAIL_Panorama_1200x0563
(Detail einer im Sommer 1907 gelaufenen Ansichtskarte)


(älteste bekannte Fotodarstellung des Hagener Zentrums vom Kratzkopf aus)

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(Ansichtskarte um 1935)


(Übersichtsplan)

Nach dem Brand des ,akzisebaren Fleckens' (mit Akzise- bzw. Zwangsmühle an der Mühlenstraße!) vom Jahr 1724 wurde ein Übersichtsplan erstellt, welcher etwa nach NNW ausgerichtet ist und die erwähnte Mühle beim adeligen Haus Hagen nahe der Frankfurter Straße an einem Seitenarm (,Mühlenstrang') der Volme zeigt:


EU/D/NRW/HA/Hagen/Springe/AlteStadthalle/SW-AK_EU_D_NW_HA-City_Springe_mit_Stadthalle_Luftbild_b19370530_a_DETAIL_Stadthalle_1200x0767
(Luftbild - Detail einer Postkarte mit Beschriftung vom Mai 1937)



Noch ein anregendes Foto, dessen Kenntnis ich dem Stadtarchiv verdanke (y) und welches mich zum Stöbern verführt :-)

Posted by Detlef Rothe on Donnerstag, 4. Februar 2016




Stadtpanorama vom Goldberg aus (einschließlich Parkhaus)


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(Offizieller Führer durch Hagen i.W. und Umgegend aus dem Jahr 1911 - bearbeitet und herausgegeben von der Westfälischen Verlagsanstalt Decker & Co. in Hagen - hier S. 4)


Der Photographen-Standort (am oberen Ende des Zickzackweges, welcher an der Zur-Nieden-Straße beginnt und bei der...

Posted by Detlef Rothe on Sonntag, 24. Januar 2016


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(Stadtpanorama vom 7. August 1975 - Foto: Detlef Rothe)





CHRONISCH-CHRONOLOGISCHES


Heutzutage läßt sich nur noch schwer nachvollziehen, wie sich was im Hagener Zentrum wann ent- und abgewickelt hat. Dies gilt für Parks, Plätze, Park- und Kaufhäuser ebenso wie für Straßennamen und -führungen. Eine kleine Hilfe bietet hier die „Chronik der Stadt Hagen", wobei die mir vorliegenden Jahre 1966 und 1967 im Adreßbuch 1968 abgedruckt sind (ohne Seitenangaben). Ich zitiere auszugsweise:

1954: Einweihung des Elekromark-Gebäudes an der Körnerstraße gegenüber dem Volkspark; das Kundenzentrum (vgl. das obere Foto bei Mark-E 2006, S. 119) öffnet allerdings erst im Folgejahr (Mark-E 2006, S. 119).

1955: Errichtung des ,Konzertmuschel' genannten Musikpavillons im Volkspark (dem Elekromark-Gebäude an der Körnerstraße gegenüber).

1959 - September: Nach Adam Riese müßte im Volkspark zum ersten Mal die Freilichtmodenschau der Hagener Werbegemeinschaft stattgefunden haben (siehe zu 1966 und 1967!).

1962 - Juli - 16: Die Stadtwerke (Versorgungsbetriebe) der Stadt Hagen werden in eine Aktiengesellschaft verwandelt (Mark-E 2006, S. 126 f.).

1964: Die Stadtwerke Hagen AG bezieht das sogenannte ,Blaue Haus' an der Einmündung der Hohenzollernstraße in den Friedrich-Ebert-Platz (Mark-E 2006, S. 127).

1966 - April - 14.: „In der öffentlichen Sitzung des Rates wird nach Diskussion dem Plan des Garagenhochhauses an der Körnerstraße, direkt am Volkspark, zugestimmt." - Siehe dazu auch den 16.11.1967!

1966 - Juni - 1.: „Nach zehn Gastvorstellungen als Danilo in der Operette ,Die lustige Witwe' nimmt Johannes Heesters Abschied vom begeisterten Hagener Theaterpublikum."

1966 - Juni - 16.: „In der Sitzung des Rates der Stadt wird bei vier Stimmenthaltungen der Ausbau der Kreuzung Bad-, Körner- und Kampstra0e mit der Anlage eines Fußgängertunnels beschlossen. Gesamtkosten des Ausbauprojektes: 7 390 000,- DM."

1966 - Juli - 10.: „Der Vespa-Club Hagen veranstaltet unter der Schirmherrschaft seines Präsidenten, Hans Stuck, ein internationales Vespa-Treffen in Hagen."

1966 - Juli - 19.: „Ein heftiger Wolkenbruch überflutet Hagen. Die Straßenbahn meldet ,totales Verkehrschaos'. Feuerwehr und Polizei befinden sich im pausenlosen Einsatz."

1966 - September - 24./25.: „Die Hagener Werbegemeinschaft führt im Volkspark vor mehreren tausend Besuchern die alljährlich stattfindende Freilichtmodenschau [zum 8. Male (vgl. zu 1967)] durch."

1966 - November - 25.: „In der Elberfelder Straße wird in Anwesenheit der lokalen Prominenz und des Konzernchefs, Konsul Dr. Schickedanz, das neue Kaufhaus Quelle eröffnet."

1966 - Dezember - 16.: „Das Ortskuratorium UNTEILBARES DEUTSCHLAND eröffnet in der Bürgerhalle des Rathauses eine Ausstellung der aus dem Wettbewerb 1964/65 ausgewählten Jugendarbeiten ,Wir gehören zusammen'."

1967 - Februar - 28.: „Ein Orkan zieht über Hagen! Die gesamte Feuerwehr befindet sich im Sturm- und Regeneinsatz. Großen Schaden richtet der Sturm bei der im Juni vorigen Jahres ihrer Bestimmung übergebenen Käthe-Kollwitz-Schule an. Das Dach des Haupttraktes wird vom Orkan total abgedeckt."

1967 - Mai - 30.: „Die KAUFHOF AG eröffnet den Um- und Erweiterungsbau in der Elberfelder Straße. Die Verkaufsfläche wird damit von 4000 auf 8800 qm vergrößert."

1967 - Juni - 29.: „Die erste Hagener Tiefgarage wird im Quelle-Kaufhaus ihrer Bestimmung übergeben."

1967 - September - 23./24.: „Im Volkspark findet unter großem Publikumsinteresse zum 9. Male die Freilichtmodenschau der Hagener Werbegemeinschaft mit anschließendem großen Höhenfeuerwerk statt."

1967 - September - 24.: „Auf dem Friedrich-Ebert-Platz, vor dem Hause der Stadtwerke, wird ein Brunnen nach dem Entwurf von Ewald Mataré durch dessen Tochter Sonja der Öffentlichkeit übergeben. / In der Bürgerhalle des Rathauses findet gleichzeitig eine Gedächtnisausstellung über die Arbeiten des Künstlers Mataré statt."

1967 - November - 16.: „Das erste Garagen-Hochhaus [Hagens] wird seiner Bestimmung übergeben." - Siehe dazu auch den 14.4.1966!

1967 - November - 17.: „Das Autobahn-Teilstück der ,Sauerland-Linie' vom Westhofener Kreuz bis zum Anschluß ,Hagen' wird [...] für den Verkehr freigegeben. / Gleichzeitig wird der Fußgängertunnel am Friedrich-Ebert-Platz im Rahmen des Autobahn-Zubringers eröffnet." - Man vergleiche zum 16.10.1967: „In Anwesenheit zahlreicher Zuschauer, unter ihnen die Spitzen der Verwaltung und der Polizei, wird das 1,9 km lange Teilstück des Autobahn-Zubringers vom Emilienplatz zur Feithstraße seiner Bestimmung übergeben."

1968 - Oktober - 24.: Die ,Sauerland-Linie' selbst wurde im Bereich des Anschlusses Hagen am 24. Oktober 1968 freigegeben. Dazu schrieb Richard Althaus einige Jahre später: „An diesem nebligen und feuchten Herbsttag wurde [..] die Autobahn [...] dem Verkehr eröffnet, die etwa vom Stapla[c]k bis zur Donnerkuhle die Eppenhause[ne]r Gemarkung durchquert. Sie selbst und ihre Zubringerwege veränderten unser Landschaftsbild erheblich." (Althaus et al. 1977, S. 28, Sp. 2)

1998 - Dezember - 31.: Die ,Hagener Markthalle' im ehemaligen Kaufhaus Bilka in der Elberfelder Straße schließt zum Jahresende ihre Pforten. Das Shop-in-Shop-Konzept wird aufgegeben. Die Douglas-Holding richtet in den Räumen eine Parfümerie und eine Buchhandlung ein (Stadt 1998, S.82).



LITERATUR UND SONSTIGE SCHRIFTQUELLEN



Stadt 1962: Stadt Hagen - Verkehrs- und Presseamt (Hg.): HAGEN, o.O. 1962 (ohne ISBN-Nr.)

Stadt 1967: Stadt Hagen (Hg.): Jahresbericht des Oberstadtdirektors 1966, Hagen 1967 (ohne ISBN-Nr.)

Adreßbuch 1968: Verlag Carl Hinnerwisch KG (Hg.): Adreßbuch der Stadt Hagen. Ausgabe 1968/69 / 42. Auflage, Hagen o.J. (ohne ISBN-Nr.)

Witte 1973: Heinrich Witte: HAGEN, Frankfurt am Main 1973 (ISBN 3 8035 0461 9)

Adreßbuch 1976: Verlag Carl Hinnerwisch (Hg.): Adreßbuch der Stadt Hagen 1976. 47. Auflage, Hagen o.J. (ohne ISBN-Nr.)

Althaus et al. 1977: Richard Althaus unter Mitarbeit von H. Käsberg, Herta Hesse-Frielinghaus, Anton Schücking und Anna-Christa Funk: EPPENHAUSEN. Emst - Bissingheim - Haßley. Landschaft - Geschichte - Menschen (Band II der Schriftenreihe Hagen einst und jetzt, Sonderreihe Die Hagener Stadtbezirke), Hagen 1977. (ohne ISBN-Nr.)

Timm 1979: Willy Timm: Hagener Chronik. Über 400 Daten zur Geschichte der Stadt Hagen. (Hagener Hefte, hg. v. Stadtarchiv Hagen, Heft 9), Hagen 1979. (ISBN 3-87298-021-1)

Block 1995: Udo Ernst Block: Hagen 1746 - 1996 - 250 Jahre Hagen * Bilder vom Stadtkern, Hagen 1995.

Stadt 1998: Presse- und Informationsamt der Stadt Hagen (Hg.): Das Jahr in Hagen 1998, Hagen o.J. (ohne ISBN-Nr.)

Mark-E 2006: Mark-E Aktiengesellschaft (Hg.): Die Zeiten ändern sich. Die Energie bleibt. 100 Jahre Energie für die Region, Hagen 2006, ISBN 3-00-019024-4 / ISBN13 978-3-00-019024-7.

Brendel 2014: Rolf Brendel: NENA. Geschichte einer Band, 1. Aufl., Berlin 2014 (ISBN 978-3-351-05015-3)

Günnemann 2014: Ulrich Günnemann: Eppenhauser Brunnen und Friedrichslust - ,Als Großvater und Großmutter sich vergnügten'. In: Hagener Heimatbund e.V. (Hg.): HagenBuch 2015. Impulse zur Stadt-, Heimat- und Kunstgeschichte, Hagen 2014 (November), S. 211 - 218. (ISBN 978-3-942184-41-0)

Köhler 2014: Hubert Köhler: Amaretto, Stracciatella, Espresso und Mocca-Milch - Eisdielen und Milchbars in Hagen. In: Hagener Heimatbund e.V. (Hg.): HagenBuch 2015. Impulse zur Stadt-, Heimat- und Kunstgeschichte, Hagen 2014 (November), S. 193 - 210. (ISBN 978-3-942184-41-0)

Havaii 2017: Kai Havaii (= Kay Oliver Schlasse): HART WIE MARMELADE. Erinnerungen eines Wahnsinnigen, Lizenzausgabe der Originalausgabe von 2007, Essen 2017 (ISBN 978-3-8375-1865-8)

Kleinkrieg 2018: St. Kleinkrieg (= Stefan klein): Das Rumpsteak und der Dalai Lama - Kurzgeschichten und Räuberpistolen von Extrabreit-Gitarrist Stefan Kleinkrieg. 2. Aufl. Hamburg 2018 (ISBN 978-3-86282-596-7).

Krause 2018: Hartmut Krause: Am Vorabend der Neuen Deutschen Welle [Obertitel: Eine Rückschau auf die 70er Jahre in Hagen]. In: Wahnbaeck 2018, S. 116 - 121.

Klüsener 2018: Edgar Klüsener: Komm nach Hagen, werde Popstar, mach Dein Glück! [Obertitel: Hagen-Hype]. In: Wahnbaeck 2018, S. 282 - 295.

Kühn-Scholz 2018: Gerd [Otto] Kühn Scholz: Grobschnitt - eine Bandgeschichte [Obertitel: Hagens erste Gruppe, die groß raus kam]. In: Wahnbaeck 2018, S. 28 - 73.

Papke 2018: Siggi Papke: Anarchie positiv realisiert [Obertitel: Der Gründer von Hagens Folk-Club blickt zurück]. In: Wahnbaeck 2018, S. 110 - 111.

Wahnbaeck 2018: Heike Wahnbaeck (Hg.): Komm nach Hagen, werde Popstar, mach Dein Glück! ... sich trau'n, mal außer der Reihe die Zukunft zu bau'n. Ausstellung im Osthaus Museum Hagen 31. August bis 23. September 2018, 1. Aufl. Essen 2018 (Juli) (ISBN 976-3-8375-2011-8)



DANKSAGUNG


DEN ENGAGIERTEN MITARBEITERN DES STADTARCHIVS HAGEN DANKE ICH FÜR DIE BEREITSTELLUNG SELTENER FOTOS BEI FACEBOOK, WELCHE AUCH MEINE ARBEIT IN VIELEM FÖRDERN!

Hinweis: Für die Aktualität, Funktionalität und Korrektheit der angegebenen Links erfolgt keine Gewähr!



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