REGIONALES: Wehringhausen


Heimat Wehringhausen. Persönliches.

von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen (Author: Detlef Rothe)


Das Gewand der Heimatschilderung kann gar nicht farbenschön und kostbar genug sein!"
+++ Walter K. B. Holz, Ein Jahrtausend Raum Hagen (Hagen einst und jetzt, hg. v. d. Stadt Hagen, Bd. 1, 5. Lieferung), Hagen 1947, Vorwort, erste S., Abs. 8 +++


Obschon in Altenhagen geboren, ist der Verfasser dieser Zeilen in Wehringhausen aufgewachsen und für das weitere Leben geprägt worden, denn seit 1959/60 bis 1972 wohnte der Verfasser zunächst in dem (nach mündlicher Überlieferung) anno 1954 errichteten Haus 5 der Eugen-Richter-Straße, dessen vorgelagerter Erdstreifen sich vorzüglich zum Spielen sowie zum Parken eignete. Das Gelände wurde von mir im Februar (oder eventuell erst im März) 1976 von der Kreuzung Pelmkestraße aus bei Nacht dokumentiert:
D/NRW/HA/Wehringhausen/Eugen-Richter-Strasse/19760(2)xx-xxxx_H_36_(D_19)_D_NW_HA-Wehringhausen_Eugen-Richter-Strasse_von_Pelmkestrasse_aus_bei_Nacht_KLEIN

Den Bereich unmittelbar vor unserem Wohnhaus (Hausnummer 5 - das dritte von links in der Nachtaufnahme) zeigen zwei Fotos meines Vaters von etwa 1963:
D/NRW/HA/Wehringhausen/196(3)_Fotoalbum073

196(3)_Fotoalbum074_Eugen-Richter-Strasse

D/NRW/HA/Wehringhausen/Eugen-Richter-Strasse/20090301-1214_IMGP2798_Wehringhausen_Eugen-Richter-Strasse_1-3 D/NRW/HA/Wehringhausen/Eugen-Richter-Strasse/20090301-1213_IMGP2797_Wehringhausen_Eugen-Richter-Strasse_10-2

Das rückwärtige, damals noch weitläufige - von mir heute ironischerweise EuRiDömPel genannte - Gelände diente gleichfalls zum Spielen (siehe die Rekonstruktionsskizze des Dreieckblocks vom 9.2.1976 unten).

Ab 1. August 1979 lautete mein Wohnsitz Coerdestraße 17 und lag in Münster/Westfalen.

Nach längerer Abwesenheit von Hagen (wohnhaft gewesen in Münster,
Niederbayern und Schwelm - siehe die biographischen Angaben) ist er im Herbst 2004 dorthin zurückgekehrt (und zwar auf den Kuhlerkamp) und versucht seitdem seine heimatbezogenen Interessen zu vertiefen.

Von der neuen zur alten Heimat. Video einer Fahrt (mit Umweg über und Unterbrechung am Wilhelmsplatz) vom 26. April 2011:


Früher nannten wir ,EuRiDömPel' schlicht den ,Hof', auch wenn dort gewiß keine Hofhaltung stattfand!

D/NRW/HA/Wehringhausen/1966_Herbst_mit_Annette_und_Jutta_im_Hof
Der Verfasser anno 1966 mit zwei Klassenkameradinnen im ,Hof' - im Hintergrund die Pelmkestraße
(Foto: Wilhelm Rothe junior †)

Aus dem Tagebuch: „,Wir' waren die Gesammtheit [sic!] der spielenden Kinder auf dem ,Hof'. ,Wir´ wurden sie genannt, wenn der Sprechende dabei war, dazu gehörte. Die Erwachsenen nannten sie schlichthin ,Plagen'. Nun, wir waren ja auch nicht immer brav und leise." (Tagebuch B, S 14 f., Eintrag vom 9.2.1976) - „Da war nun ,unser' Hof, zweimal, das heißt: vor und nach dem Umbau, der durch die Neubauten erzwungen wurde. Der Hof - so will ich den freien Raum zwischen Eugen-Richter-Straße, Dömbergstraße und Pelmkestraße auch weiterhin nennen, ein anderer Name ist mir nämlich niemals bekannt geworden - war für mich und sicherlich auch für die anderen Kinder eine Art Urwald, unzivilisiert, wo man tun und lassen konnte, was man wollte. Wir waren eine | Art primitives Volk, daß [= welches] zwischen Mittagessen und ,'Raufkommen!' existierte [Anmerkung vom 5. Mai 2010: natürlich nur, sofern das Wetter es zuließ! Heute müssen die Kinder wohl erst ein prähistorisches Museum aufsuchen und bedürfen dann vielleicht noch pädagogischer Hilfe zum Erreichen ursprünglicher Wildheit Lachen.gif]. In unserer Welt da unten wurde nun manchmal viel gelärmt, so daß wir uns oft Proteste von Hausbewohnern einholten. Darüber wurde aber nur gelacht; vielleicht [ver]zogen wir uns in eine andere Ecke, der Hof war ja groß. Manchmal [Anmerkung vom 5. Mai 2010: nämlich vor allem dann, wenn mehrere Eisenbahner Nachtschicht hatten] kam es dazu, daß wir von einem Fleck zum anderen geschickt wurden. Ich möchte den oben genannten Vergleich mit [dem] Urwald und primitiven Volk noch ein wenig erhärten. Zunächst einmal eine Skizze des ,Blockes'.
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/196xxxxx_GrundrissHaeuserblock
| Es war eine arg verwilderte Welt, die Pflanzen und Menschen. Es gab viele Vögel, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, eine Zeitlang massenhaft Kaninchen, sogar Igel. Das Holz der
[Holunder-]Büsche eignete sich prima für Flitzebögen und Pfeile und ähnliches (Speere...). Wir führten regelrechte Kriege. Filme wie ,Winnetou' waren ,in'. Wenn die Sonne allzusehr brannte, waren wir auch harmloser, dann sonnten wir uns, erzählten, spielten Ringelreihe, Schule oder später auch Fußball. Dann hatten wir auch noch unseren Spielplatz [an der Dömbergstraße (siehe Skizze)], wo unsere Autos (Matchbox, Siku u. a.) zu allen Ehren kamen, wir bauten sogar Rennwagen aus Sand und hatten Spaß dabei. Dann bauten wir uns im Gebüsch Reisighütten und die nötigen Möbel [aus Obstkisten] dazu. Gegenüber fremden Kindern waren wir ziemlich aggressiv und schützen unser Land so gut wie wir konnten, sogar gegen ,Banden' wie sie damals so beliebt waren.
Die Bauarbeiten ließen unsere ganze Welt zusammenbrechen. Die Fauna wurde stark dezimiert, die schönsten Bäume
[wurden] gefällt und das Buschwerk zum großen Teil weggemacht. Nur noch wenige Vögel ermunterten morgens zum Aufstehen. Der Hof wurde eingeengt und wirkte trostlos. Die meisten Kinder ließen sich nicht mehr sehen. Die Bauarbeiten | zogen sich in die Länge [woran die Kinder - welche an den Wochenenden die Baustellen eroberten und sie unter anderem unter Wasser setzten - nicht ganz unschuldig waren (Anmerkung vom 5. Mai 2010)]. Als die Häuser (Pelmkestr. 18 a, Dömbergstr. 36) fertig waren, zogen wir [= Familie Rothe (im Frühjahr 1972, wohl zum 1.4.)] um, [und zwar] in das Haus Dömbergstr. 36."

Wir zogen in die 1. Etage, wo ich mit meinen beiden Brüdern wieder ein gemeinsames Kinderzimmer zur Verfügung hatte:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/19780419_(1530)_Zimmer

Aus dem Tagebuch B, S 20, Eintrag vom 9.2.1976: „Erst langsam kam wieder etwas Leben auf den Hof. Wir lernten neue Kinder kennen, doch in den neuen Häusern wohnten nicht viele. [...] Im Hof spielten jetzt hauptsächlich jüngere Kinder, ,wir' kamen in das erste Krisenalter, die ,Pubertät'. Freunde hatte ich [jetzt (im Jahr 1972) zunehmend] auch außerhalb des Hofes." (ebenda, S. 17 - 20)

Das neue Haus 36 der Dömbergstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Doembergstrasse/19730xxx_Doembergstrasse36
(Foto: Wilhelm Rothe - Sommer 1973)

Zum Vergleich ein Video von anno 2011 (ein Jahr nach der Renovierung):



Das verkleinerte ,Hof'-Gelände:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Doembergstrasse/20040628_1832_Doembergstrasse36_Innenhof
(Foto: Detlef Rothe - Sommer 2004)

Das südwestliche Ende der Dömbergstraße wurde mittlerweile verkehrsberuhigt und in eine Spielstraße(!) umgewandelt:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Doembergstrasse/197(3)xxxx_reparierter_Opel_Rekord_vor_der_Doembergstrasse_36 EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/1975032x_Ausblick EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Doembergstrasse/20020203_Blick_von_Doembergstrasse36 EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Doembergstrasse/20050528_1546_IMAG0052_Doembergstrasse_vor_Haus_36
(1970er Jahrzehnt - Fotos: Wilhelm u. Detlef Rothe; 2000er Jahrzehnt - Fotos: D. Rothe)

Siehe dazu auch das vom Balkon der elterlichen Wohnung aufgenommene Video vom 25. Dezember 2009 (10 MB) - hier als YouTube-Video:


Ich kann mich übrigens nicht daran erinnern, hier Kinder spielen gesehen zu haben! Mein jüngerer Bruder nutzte das Gelände immerhin einst als provisorische Werkstatt:
D/NRW/HA/Wehringhausen/Doembergstrasse/19810330_(1800)_Fotoalbum0699
(Foto: Detlef Rothe - März 1981)

Am Westende der Dömbergstraße besteht die Kreuzung der Eugen-Richter-Straße mit der Gutenbergstraße - nahebei die frühere Gaststätte Im ollen Dreisch (heutzutage Begegnungsstätte Oller Dreisch):
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/19790429_1xxx_12_14+15_Gutenbergstrasse_Ecke_Eugen-Richter-Strasse
(Foto: Detlef Rothe - Mai 1979)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/20090301-1138_IMGP2733_Wehringhausen_Caritas-Begegnungsstaette_Oller_Dreisch
(Foto: Detlef Rothe - März 2009: )

Zum Vergleich je eine Aufnahme dieser "Ecke" aus einer Zeit zwischen Weltwirtschaftskrise und Zweiter Weltkrieg und einer inmitten der zweiten Weltwirtschaftskrise:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/Gutenbergstrasse_Ecke_Eugen-Richter-Strasse_etwa_um_1930
(Ansichtskarte)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/20090301-1208_IMGP2787_Wehringhausen_Eckhaus_Gutenbergstrasse_Eugen-Richter-Strasse_nach_Sueden
(Foto: Detlef Rothe - März 2009)

Oberhalb der Eugen-Richter-Straße richtet sich der Blick auf den Spielplatz Am ollen Dreisch:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/19790429_1xxx_12_11_Gutenbergstrasse
(Foto: Detlef Rothe - April 1979)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/20091021-1336s_PICT0159_HA-Wehringhausen_Kreuzung_EugenRichterStrasse_Gutenbergstrasse_Richtung_Spielplatz
(Foto: Detlef Rothe - Oktober 2009)

Dieser Kinderspielplatz - zunächst (nach dem etwa zur Jahrewende 1959/60 erfolgten Umzug nach Wehringhausen) meines älteren Bruders - befand sich zu Beginn des 1960er Jahrzehnts in dem damals - fälschlicherweise, wie ich nun weiß - als "oller Dreisch" bekannten Winkel zwischen Dömberg-, Pelmke- und Gutenbergstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/19600xxx_FK057_Klaus_Rothe_auf_dem_Spielplatz_am_ollen_Dreisch_-_Zwergengemeinschaft

D/NRW/HA/Wehringhausen/1961xxxx_Fotoalbum033_Spielplatz_Oller_Dreisch

(Fotos von Wilhelm Rothe junior †)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Pelmkestrasse/19640xxx_FA0089+90_Wehringhausen_Spielplatz_am_ollen_Dreisch_Fotomontage
(Montage zweier Fotos von Wilhelm Rothe aus dem Jahr 1964 mit Ansicht meines älteren Bruders)

Die Bezeichnung oller Dreisch leitete sich nach Auskunft meiner Mutter ausschließlich von der Gaststätte im Eckhaus Gutenbergstraße/Eugen-Richter-Straße ab, wo sich heute eine Begegnungsstätte befindet. Das Gebiet, nach dem diese Einrichtungen benannt sind, lag dagegen bachaufwärts nahe der Waldlust.

Der Spielplatz wurde übrigens bereits im Zuge des Siedlungsausbaus an der Pelmkestraße um 1925 angelegt. Der Stadtoberinspektor Dipl. rer. pol. Karl Wenderoth schrieb dazu in der Hagen-Monographie von 1928 (siehe Literaturverzeichnis - hier auf S. 29): „Um einem lang gehegten Wunsche der Bürgerschaft des Stadtteils Wehringhausen nachzukommen und in der Erkenntnis der Bedeutung der Bewegungsspiele und des Tummelns im Freien für die Kinder hat die Stadtverwaltung Hagen einen größeren freien Platz (Grundstücksdreieck) an der Pelmkestraße zu einem Kinderspielplatz mit Baum- und Strauchgruppen ausgestaltet und hergerichtet."

Den Zustand des Dreiecksplatzes und der Pelmkestraße um 1925 zeigt eine Ansichtskarte, deren Darstellung mir leider nur in schlechter Qualität verfügbar ist:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Pelmkestrasse/SW-AK_HA-Wehringhausen_Pelmkestrasse_von_der_Einmuendung_der_Gutenbergstrasse_aus_abwaerts_um_1925
(Eine bessere Reproduktion finden Sie in dem Wehringhausen-Bildband von Jürgen Zarnke auf S. 164!)

Im Quadrat zwischen Michaelis- und Pauluskirche, zwischen Gutenberg-, Pelmke-, Lange- und Eugen-Richter-Straße, lagen die beiden wichtigsten Unterrichtsanstalten, nämlich die katholische Pelmkeschule (im Osten bei der Kirche St. Michael) und die evangelische Hindenburgschule:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Siemensstrasse/20060419_1812_IMAG0057_HA-Wehringhausen_Hindenburg-Volksschule_vom_Zeitgeist_betroffen

Zwei Fotos mögen an die Schulkinder erinnern, deren Treiben lange Zeit starke Bewegungen in diesen Microkosmos brachten:
D/NRW/HA/Wehringhausen/1948xxxx_D_NRW_HA_Wehringhausen_Pelmkeschule_Entlassungsjahrgang_1950
Anno 1948 eine Darstellung des Entlassungsjahrgangs 1950 der "Pelmke" (heute ein Kulturzentrum)

Etwa gegen Ostern 1966 dann meine Klasse (1 b) der "Hindenburg":
D/NRW/HA/Wehringhausen/196604xx_FA0125_HA-Wehringhausen_Schulklasse_mit_Lehrerin_Matthias_am_Eingang_der_Hindenburgschule

Letztere besteht noch als Grundschule, doch erinnerte der - wohl erst im Dritten Reich eingeführte - Name an einen Generalfeldmarschall und nicht - wie heutzutage - an einen in der Bleichstraße ansässig gewesenen Kleckselkünstler, der hier zur Schule gegangen sein soll. Böse(?) Zungen behaupten ja, daß E.S. vor allem bei Politikern beliebt sei oder zumindest gewesen sei.

Die beiden benachbarten Schulen wurden spätestens nach dem Aufstellen von Fertigbau-Klassenräumen auf dem gemeinsamen Schulhof in der zweiten Hälfte des 1960er Jahrzehnts als Einheit betrachtet. Das war freilich nicht immer so. Dazu darf ich aus dem gelungenen Wehringhausen-Band von Jürgen Zarnke (November 2010) zitieren, wo die Verhältnisse der Zeit um 1965 reflektiert werden („Anstelle eines Vorwortes" - S. 5):
Später hörte ich [...], dass auch zwischen Katholiken und Evangelen [Anm.: Dieser Ausdruck war durchaus gebräuchlich!] auf dem gemeinsamen Hof der Hindenburg-/Buscheyschule [Anm.: Die Schilderung bezieht sich also auf den Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem die Buscheyschule ein Bestandteil der Hindenburgschule war.] und der Pelmkeschule durchaus noch Hahnenkämpfe [um „Wehringhauser Mädchen" (ebenda)] ausgefochten wurden. Eine Kopfsteinpflasterrinne markierte hier eine kleine Grenze."
An diese - wohl aus aufsichtsrechtlichen Gründen eingerichtete - ,Grenze' auf dem geteerten Schulhof kann ich mich noch gut erinnern, und auch an ein mulmiges Gefühl beim Übertreten, selbst nachdem sie aufgehoben worden war. Meine Schulklasse war zuletzt (1968/1969) sogar in der Pelmkeschule untergebracht! Da ich nur die "Grundschulzeit" an der Siemensstraße verbracht habe, werden sich die „Hahnenkämpfe" eher auf die Hauptschulphase beziehen - um die Zuneigung der Mädchen brauchte ich mir hier jedenfalls keine Sorgen zu machen:
D/NRW/HA/Wehringhausen/19660xxx_Klassenfoto_DETAIL_DetlefRothe_-_ThomasBleicher_0800x0483

Am 23. April 1972 entstand anläßlich meiner - um ein Jahr vorgezogenen! - Konfirmation ein Gruppenfoto mit Pastor Dietrich Polack am Eingang der Pauluskirche:
D/NRW/HA/Wehringhausen/19720423_FA0163_Hagen-Wehringhausen_Pauluskirche_Konfirmanden_mit_Pastor_Polack
Wer kennt die Namen, wer die (alten) Adressen?

An der Pauluskirche kreuzen sich Lange Straße und Gutenbergstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/19790429_1xxx_12_03_Pauluskirche-Vorplatz
(Bild von einer Konfirmation anno 1979)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/20090301-1146_IMGP2752_Wehringhausen_Gutenbergstrasse_Pauluskirche_Vorplatz
(Vergleichsfoto vom März 2009)

Weiter südlich befindet sich die Kreuzung der Gutenberg- mit der Siemensstraße - aufwärts gesehen:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Langestrasse/Gutenbergstrasse/19541128_Wiedereinweihung_Pauluskirche
(Blick über den Vorplatz der Pauluskirche anläßlich der Wiedereinweihung im Jahr 1954).

In der linken oberen Ecke des letzten Bildes ist gerade noch der anno 1903 errichtete Kindergarten an der Siemenstraße erkennbar:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Siemensstrasse/Kindergarten_von_1903_Siemensstrasse
(Vergleichsfoto wohl aus dieser Zeit)

Weiter geht es - und das schon abschließend - mit einem abwärts gerichteten Blick auf die Kreuzung der Gutenbergstraße mit der Siemensstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/19790429_1xxx_12-09_Gutenbergstrasse_mit_Kreuzung_Siemensstrasse
(April 1979)

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/Gutenbergstrasse/20090301-1141_IMGP2742_Wehringhausen_Kreuzung_Siemensstrasse_der_Gutenbergstrasse_nach_Norden
(März 2009 - Fotos von Detlef Rothe)

Der Verfasser beschäftigte sich schon früh - zum Teil bedingt durch eine Tätigkeit als Zeitschriftenzusteller - mit dem östlichen Teil Wehringhausens, was etwa an der im Februar 1973 (im Alter von 13 Jahren) entstandenen farbigen Planskizze ersichtlich ist:
D/NRW/HA/Wehringhausen/197302xx_Planskizze_Wehringhausen

Nur beiläufig erwähnen möchte ich den Schrebergarten, welchen meine Eltern auf dem zum Kleingartenverein ,Am Rupenstück' gehörenden Gelände besaßen. Dieser wurde beim Bau des Schulzentrums Wehringhausen an der Eugen-Richter-Straße zerstört. Ein Erinnerungsfoto unseres Vaters zeigt meine Mutter mit beiden Brüdern vor dem Hintergrund längst abgerissener Häuser zwischen Eugen-Richter-Straße und Henschelstraße:
EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/AmRupenstueck/19650(9)xx_FA0111_EU_D_NW_HA-Wehringhausen_KGV_Am_Rupenstueck_Schrebergarten_Mutter_Christof_Klaus_1200x1226

Heutzutage bereitet es mir Vergnügen, daran - und an die Fotos aus dem 1970er Jahrzehnt - anzuknüpfen! Das Anknüpfen geschah am 27. Oktober 2014 allerdings im Umweg über die Kückelhausener Klutert, dabei ging es am Rehsiepen vorbei um die Schrebergärten, in Erinnerung daran, daß meine Eltern im Bereich der späteren und - jetzt - früheren Grundschule Wehringhausen einen eigenen Kleingarten besaßen, welchen man am besten über die Henschelstraße erreichte. Der Film zeigt abschließend noch den beschrankten Bahnübergang am Rehsieper Weg (also im Übergang zu Kückelhausen). Ein zweiter Film - vom 6. August 2016 - knüpft daran an und erinnert an einen Freund meiner Grundschul- und frühen Gymnasialzeit (1966 bis um 1970):



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Literatur


Karl Wenderoth, Die gärtnerischen Anlagen und der Stadtwald, in: Erwin Stein (Hg.), Monographien deutscher Städte. Darstellung deutscher Städte und ihrer Arbeit in Wirtschaft, Finanzwesen, Hygiene, Sozialpolitik und Technik, Band XXVI: Hagen (Westf.), Berlin-Friedenau 1928, S. 28 - 35.

EU/D/NRW/HA/Wehringhausen/JuergenZarnke_Wehringhausen_Bilder_und_Dokumente_201011xx
Jürgen Zarnke, WEHRINGHAUSEN. BILDER und DOKUMENTE [so auf dem Deckblatt], Hagen 2010 (November), herausgegeben im Selbstverlag.



DANKSAGUNG


Wir werden füreinander einzig sein in der Welt."
EU/F/saint-exupery-antoine-de.jpg
Antoine Marie Roger Vicomte de Saint-Exupéry
(lebte 1900 bis 1944), Der kleine Prinz

DEN ENGAGIERTEN MITARBEITERN DES STADTARCHIVS HAGEN DANKE ICH FÜR DIE BEREITSTELLUNG SELTENER FOTOS BEI FACEBOOK, WELCHE AUCH MEINE ARBEIT IN VIELEM FÖRDERN!

Unerreichte Begleiter meiner Jugend (seinerzeit viel kopiert - unter anderem im Jugendheim am Buschey - aber nie erreicht):

Besonderer Dank auch an Deep Purple - hier: anno 1970 - für ihre Bewegung schaffende Musik.


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09.02.2017 22:07