REGIONALES
Tückischer Tücking. Eine herbstliche Bilder-Galerie 
von Detlef Rothe aus Hagen in Westfalen
Tagebuch-Auszug vom 14.9.2004, 12:45 Uhr: "Vorläufig letzte Fuhre (bis auf meine U-Boot-Literatur) zum Kuhlerkamp gebracht; es ist noch zu früh, um nach Barmen zu fahren (Spätdienst), so schaue ich mich auf dem Tücking um."
Vorbemerkung:
Eigentlich hätte ich gewarnt sein müssen, hatte ich doch bereits im Herbst 2004 (kurz nach Einzug an der Tückinger Höhe) einen Wetterumsturz erlebt, wie die Bilder vom November 2004, welche den obigen Titel umrahmen, unschwer erkennen lassen. Aber wer in einer solch' hübschen Gegend wohnt, den hält es bei herrlichem Wetter nicht lange zu Hause. Begleiten Sie mich also auf einen Oktober-Spaziergang vom Kuhlerkamp auf den Tücking mit weitem Blick hinunter ins Ennepe-Tal... Genießen Sie eine kleine ,Wiederentdeckungsreise' (bezogen auf meine Radtouren vor dreißig Jahren), wie sie der Verfasser zunehmend zu unternehmen sucht! (Mit späteren Ergänzungen - Stand: 14. Juli 2010)
Ein Blick von der Detmolder Straße (nahe deren Einmündung in die Tückingschulstraße) zurück gen Süden in die Tückinger Höhe; an dieser Stelle hört der Ortsteil Kuhlerkamp auf.
Der Tücking (im Nordwesten) kann beginnen...
Blick von der Einmündung der Detmolder Straße gen Osten in die Tückingschulstraße (welche später in die Margaretenstraße übergehen wird) mit dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr links (diese ist inzwischen in der Feuerwache am unteren Ende der Tückingstraße - aufgegangen, also nach Kückelhausen verlegt worden). Früher stand dort das Bauwerk der Tückingschule:
Wir wenden uns der Tückingschulstraße mit dem Blick gen Norden in Richtung Wolfskuhle (bzw. Wolfskuhler Weg nach Hagen-Vorhalle) zu. Von diesem Standpunkt aus gewährt ein Video vom 18.10.2005 (14:05 Uhr -13 MB) besseren Überblick. Ein winterliches Kontrastprogramm liefert ein Video vom 03.01.2010 (12:16 Uhr - 18,5 MB). Sie möchten lieber auf den Mond? Bitte sehr: Walking-On-The-Moon-Stimmung an der Ecke Detmolder Straße / Tückinger Höhe (20.12.2009 - 22:17 Uhr - 4 MB). Fröhliches Frösteln!
Ein Schwenk von Westen nach Norden. Die Tückingschulstraße verfügt bis zur Kapelle (nicht: Kneipe) Zum guten Hirten auf dem Tücking, wo - nordwestlich von hier - der Richtung Vorhalle führende Wolfskuhler Weg an der Einmündung der Tückingschulstraße in die Tückingstraße übergeht, über eine anheimelnde Straßenbeleuchtung.
Zwei Bilder vom Gelände an der Abzweigung Richtung Wolfskuhler Weg mit dem herbstlich verfärbten Wald in Richtung Volmetal (gen Nordosten).
Nach Passieren der Abzweigung (in der bisherigen Richtung fortlaufender Feldweg) Richtung Wolfskuhler Weg und Turn nach links geht es nach Nordwesten weiter. Wir rufen uns an dieser Stelle ein älteres Bild in Erinnerung, welches die Tückingschule noch zeigt:
Unterwegs ein paar Blicke zurück zum Berührungspunkt der Tückingschulstraße mit den Einmündungen der Tückinger Höhe und der Detmolder Straße; dann letztere Straße abwärts gen Südwesten in Richtung Haspe.
Hinter der nächsten Biegung steht die evangelische Kapelle, welche das ganze Gelände überragt wie ein Hirte seine Herde.
Von hier aus ergibt sich gleichfalls ein schönes Panorama gen Westen (Haspe).
Nördlich der Kapelle steht westlich der Kreuzung der Tückingschulstraße mit der Tückingstraße (welche weiter nordöstlich als bald in den Wolfskuhler Weg übergeht) das Gasthaus "Blankenagel", welches bereits über eine gewisse Tradition als 'Sommerfrische' (Ausflugsziel) verfügt:
Man hätte es wissen können. Nicht jeder Spaziergang ins Blaue wird zum Genuß. Schneller als man sich versieht, ist man auf der Flucht:
(links etwa 1960 - so kann es werden... -, rechts 2005)
Angesichts der unverhofften Wetterlage ging's gleich nach Hause, welches unter diesen Umständen wirklich nicht weit weg war...
Zum Ausklang ein kleines Video vom aufziehenden Gewittersturm
(3 MB), welches ich am 14. Juli 2010 um 19:20 Uhr von meiner Loggia aus aufgenommen habe. Die ,WESTFALENPOST - ZEITUNG FÜR HAGEN' publizierte zu dem Ereignis am 16. Juli 2010 (Nr. 163, S. PHA_1) ein Foto von Michael Kleinrensing - versehen mit der Überschrift „Schwarze Wand"!
Nach dem Sturm gab es übrigens noch ein schönes Abendrot (vgl. das Foto von Marion Piechocki in der selben Ausgabe auf S. PHAX1), welches ich umfassend genoß (also ohne Dokumentation).
Als weitere Einstimmung für Ausflüge auf die Höhen Hagens eine Gegenüberstellung ,sommerlicher' und ,winterlicher' Fotos, welche gleichfalls von Zuhause (also vom Kuhlerkamp aus) aufgenommen wurden:
(August 2002) -
(November 2005)
(November 2004) -
(November 2005)
(August 2002) -
(November 2005)
(August 2002) -
(November 2005)
(November 2004) -
(November 2005)
Abschließend ein kleines Sonntags-Video (4 Megabytes), welches an der Tückingstraße im Bereich der früheren Flakstellung aufgenommen wurde (29. März 2009). Es zeigt zunächst rechts einen Reitplatz, dann die Gaststätte "Blankenagel" an der Kreuzung Tückingschulstraße, schließlich die Kapelle "Zum guten Hirten" mit einem Schwenk über Landwirtschaftsflächen in Richtung Kuhlerkamp, um dann über die Höhen in Richtung Stadtzentrum und Tückingstraße Richtung Vorhalle nach Nordwesten zurückzufinden (Richtung "Auf der Halle"). Ländliches Idyll zwischen Altenhagen, Vorhalle, Haspe und Wehringhausen!
Links

www.wandern-in-hagen.de über einen Wanderweg von Hagen-Wehringhausen nach Herdecke
Detlef Rothe, Eigene Tagebuchauszüge mit Fotogalerie zu Radtouren im Heimatraum (1975)
Detlef Rothe, Annäherung an Wehringhausen. Fotos aus hundert Jahren (2005)
Cooler Kuhlerkamp. Eine Foto-Galerie zur Geschichte und Geographie einer Wohnsiedlung in Hagen-Wehringhausen (2006)
Literatur
Hagener Heimatbund e.V. (Hg.), Wehringhausen. Landschaft - Geschichte - Menschen (Hagen einst und jetzt, Sonderreihe "Die Hagener Stadtbezirke", Band V), Hagen 1979. (einziges mir bekanntes Werk für den gesamten Stadtteil)
Helga Paar, Unser Kuhlerkamp und seine Nachbarn Philippshöhe und Tücking. Erinnerungen, Hagen 1989. (Die älteren Graustufenbilder - mit Ausnahme derjenigen von der Tückingschule - wurden aus diesem Standardwerk für das Wehringhausen 'links der Ennepe' reproduziert, ohne die Originalqualität zu erreichen.)
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20100716 10:23